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Twitch: Was die Senkung der Abopreise für Streamer*innen bedeutet, Gronkh rechnet aus

Von Jonas Höger - News vom 09.08.2021 13:43 Uhr
© Twitch/Marie Schmidt – Photography

Vor wenigen Tagen kündigte der Streaming-Service Twitch eine Preissenkung der Abos an. Ein Abo ist die Möglichkeit als Zuschauer*in Streamer*innen monatlich mit einem festen Geldbetrag zu unterstützen und kann zwar ebenso wie eine Spende einmalig genutzt werden, alternativ aber auch monatlich weiterlaufen und so dauerhaft als Unterstützungsbeitrag genutzt werden.

Während der Preis eines Abos pro Monat bislang bei 4,99 Euro lag, senkte Twitch diesen nun auf 3,99 Euro. Dadurch werden Zuschauer*innen zwar für weniger zur Kasse gebeten, bei Streamer*innen kommt aber natürlich auch entsprechend weniger an.

Gronkh rechnet aus, wie sich die Maßnahme von Twitch bemerkbar macht

Der erfolgreiche deutsche YouTuber und Streamer Erik „Gronkh“ Range hat auf Twitter dazu eine kleine Rechnung durchgeführt, mit der er aufzeigen will, was diese Änderung konkret für große und kleine Streamer*innen bedeutet:

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Twitter.

Abhanden kommen Streamer*innen also 20 Prozent ihrer bisherigen Einnahmen durch Abos. Während das bei zehn Abos nur 5 Euro sind, macht sich die wegfallende Summe bei einer höheren Zahl an Abonnent*innen schnell bemerkbar, auch wenn sie prozentual natürlich gleich bleibt.

Allerdings sind Abos nicht die einzige Einnahmequelle für Streamer*innen. Auch die vor und während eines Streams geschaltete Werbung spült Geld in die Kasse. Hier versucht Twitch mit neuen Formen zu experimentieren, vielleicht steuert das ja ein bisschen den geringeren Abo-Einnahmen entgegen?

Das Unternehmen selbst möchte die Preissenkung ohnehin eher als positive Änderung verkaufen, weil durch den geringeren Abopreis mehr Zuschauer*innen bereit sein sollen, ein Abo abzuschließen. Ob dies wirklich passieren wird, bleibt abzuwarten. Viele kleine und mittelgroße Streamer*innen sehen die Änderung auf jeden Fall eher kritisch.

Fest steht nämlich auch, dass viele ihr Abo mit der kostenlosen Funktion von Amazon Prime abschließen. Da das Prime Abo nicht günstiger wird, sondern lediglich der Wert des Twitch Abos sinkt, verdient der größte Paketzulieferer der Welt nun natürlich noch mehr Geld.

Amtierender Arenaleiter und Soulsborne-Veteran mit Zweihänder-Fetisch. Der Joker der Japano-Games, egal ob Danganronpa-Nische oder Xenoblade-Mainstream. Außerhalb der virtuellen Welt am liebsten zwischen Jazz und Literatur unterwegs."
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