Valve arbeitet weiterhin an einer neuen Steam Machine, doch der ursprünglich kolportierte Release-Zeitraum Anfang 2026 scheint mittlerweile nicht mehr ganz realistisch zu sein. Statt eines konkreten frühen Startfensters spricht das Unternehmen inzwischen nur noch davon, die Hardware im Laufe des Jahres 2026 auf den Markt bringen zu wollen.
Neue Details zum Gerät selbst gibt es derzeit kaum. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass Valve intern weiterhin an seinem Hardware-Ökosystem rund um SteamOS arbeitet und sich bewusst Zeit nimmt, um aus den Erfahrungen früherer Projekte zu lernen.
Valve bestätigt Steam-Machine-Pläne – ohne neuen Termin
Grundsätzlich bleibt die Idee hinter der Steam Machine unverändert. Valve verfolgt weiterhin das Ziel, einen wohnzimmertauglichen Gaming-PC im Konsolenformat anzubieten, der direkt auf SteamOS basiert und die eigene Steam-Bibliothek auf den Fernseher bringt.
Im Unterschied zur ersten Generation der Steam Machines soll das neue Modell jedoch deutlich stärker von Valve selbst kontrolliert werden. Während die ursprünglichen Geräte überwiegend von verschiedenen Hardware-Partnern produziert wurden, deutet vieles darauf hin, dass Valve diesmal ein einheitlicheres Konzept verfolgt.
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Ein konkreter Veröffentlichungstermin wurde bislang jedoch nicht genannt. Statt eines früher diskutierten Starts Anfang 2026 wird aktuell nur noch ein allgemeiner Zeitraum innerhalb des Jahres 2026 genannt.
Die erste Steam Machine verschwand schnell wieder
Die ursprünglichen Steam Machines wurden nach einer längeren Testphase am 10. November 2015 veröffentlicht. Valve arbeitete damals mit mehreren PC-Herstellern zusammen, die jeweils eigene Varianten der Hardware auf den Markt bringen konnten.
Das führte jedoch schnell zu einem Problem. Die Geräte unterschieden sich deutlich bei Preis, Leistung und Ausstattung. Für viele Spieler war kaum ersichtlich, welches Modell überhaupt das richtige ist.
Hinzu kam, dass SteamOS zu dieser Zeit noch vergleichsweise eingeschränkt war und viele Spiele nicht optimal unterstützt wurden. In den folgenden Jahren verschwanden die meisten Modelle wieder aus dem Steam-Store und das Projekt verlor zunehmend an Bedeutung.
SteamOS und Hardware aus einer Hand
Beim neuen Anlauf scheint Valve eine andere Strategie zu verfolgen. Hardware, Betriebssystem und Plattform sollen deutlich stärker als ein gemeinsames Gesamtpaket gedacht werden.
SteamOS bleibt dabei der zentrale Bestandteil des Konzepts. Ziel ist weiterhin ein möglichst unkompliziertes Spielerlebnis im Wohnzimmer, das sich ähnlich einfach bedienen lässt wie eine klassische Konsole, gleichzeitig aber Zugriff auf die komplette Steam-Bibliothek bietet.
Diese Strategie passt zu Valves Entwicklung der letzten Jahre. Das Unternehmen hat zunehmend begonnen, eigene Hardware stärker selbst zu gestalten und enger mit seiner Plattform zu verzahnen.
Teil eines größeren Steam-Hardware-Ökosystems
Die neue Steam Machine könnte zudem Teil eines größeren Hardware-Line-ups werden. In diesem Zusammenhang werden immer wieder auch ein neuer Steam Controller sowie ein Gerät mit dem Namen Steam Frame erwähnt, das ebenfalls Teil dieser Strategie sein soll.
Valve scheint damit langfristig ein zusammenhängendes Hardware-Ökosystem rund um SteamOS aufzubauen. Hardware, Software und Plattform greifen dabei stärker ineinander als bei den ersten Steam Machines.
Geduld bis zum möglichen Launch
Für Spieler bedeutet das aktuelle Update vor allem eines. Ein konkreter Release-Termin ist weiterhin nicht bekannt. Während zuvor noch ein Start Anfang 2026 im Raum stand, gilt inzwischen lediglich das Jahr 2026 als grober Zeitrahmen.
Ob Valve dieses Ziel tatsächlich einhalten kann, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass der Hersteller bei seinem zweiten Anlauf deutlich vorsichtiger kommuniziert als noch beim ersten Versuch vor über zehn Jahren.
Wie steht ihr zu einer neuen Steam Machine von Valve? Wäre ein SteamOS-Gaming-PC für das Wohnzimmer für euch interessant oder bleibt ihr lieber bei klassischem PC und Konsole? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.




