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PS6-Handheld soll die Konsole nicht ausbremsen: Insider nennt entscheidenden Unterschied zur Xbox Series S

Rund um die nächste PlayStation-Generation verdichten sich die Gerüchte immer weiter. Neben einer klassischen Heimkonsole arbeitet Sony offenbar auch an einem leistungsstarken PS6-Handheld, der parallel zur neuen Konsole erscheinen soll. Laut einem bekannten Insider müsse man sich dabei aber keine Sorgen machen, dass die mobile Version die technische Entwicklung der Hauptkonsole ausbremst.

Der Grund dafür soll vor allem im vergleichsweise kleinen Unterschied beim Arbeitsspeicher liegen.

Insider spricht über PS6 und neues Handheld-Modell

Im Podcast „Broken Silicon“ sprach der bekannte Hardware-Insider Moore’s Law Is Dead erneut über die kommende PlayStation 6 und das angeblich geplante Handheld-System.

Demnach soll die stationäre PS6 mit rund 30 GB RAM ausgestattet sein, während das Handheld auf etwa 24 GB Speicher setzen könnte. Der Unterschied liege damit bei weniger als 30 Prozent.

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Genau darin sieht der Insider den entscheidenden Vorteil gegenüber Microsofts aktueller Konsolenstrategie rund um Xbox Series S und Xbox Series X.

Die Series S hält die Series X zurück, weil der VRAM-Unterschied bei rund 60 Prozent liegt. Bei weniger als 30 Prozent geht es eher nur noch um Auflösung.

Laut dem Insider würde der geringere Speicherunterschied bei der PS6-Familie hauptsächlich dazu führen, dass Spiele intern mit niedrigeren Auflösungen oder kleineren Texturen arbeiten. Die eigentlichen Spielsysteme und Features müssten dagegen nicht massiv eingeschränkt werden.

Sony soll aus den Problemen der Xbox gelernt haben

Gerade die Xbox Series S steht seit Jahren immer wieder in der Kritik. Entwickler berichten regelmäßig davon, dass die schwächere Hardware zusätzlichen Aufwand verursacht und moderne Spiele teilweise limitiert.

Besonders der vergleichsweise knappe Speicher der kleinen Xbox-Konsole gilt als Problem. Inzwischen gibt es sogar erste Stimmen aus der Branche, die behaupten, dass neuere Hardware wie die Nintendo Switch 2 bestimmte Szenarien besser bewältigen könnte.

Sony scheint laut den aktuellen Gerüchten bewusst einen anderen Weg zu gehen. Statt eines riesigen Leistungsabstands zwischen Heimkonsole und Handheld soll die Architektur deutlich näher beieinanderliegen.

Automatische Textur-Anpassung für beide Systeme

Zusätzlich sprach der Insider über ein automatisiertes Asset-System, das unterschiedliche Texturgrößen je nach Hardware herunterladen und einsetzen soll.

Dadurch könnten Entwickler ihre Spiele einfacher gleichzeitig für beide Geräte optimieren, ohne komplett getrennte Versionen entwickeln zu müssen. Hochauflösende Assets würden automatisch auf der stärkeren PS6-Konsole landen, während das Handheld kompaktere Daten nutzt.

Das würde vor allem den Entwicklungsaufwand reduzieren und könnte verhindern, dass Studios Funktionen oder Inhalte wegen der mobilen Hardware streichen müssen.

PS6-Handheld angeblich deutlich stärker als Switch 2

Besonders interessant klingt zudem die angebliche Leistung des neuen Handhelds. Laut Moore’s Law Is Dead soll das Gerät trotz geringem Stromverbrauch eine Performance liefern, die mit Intels Panther-Lake-Chips konkurrieren kann.

Zusätzlich behauptet der Insider, dass Sonys Handheld rund dreimal schneller als die Switch 2 sein könnte. Offiziell bestätigt ist das natürlich bislang nicht.

Auch bei der Hauptkonsole kursieren bereits erste technische Gerüchte. So soll die PS6 massiv verbesserte Raytracing-Leistung bieten und verstärkt auf KI-gestützte Technologien wie Machine-Learning-Upscaling oder Frame Generation setzen.

Release wohl frühestens 2027

Offiziell hat Sony die PS6 bislang noch nicht angekündigt. Mehrere Insider und Analysten rechnen aktuell aber mit einem Launch im Jahr 2027.

Bis dahin dürfte sich an den technischen Spezifikationen zwar noch einiges ändern. Trotzdem zeichnet sich immer deutlicher ab, dass Sony offenbar ein eng verzahntes Ökosystem aus Heimkonsole und Handheld plant, ohne dabei die bekannten Probleme der Xbox Series S wiederholen zu wollen.

Patrik Hasberg

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.
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