Eine 81-jährige Großmutter aus den USA sorgt derzeit in der Gaming-Community für Aufsehen: Sue Jacquot, besser bekannt unter ihrem YouTube-Namen GrammaCrackers, nutzt das Kultspiel Minecraft, um Spenden für die Krebsbehandlung ihres Enkels zu sammeln. Was als Versuch begann, mit ihren Enkeln über ein Videospiel in Kontakt zu bleiben, entwickelte sich zu einer emotionalen Erfolgsgeschichte, die zeigt, wie viel Kraft in Gaming-Communities steckt.
Jacquot begann am 22. Oktober 2025 damit, Minecraft-Videos auf YouTube zu veröffentlichen. Ihr Enkel Jack Self war zuvor an einem Sarkom erkrankt und musste über 200 Chemotherapien durchstehen. Die Videos wurden nicht nur zu einem Kanal der Verbindung zwischen den Generationen, sondern auch zu einem Hoffnungsschimmer für die gesamte Familie.
Der Aufstieg von GrammaCrackers auf YouTube
Wie wurde die Großmutter auf YouTube so erfolgreich? Bereits ihr erstes Video mit dem Titel „The BEST START EVER in Minecraft – Part 1“ erreichte innerhalb von drei Monaten über 644.000 Aufrufe. Mittlerweile hat ihr Kanal mehr als 237.000 Abonnenten. Jeder ihrer Uploads enthält einen Spendenlink zu einer GoFundMe-Seite, mit der Geld für Jacks Behandlung gesammelt wird.
Zum jetzigen Zeitpunkt wurden über 44.000 Euro eingesammelt – zusätzlich zu den Einnahmen, die Jacquot durch ihren YouTube-Kanal generieren konnte. Die mediale Aufmerksamkeit blieb nicht aus: Auch lokale Medien wie der Sender ABC 15 berichteten über die rührende Geschichte.
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Gaming als Brücke zwischen Generationen
Warum ist diese Geschichte mehr als nur ein virales Phänomen? Jacquots Reise ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Spielegenerationen voneinander lernen können. Ursprünglich hatte sie kaum Berührungspunkte mit Videospielen, doch Minecraft wurde zur Plattform für eine tiefere Verbindung mit ihren Enkeln Jack und Austin. Die Großmutter lernte nicht nur das Spiel, sondern auch die Mechanismen von YouTube und die Bedeutung von Community-Engagement.
Gerade Minecraft, mit seiner offenen Spielweise und kreativen Freiheit, bietet ideale Voraussetzungen für generationenübergreifendes Spielen. Dass dieses Spiel über 350 Millionen Mal verkauft wurde und weiterhin zu den meistgesehenen Titeln auf YouTube und Twitch gehört, unterstreicht seinen kulturellen Einfluss.
Ein Happy End dank Gaming und Gemeinschaft
Wie geht es Jack heute? Die wohl schönste Nachricht: Jack ist laut eigener Aussage inzwischen krebsfrei und befindet sich auf dem Weg der Genesung. Der Einfluss seiner Großmutter, die mit Mut und Liebe einen ungewöhnlichen Weg gegangen ist, spielte dabei eine entscheidende Rolle. Ihre Videos haben nicht nur Geld gesammelt, sondern auch Hoffnung verbreitet.
Die Geschichte zeigt, wie Videospiele mehr sein können als bloßer Zeitvertreib – nämlich ein Werkzeug für Verbindung, Heilung und Solidarität. Die Minecraft-Community hat bewiesen, wie groß ihre Reichweite ist, wenn es darum geht, Gutes zu tun.
Der Einfluss von Minecraft nach 15 Jahren
Warum bleibt Minecraft auch 2026 so relevant? Seit seiner Veröffentlichung im November 2011 hat sich Minecraft zu einem kulturellen Phänomen entwickelt. Neben dem klassischen Sandbox-Erlebnis gibt es mittlerweile zahlreiche Ableger, Bildungsinitiativen und sogar eine geplante Realverfilmung. Die Spielmechanik erlaubt es, sowohl fantasievolle Bauwerke zu erschaffen als auch komplexe technische Systeme zu simulieren – ein Grund, warum Minecraft auch in Schulen und Universitäten genutzt wird.
Jacquots Erfolg ist ein weiterer Beweis dafür, dass Minecraft weit über das klassische Gaming hinaus wirkt. Es bietet Raum für Kreativität, Gemeinschaft und inzwischen sogar für echte Lebenshilfe.
Was denkst du über die Geschichte von GrammaCrackers? Hast du selbst schon erlebt, wie Gaming Menschen zusammenbringt? Teile es gern in den Kommentaren!





