Take-Two Interactive hat sich erstmals seit längerer Zeit wieder zu möglichen Fortsetzungen älterer Marken geäußert – darunter auch L.A. Noire. Konkrete Ankündigungen bleiben zwar aus, doch die Aussagen von CEO Strauss Zelnick deuten zumindest an, dass die Tür für ein Comeback nicht geschlossen ist.
„Du weißt nie“: Zelnick hält sich bewusst vage
Auf dem iicon-Event in Las Vegas wurde Zelnick direkt auf ein mögliches L.A. Noire 2 angesprochen. Seine Antwort fiel knapp aus, aber sie dürfte Fans dennoch aufhorchen lassen: „Ja“ – gefolgt von einem einschränkenden „Du weißt nie“.
Grundsätzlich erklärte der CEO, dass Take-Two intern regelmäßig darüber nachdenkt, wie sich bestehende Marken weiterentwickeln lassen. Das betreffe nicht nur einzelne Titel, sondern das gesamte Portfolio des Unternehmens.
Rockstar entscheidet selbst über eigene Marken
Wichtig dabei: Entscheidungen über Spiele von Rockstar Games würden nicht direkt von Take-Two angekündigt. Stattdessen liege die Kommunikation bei den jeweiligen Studios selbst.
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Das bedeutet im Klartext: Selbst wenn intern an neuen Projekten gearbeitet wird, dürfte es offizielle Infos erst geben, wenn Rockstar bereit ist, diese zu teilen.
Schwierige Voraussetzungen für ein Sequel
Ein möglicher Nachfolger von L.A. Noire wäre ohnehin kompliziert. Das Original erschien 2011 und wurde vom mittlerweile geschlossenen Studio Team Bondi entwickelt. Hinter den Kulissen sorgten Berichte über problematische Arbeitsbedingungen für Kontroversen, die letztlich auch zur Schließung beitrugen.
Zudem wurde die Marke seitdem kaum aktiv weitergeführt, abgesehen von Neuveröffentlichungen und einer VR-Version.
Auch andere Rockstar-Marken im Gespräch
Neben L.A. Noire gibt es noch weitere Reihen, auf die Fans seit Jahren hoffen. Besonders oft wird ein Nachfolger zu Bully genannt. Berichten zufolge gab es in der Vergangenheit sogar interne Ansätze für eine Fortsetzung, die jedoch nie umgesetzt wurden.
Große Ambitionen bei Take-Two
Abseits einzelner Marken verfolgt Take-Two ein klares Ziel: Das Unternehmen will langfristig zur weltweit führenden Entertainment-Firma aufsteigen. Trotz riesiger Erfolge, etwa mit der GTA-Reihe, sieht sich der Publisher im Vergleich zu anderen Branchenriesen noch im Aufbau.
GTA 6 bleibt der wichtigste Faktor
Kurzfristig richtet sich der Fokus aber klar auf Grand Theft Auto VI. Der kommende Blockbuster gilt als entscheidender Wachstumstreiber und könnte die finanzielle Basis für zukünftige Projekte und mögliche Sequels schaffen.
Ob es also tatsächlich zu einem L.A. Noire 2 oder anderen Comebacks kommt, hängt nicht zuletzt davon ab, wie erfolgreich die nächsten großen Releases ausfallen.





