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LEGO-Pokémon-Rayquaza im Leak – viele Teile sollen in Himmelturm-Basis gehen

Ein neuer Leak zum ersten LEGOPokémon-Set rund um Rayquaza sorgt gerade für gemischte Gefühle in der Community. Denn obwohl der Bausatz mit einer Stückzahl im vierstelligen Bereich gehandelt wird, soll ein großer Teil der Teile nicht in das legendäre Pokémon selbst fließen, sondern in eine massive Präsentationskulisse. Damit setzt LEGO offenbar einen Trend fort, der Sammler seit einiger Zeit spaltet: große Ständer, Sockel und Dioramen, die die Teilezahl nach oben treiben, aber beim eigentlichen Hauptmodell Erwartungen dämpfen können.

Die LEGO-Pokémon-Reihe ist noch jung und erst Ende Februar 2026 mit den ersten Produkten gestartet. Trotzdem zeichnet sich schon jetzt eine klare Aufteilung ab: Auf der einen Seite stehen klassische Display-Modelle, auf der anderen interaktivere Sets, die stärker auf die Smart-Play-Ausrichtung der zweiten Welle setzen. Pikachu und Glurak tauchen dabei als Aushängeschilder in beiden Richtungen auf, und auch beliebte legendäre Pokémon sollen diesen Weg offenbar mitgehen.

Der Leak zum Rayquaza-Set und die Sky-Pillar-Basis

Was soll am LEGO-Rayquaza-Set konkret dran sein? Laut einem neuen Bericht aus der Brick-Tap-Community soll das gemunkelte Set mit der Nummer 72168 insgesamt 1.083 Teile umfassen, wobei ein großer Anteil in den Bau der Spitze des Himmelturms sowie in Wolken rundherum gehen soll. Diese Konstruktion dient als Display-Ständer, also als Basis, auf der Rayquaza präsentiert wird.

Auch weitere Details, die schon zuvor kursierten, werden erneut genannt: Dem Set soll eine Zinnia-Minifigur beiliegen, inklusive bedrucktem Mega-Stein als Zubehör. Eine alternative Bauoption zu Mega-Rayquaza soll es hingegen nicht geben. In Summe verändert das die Erwartungshaltung deutlich: 1.083 Teile klingen zunächst nach einem sehr großen Rayquaza-Modell, mit einem dominanten Himmelturm-Aufbau könnte der eigentliche Rayquaza-Körper am Ende aber wesentlich kleiner ausfallen, als viele es bei der Teilezahl vermuten würden.

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Als möglicher Termin steht für den Release weiterhin der 1. August 2026 im Raum. Spätestens dann dürfte sich zeigen, wie viel Rayquaza wirklich im Karton steckt und wie präsent die Himmelturm-Kulisse im fertigen Modell wirkt.

Warum große Ständer LEGO-Fans zunehmend nerven

Warum wird über Sockel und Kulissen bei LEGO so viel diskutiert? Sets, bei denen die Präsentationsstruktur einen großen Anteil der Teile verschlingt, sind seit Längerem ein Reizthema. Ein Teil der Fans empfindet solche Aufbauten als Füllmaterial, vor allem dann, wenn die eigentliche Hauptfigur oder das zentrale Objekt dadurch kleiner ausfällt als erwartet. Gerade bei ikonischen Lizenzen möchten viele Sammler den Fokus auf dem Star des Sets haben, nicht auf einer Wolkenlandschaft, einem Podest oder einer großen Bodenplatte.

Auf der anderen Seite gibt es auch eine klare Gegenposition: Für manche sind Dioramen, Ständer und Umgebungsteile ein wichtiger Teil der Präsentation, weil sie ein Modell erst richtig in Szene setzen. Gerade im Regal kann ein gut gestalteter Aufbau dem Set mehr Tiefe geben, etwa durch Höhenunterschiede, Dynamik oder ein stärkeres Diorama-Gefühl.

Der mögliche Knackpunkt beim Rayquaza-Set ist daher weniger, dass es einen Ständer gibt, sondern wie stark dieser den Teileaufwand dominiert. Wenn ein Großteil der 1.083 Teile in Himmelturm und Wolken geht, wird die Debatte um Preis-Leistungs-Gefühl und Modellgröße ziemlich sicher wieder aufflammen.

Der Trend ist nicht neu und betrifft viele Themenwelten

Welche LEGO-Sets stehen exemplarisch für diesen Designansatz? Rayquaza wäre nicht das erste Modell, bei dem die Basis ein zentraler Bestandteil des Builds ist. In den letzten Monaten und im laufenden Jahr tauchten mehrere Sets auf, bei denen Ständer, Szenerie oder Umgebungsaufbau einen spürbaren Anteil am Gesamtmodell ausmachen. Dazu zählen unter anderem:

  • LEGO Icons 11389 Project Hail Mary
  • 42221 NASA Artemis Space Launch System
  • 72152 Pikachu und Pokéball
  • 76968 Dinosaur Fossils: Tyrannosaurus rex
  • 21350 Jaws
  • 10331 Kingfisher Bird als weniger starkes Beispiel

Gerade das Pikachu-und-Pokéball-Set ist in diesem Kontext interessant, weil es bereits innerhalb der Pokémon-Lizenz zeigt, dass LEGO bei der Präsentation stark auf Stand- und Display-Lösungen setzt. Wenn Rayquaza nun mit einem massiven Himmelturm als Blickfang kommt, würde das diese Designlinie weiter festigen.

Was meinst du: Sind große Diorama-Basen für dich ein echter Mehrwert fürs Regal oder eher Teile-Verschwendung, wenn das Hauptmodell dadurch kleiner wird? Schreib deine Meinung gern in die Kommentare.

Prinz Vegeta

Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.
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