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PS6-Leak: Sony plant offenbar 30 GB RAM, KI-Fokus und früheren Next-Gen-Start

Während sich viele Spieler noch zwischen PlayStation 5 und PlayStation 5 Pro entscheiden, kursieren bereits neue Details zur nächsten Konsolengeneration von Sony Interactive Entertainment. Laut aktuellen Diskussionen rund um den „Broken Silicon“-Podcast könnte die Entwicklung der PS6 deutlich weiter sein als bislang angenommen.

Dabei geht es nicht nur um mögliche Hardware-Spezifikationen, sondern auch um einen früheren Marktstart, KI-Technologien und sogar ein separates Handheld-System.

PS6 soll weiterhin im Zeitplan liegen

Im Podcast des Tech-Kanals „Moore’s Law is Dead“ wird darüber spekuliert, dass Sony trotz schwächerer PS5-Verkäufe an seinem ursprünglichen Zeitplan festhält. Die aktuelle Konsolengeneration soll demnach nicht bis 2029 oder 2030 künstlich verlängert werden.

Auslöser der Diskussion sind unter anderem die zuletzt deutlich gesunkenen Verkaufszahlen der PS5. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sollen die Verkäufe laut Bericht um rund 46 Prozent eingebrochen sein.

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Die Teilnehmer des Podcasts gehen deshalb davon aus, dass sich das Silizium-Design der neuen Hardware bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet.

30 GB RAM für die PS6?

Besonders viel Aufmerksamkeit bekommt aktuell die mögliche RAM-Ausstattung der Konsole. Intern soll die stationäre PS6 angeblich unter dem Codenamen „Orion“ entwickelt werden und mindestens 30 Gigabyte Arbeitsspeicher erhalten.

Spekulationen über eine Reduzierung auf 24 GB halten die Podcast-Teilnehmer dagegen für unwahrscheinlich. Grund dafür sei vor allem die technische Architektur des Systems.

Sony könnte laut den Diskussionen auf ein 160-Bit-Speicherinterface setzen. Eine Reduzierung auf ein kleineres 128-Bit-Interface würde die Speicherbandbreite deutlich verschlechtern und die Gesamtleistung der Konsole ausbremsen.

Falls Sony tatsächlich Kosten sparen müsse, wäre laut den Einschätzungen eher eine kleinere Konfiguration mit 20 GB denkbar, ohne die Bus-Breite anzutasten.

KI, Raytracing und AMD Zen 6 im Fokus

Der technologische Schwerpunkt der PS6 soll offenbar weniger auf klassischen Auflösungszielen wie 8K liegen, sondern stärker auf KI-Features und modernem Raytracing.

Genannt werden unter anderem:

  • KI-Upscaling mit einer möglichen Weiterentwicklung von PSSR
  • natives Raytracing
  • vereinfachte Entwicklungswerkzeuge für Studios
  • neue AMD-Zen-6-Technologie

Vor allem KI-gestützte Bildverbesserungen könnten laut den Spekulationen eine zentrale Rolle für die nächste Generation spielen.

Handheld-Pläne sorgen für neue Gerüchte

Neben der stationären Konsole wird im Podcast auch über ein separates Handheld-System gesprochen. Dieses soll intern angeblich den Codenamen „Canis“ tragen.

Interessant dabei: Das oft diskutierte 24-GB-Design soll laut den aktuellen Gerüchten nicht für die klassische PS6 gedacht sein, sondern für dieses mobile System.

Zusätzlich kursieren Spekulationen über ein mögliches Premium-Modell mit bis zu 40 GB RAM sowie ein besonders leistungsstarkes Handheld mit 36 GB Arbeitsspeicher.

Sony könnte früher auf die nächste Generation wechseln

Laut den Diskussionen stehen Sony intern offenbar zwei Strategien offen.

Einerseits könnte der Konzern die Lebenszeit der PS5 deutlich verkürzen und die PS6 früher veröffentlichen – möglicherweise schon ab 2027 in der Produktion. Dafür müsste Sony vermutlich zunächst Verluste beim Hardware-Verkauf akzeptieren.

Andererseits wäre auch ein zweigleisiges Premium-Modell denkbar, bestehend aus einer High-End-Konsole und einem starken Handheld-System.

Offiziell bestätigt ist davon bislang nichts. Trotzdem zeigen die neuen Diskussionen, dass die Gerüchte um die nächste PlayStation-Generation immer konkreter werden.

Gerade Spieler, die aktuell noch über den Kauf einer PlayStation 5 Pro nachdenken, dürften deshalb besonders aufmerksam verfolgen, wie schnell Sony tatsächlich in die nächste Generation wechseln will.

Würdet ihr euch schon 2027 eine PS6 wünschen – oder sollte Sony der PS5 noch deutlich mehr Zeit geben?

Nora M.

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.
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