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Minecraft: Das Redstone-Update 1.5 durchleuchtet

Von Tobias Fulk - Preview vom 20.02.2013 15:37 Uhr

Das Phänomen Minecraft ist noch immer in voller Munde. Über zwei Jahre hält sich das Meisterwerk der schwedischen Entwickler Mojang jetzt schon in den Medien – und es ist kein Ende in Sicht. Noch immer versorgen Jeb und seine Männer das Spiel mit neuen Inhalten. Mit der Veröffentlichung der Version 1.5 hält gleichzeitig ein neues Update-Konzept Einzug. Statt der allmonatlichen Allgemein-Updates wird es ab 1.5 „Themen-Updates“ geben. Den Anfang macht das sogenannte „Redstone-Update“, bei dem der Fokus vor allem auf Verbesserungen und Neuheiten in Sachen Stromkreisläufe und Mechanismen lag.

Redstone-Neuheiten im Überfluss

So kommt es wenig überraschend, dass es mit der Veröffentlichung des Redstone-Updates 1.5 für Minecraft gleich ein Dutzend neuer Blöcke und Items gibt. Da wäre zum Beispiel die Implementierung eines Redstoneblocks. Der klingt im ersten Moment relativ langweilig, könnte für einige kreative Köpfe aber durchaus eine Erlösung sein. Er kann nach der Erstellung ein dauerhaftes Redstone-Signal liefern. Hergestellt wird er aus neun Redstone-Einzelteilen. Zudem kann er mit Kolben in verschiedene Richtungen bewegt werden. Nachdem es Knöpfe und Druckplatten mit dem letzten großen Update auch in Holzform ins Spiel geschafft haben, gibt’s mit dem Redstone-Update 1.5 gleich eine ganz neue Variante der praktischen Auslöser. Die sogenannte „gewichtete Druckplatte“ reagiert, je nachdem wie viele Items auf ihr liegen, mit verschiedenen Signalstärken. Eine goldene Druckplatte etwa strahlt erst die maximale Signalstärke aus, wenn rund 60 Items auf ihr gelagert werden – die eiserne Druckplatte hingegen benötigt gigantische 600 Items für die volle Auslastung. Diese neuen Druckplatten sind vor allem für Adventure Map-Ersteller interessant, da sie viele neue Rätsel-Möglichkeiten bieten.

Redstone-Repeater kennen wir ja bereits. Sie werden dazu genutzt, Redstone-Signale über lange Strecken aktiv zu halten. Mit dem Redstone-Update 1.5 kommt der sogenannte Redstone-Komparator hinzu. Er ähnelt dem Verstärker, besitzt jedoch zwei Eingänge. Es kann per Rechtsklick zwischen verschiedenen Ausgabemodi gewählt werden. Ist Signal A stärker wie Signal B, wird Signal A entweder wiederholt oder der Differenzbetrag ausgegeben. Außerdem kann der Redstone-Komparator an Kommandoblöcke (nur Devmode), Plattenspieler und Sensorschienen angeschlossen werden. Um den Komparator herstellen zu können, benötigt der Spieler ein neues Item aus dem Nether (die Hölle): den Netherquarz. Der kann in der Hölle zunächst als Erz abgebaut, und dann als Item weiterverarbeitet werden. Wenn man sich nicht gerade einige neue Redstone-Elemente herstellen will, kann man aus dem Netherquarz auch hübsche Quarzblöcke, gemeißelte Quarzblöcke und Säulenquarzblöcke sowie Quarztreppen herstellen. Je nach Texturpaket gibt es in Bälde bestimmt hübsche, neue Dekomöglichkeiten!

Neue Items und Verbesserungen inklusive

Wer kennt das nicht: Nach dem gefühlt fünfzigsten Inhaltsupdate für Minecraft platzt das eigene Lager aus allen Nähten. Da wäre es doch praktisch, wenn man mit Trichtern und Schienensystemen ein effektives, automatisches und praktisches Selbstsortierungslager bauen könnte, oder? Genau das ist mit dem Redstone-Update 1.5 möglich. Dank besagten Trichter-Blöcken und Aktivierungsschienen können Items künftig in Redstone-Truhen verfrachtet werden – und das alles per Knopfdruck. Natürlich entsteht diese Maschine nicht automatisiert. Sie stellt nur eine der vielen Möglichkeiten, die mit der Implementierung der neuen Redstone-Gegenstände möglich werden. Jedoch gibt es nicht nur neue Items, sondern auch Überarbeitungen des bestehenden Repertoires. So müssen bei der Verwendung von Knochenmehl mit Pflanzen nun drei Einheiten verwendet werden, bis die letzte Wachstumsstufe erreicht ist. Außerdem können Spender ab dem Update in sechs verschiedene Richtungen ausgerichtet werden. Sie legen bei Aktivierung nun auch Rüstungen an, aktivieren TNT-Blöcke und wenden Knochenmehl auf dem Block vor der Öffnung an, was besonders für Hobby-Landwirtschafter interessant sein dürfte.

Monströse KI-Überarbeitung

In Sachen neue Blöcke haben wir eine ganze Artikelseite berichtet. Doch neben all dem neuen Stuff für alle Pixelfreunde gibt es auch jede Menge Verbesserungen, über die wir teilweise bereits gesprochen haben. Besonders interessant sind die Änderungen der Schneebiome. Hier warten nun unterschiedliche Schneehöhen auf den Spieler. Jede einzelne Schneeschicht droppt einen Schneeball. Außerdem besitzen die Schneeschichten keine Kollisionsbox, folglich versinkt der Spieler immer ein wenig im weißen Pulver. Ganz nette Geschichte, welche noch ein wenig mehr Atmosphäre liefert. Wirklich fies wird es beim Thema Mob-Veränderungen. Skelette schießen ab sofort ab einer Entfernung von rund fünfzehn Blöcken – vorher waren es „nur“ zehn. Außerdem wird der Spieler – je nach Schwierigkeitsgrad – rund ein Block zurückgeworfen, wird er vom miesen Knochenmann getroffen. Nährt man sich dem Klappergestell, beginnt er immer schneller zu schießen. Als wäre das noch nicht genug, alarmieren Zombies ab sofort andere Untote in einem gewissen Umkreis. Sie werden stärker, je mehr Leben sie verlieren und werden aggressiv, je nachdem, wie sich der Spieler verhält. Keine wirklich tollen Aussichten für alle Höhlenforscher – aber immerhin passiert mal was in Sachen Mob-KI!

Technische Weiterentwicklung

Wie bereits erwähnt wird sich Minecraft mit dem Redstone-Update 1.5 auch technisch weiterentwickeln. So gibt es zum Beispiel eine verbesserte Rendering-Engine, die ein höheres OpenGL-Feature-Set voraussetzen wird. Zwar entsteht dadurch ein Fallback für ältere Systeme, gleichzeitig steigt die FPS-Zahl spürbar nach oben. Jeb versprach via Twitter jedoch, dass man genügend Einstellungsmöglichkeiten bieten wird, damit auch ältere Systeme nicht in die Knie gehen. Interessant wird’s auch für alle Texturen Paket-Ersteller. Waren die Texturen bisher noch in einer großen Bilddatei zusammengefasst, gibt es für diese ab Version 1.5 jeweils verschiedene Bilddateien. Heißt im Klartext: Jede einzelne Textur bekommt eine eigene Datei, was das Editieren vor allem für den Ersteller erleichtert. Hinzu kommen kleinere Änderungen am Inventar-Management, am Umbenennen von Items und Blöcken sowie an der Spielmechanik des Mehrspieler-Parts.

Fazit

In Zusammenarbeit mit der Community hat Mojang mit dem Redstone-Update ein sinnvolles und zu gleich spannendes Inhaltsupdate geschaffen, welches vor allem für Freunde der roten Stromleitungen interessant ist. Neue Blöcke wie Trichter oder Redstone-Truhen liefern viele neue Möglichkeiten, seine eigene Welt mit praktischen Mechanismen zu versehen. Außerdem gefällt uns der neue Update-Stil. Themenupdates machen Sinn und wir freuen uns schon jetzt auf weitere Updates in der Zukunft. Doch eine Frage bleiben uns die Schweden noch immer schuldig: Wo bleibt die Mod-API?

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