Subnautica 2 ist erst seit kurzer Zeit im Early Access erhältlich, doch Unknown Worlds arbeitet bereits sichtbar an den nächsten Verbesserungen. In einem neuen Entwickler-Vlog spricht Lead Designer Anthony Gallegos über die bisherigen Hotfixes, die aktualisierte Roadmap und kommende Features, die in den nächsten Updates umgesetzt werden sollen.
Die Early-Access-Phase soll nicht einfach nur ein technischer Vorlauf bis zum finalen Release sein. Unknown Worlds nutzt sie aktiv, um das Spiel gemeinsam mit der Community weiterzuentwickeln.
Unknown Worlds reagiert auf Kritik der Spieler
Bereits kurz nach dem Start veröffentlichte das Studio mehrere Hotfixes, um auf Rückmeldungen aus der Community zu reagieren. Zu den bisherigen Anpassungen gehören unter anderem Änderungen an der Balance der Spielwelt.
So wurden Ressourcenvorkommen erhöht, damit das frühe Überleben weniger zäh wirkt. Gleichzeitig nahm Unknown Worlds Anpassungen an Raubtieren vor. Deren Angriffshäufigkeit und Schaden wurden überarbeitet, um das Verhältnis zwischen Gefahr, Erkundung und Spielfluss besser auszubalancieren.
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Gerade bei einem Spiel wie „Subnautica 2“ ist dieses Gleichgewicht entscheidend. Die Reihe lebt davon, dass sich die fremde Unterwasserwelt gleichzeitig wunderschön, mysteriös und bedrohlich anfühlt. Wenn Ressourcen zu selten sind oder Kreaturen zu aggressiv auftreten, kann aus Spannung schnell Frust werden. Sind die Gefahren dagegen zu harmlos, verliert die Erkundung einen Teil ihres Reizes.
Unknown Worlds versucht nun offenbar, genau diese Balance anhand echter Spielerdaten und direkter Rückmeldungen nachzuschärfen.
Biomods-System wird erweitert
Ein Schwerpunkt der kommenden Updates ist das Biomods-System. Dieses soll in Zukunft mehr Möglichkeiten bieten und vor allem die frühen Überlebensstrategien abwechslungsreicher machen.
Geplant ist unter anderem eine Erweiterung der passiven Slots. Dadurch sollen Spieler mehr Freiheiten erhalten, ihren Charakter an den eigenen Spielstil anzupassen. Wer vorsichtiger erkundet, könnte andere Vorteile wählen als Spieler, die schneller vorstoßen oder häufiger mit gefährlichen Kreaturen konfrontiert werden.
Zusätzlich sollen neue Optionen für das Biomods-System eingeführt werden. Damit dürfte Unknown Worlds die Grundlage für mehr Build-Vielfalt schaffen, ohne das Spiel direkt in ein klassisches Rollenspiel zu verwandeln.
Das passt gut zur DNA von „Subnautica“. Schon die Vorgänger lebten davon, dass Fortschritt nicht nur über stärkere Ausrüstung funktioniert, sondern auch über bessere Vorbereitung, Wissen über die Umgebung und clevere Anpassung an neue Biome.
Proximity-Voice-Chat und Emotes geplant
Auch der neue Koop-Modus spielt in der Roadmap eine wichtige Rolle. „Subnautica 2“ ist der erste Teil der Reihe, der optional kooperatives Spielen für bis zu vier Personen unterstützt. Entsprechend groß ist das Interesse der Community an Funktionen, die das gemeinsame Erkunden angenehmer machen.
Unknown Worlds arbeitet unter anderem an einem Nahbereichs-Voice-Chat. Dadurch könnten Spieler künftig direkt im Spiel miteinander sprechen, ohne zwingend externe Programme nutzen zu müssen.
Gerade in „Subnautica 2“ könnte diese Funktion viel zur Atmosphäre beitragen. Wer gemeinsam in dunkle Tiefen abtaucht, plötzlich ein Geräusch hört oder getrennt wird, dürfte von einem räumlich begrenzten Voice-Chat deutlich stärker in die Welt gezogen werden.
Zusätzlich sind Emotes geplant. Diese sollen die Kommunikation im Koop-Modus erweitern und vor allem kleineren Momenten mehr Ausdruck verleihen. Auch weitere Optionen zur Charakteranpassung befinden sich laut Unknown Worlds in Arbeit.
Neues Fahrzeug und frische Region angekündigt
Neben kleineren Verbesserungen arbeitet Unknown Worlds auch an größeren Inhaltsupdates. Besonders spannend ist der Ausblick auf ein kommendes Update, das ein neues Fahrzeug und eine neue Region ins Spiel bringen soll.
Diese frische Region wird vom Collector Leviathan bewohnt, einer der großen Kreaturen von „Subnautica 2“. Der Leviathan wurde bereits in früheren Entwickler-Vlogs vorgestellt und gehört zu den auffälligsten neuen Wesen des Spiels. Unknown Worlds beschrieb ihn damals als riesige, bedrohliche Kreatur, die Spieler greifen, zerquetschen und aktiv jagen kann.
Damit knüpft „Subnautica 2“ an eine der größten Stärken der Reihe an: die Mischung aus Faszination und Angst. Neue Gebiete sind in „Subnautica“ nie einfach nur Kulissen. Sie sind Versprechen und Warnung zugleich. Wer tiefer taucht, findet bessere Ressourcen, neue Geheimnisse und Fortschritt – riskiert aber auch Begegnungen mit Kreaturen, für die man vielleicht noch nicht bereit ist.
Ein neues Fahrzeug könnte diese Dynamik zusätzlich verändern. Noch ist nicht bekannt, welche Rolle es genau übernimmt. Denkbar wäre aber, dass es neue Formen der Erkundung ermöglicht oder speziell für gefährlichere Regionen ausgelegt ist.
Early Access soll langfristig wachsen
Unknown Worlds macht deutlich, dass die Entwicklung von „Subnautica 2“ während des Early Access kontinuierlich weitergehen soll. Neben Bugfixes und Balancing-Anpassungen sind weitere Inhalte, Komfortverbesserungen und neue Systeme geplant.
Bereits die offizielle Early-Access-Roadmap stellt in Aussicht, dass die kommenden Updates unter anderem Quality-of-Life-Verbesserungen, Koop-Erweiterungen und neue Inhalte bringen sollen. Gleichzeitig betont Unknown Worlds, dass sich die Roadmap verändern kann, weil das Feedback der Community ausdrücklich in die Entwicklung einfließen soll.
Auch Executive Producer Fernando Melo unterstreicht diesen Ansatz. Demnach habe das Team bereits in der ersten Woche nach dem Start zwei Hotfixes veröffentlicht, um direkt auf Rückmeldungen zu reagieren. Während des gesamten Early Access wolle Unknown Worlds weiterhin die Wünsche der Community priorisieren und das Spielerlebnis Schritt für Schritt erweitern.
Subnautica 2 setzt auf neue Welt, Koop und Unreal Engine 5
„Subnautica 2“ ist die offizielle Fortsetzung der bekannten Survival-Reihe und führt Spieler auf eine neue fremde Welt im Subnautica-Universum. Im Mittelpunkt stehen erneut Erkundung, Ressourcenmanagement, Basisbau, Überleben und die Begegnung mit unbekannten Lebensformen.
Technisch setzt Unknown Worlds diesmal auf die Unreal Engine 5. Dadurch sollen die neuen Unterwasserlandschaften, Kreaturen und Ökosysteme deutlich detaillierter wirken als in den Vorgängern.
Eine der größten Neuerungen ist der optionale Koop-Modus. Bis zu vier Spieler können gemeinsam abtauchen, Ressourcen sammeln, Strategien entwickeln und die fremde Welt erkunden. Wer lieber allein spielt, kann „Subnautica 2“ aber weiterhin als Solo-Erfahrung erleben.
Damit versucht Unknown Worlds einen schwierigen Spagat: Das Spiel soll die einsame, unheimliche Atmosphäre der Reihe bewahren, gleichzeitig aber eine neue Art von gemeinsamem Survival-Erlebnis ermöglichen.
Spieler-Feedback wird zum wichtigsten Werkzeug
Die neue Roadmap zeigt, wie stark „Subnautica 2“ noch in Bewegung ist. Viele Elemente werden angepasst, erweitert oder überhaupt erst im Laufe des Early Access nachgereicht.
Das muss nicht negativ sein. Im Gegenteil: Wenn Unknown Worlds das Feedback der Community ernst nimmt, kann die Early-Access-Phase helfen, genau die Systeme zu verbessern, die im Alltag der Spieler wirklich zählen.
Die bisherigen Anpassungen an Ressourcen, Raubtieren und Biomods zeigen bereits, in welche Richtung es geht. Unknown Worlds will nicht nur mehr Inhalte liefern, sondern auch das Fundament des Spiels nachschärfen.
Für Fans der Reihe dürfte vor allem spannend sein, wie schnell das Studio neue Regionen, Fahrzeuge und Kreaturen nachlegt. Denn „Subnautica“ lebt am stärksten von diesem Gefühl, immer noch ein Stück tiefer tauchen zu können – obwohl man eigentlich ganz genau weiß, dass dort unten etwas auf einen wartet.





