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Ubisoft reagiert auf Invictus-Leak und warnt vor KI-verändertem Screenshot

Ein geleaktes Bild zu Assassin’s Creed Codename Invictus sorgt gerade für ungewöhnlich viel Wirbel, weil Ubisoft sich öffentlich dazu geäußert hat. Im Zentrum steht der bekannte Leaker j0nathan, der ein angebliches erstes Screenshot aus dem PvP-Multiplayer-Projekt geteilt hat, das seit seiner Ankündigung 2022 offiziell nur sehr selten Thema war.

Das Brisante: Ubisoft hat den Leak nicht einfach ignoriert, sondern direkt reagiert und dem Bild eine klare Einordnung gegeben. In der Community wird das als seltener Moment gewertet, in dem Publisher und Leaker öffentlich aneinandergeraten und damit ausgerechnet noch mehr Aufmerksamkeit auf ein Spiel lenken, über das Fans seit Jahren kaum neue Details bekommen.

Ubisoft widerspricht dem Leak öffentlich

Was hat Ubisoft zum geleakten Invictus-Bild gesagt? Der offizielle Assassin’s Creed Account hat auf den Post von j0nathan geantwortet und ihn dafür kritisiert, Fehlinformationen zu verbreiten. Ubisoft erklärte sinngemäß, das Bild könne zwar ursprünglich aus einem internen Test stammen, sei aber stark verändert worden, sehr wahrscheinlich mit Hilfe von KI.

Das Bild könnte als Aufnahme aus unserem privaten Test gestartet sein, wurde aber stark verändert, vermutlich mit KI. Wir teilen mehr Informationen, wenn die Zeit dafür reif ist.

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Damit bestätigt Ubisoft indirekt, dass zumindest ein echter Kern existieren könnte, stellt aber gleichzeitig klar, dass die verbreitete Version nicht als verlässlicher Eindruck vom Spiel gelten soll. Genau diese Mischung aus Zurückweisung und Teil-Einräumung spaltet nun die Meinungen: Einige sehen den Leaker klar im Unrecht, andere lesen aus der Antwort eine Art unfreiwillige Legitimation des Materials.

Was auf dem Screenshot zu sehen sein soll

Welche Details zeigt der angebliche Screenshot von Codename Invictus? Laut der Beschreibung zeigt das geteilte Bild eine Third-Person-Perspektive von schräg hinten auf eine Figur mit zwei Klingen. Der Charakter trägt farbenfrohe, toga-ähnliche Kleidung und steht in einer Arena unter blauem Himmel, während im Hintergrund Zuschauertribünen zu erkennen sind.

j0nathan versah seinen ursprünglichen Post zudem mit einem Hinweis, man solle nicht zu hart mit der Optik ins Gericht gehen, da die Darstellung noch nicht final gerendert sei und es noch große graue Platzhalterflächen gebe. Später legte er nach und veröffentlichte eine Version, die er als unverändertes Original bezeichnete. Der auffälligste Unterschied zwischen den Varianten soll laut Beobachtern vor allem in Farbänderungen liegen, etwa bei der Kleidung und beim insgesamt deutlich weniger satten Himmelston.

Warum Codename Invictus Fans seit Jahren beschäftigt

Was ist Assassin’s Creed Codename Invictus überhaupt? Das Projekt wurde während einer Ubisoft-Show im Jahr 2022 erstmals erwähnt. Seitdem ist es für viele Fans eine Art Dauer-Fragezeichen geblieben, weil es kaum offizielle Updates gab, während parallel weitere Assassin’s Creed Titel angekündigt wurden, darunter Mirage, Codename Hexe und Codename Red.

Gerade weil sich viele seit langer Zeit wieder einen größeren Multiplayer-Ableger im Assassin’s Creed Universum wünschen, wird jedes noch so kleine Infohäppchen extrem genau seziert. Dass Ubisoft nun selbst auf Social Media eingreift, zeigt, wie sensibel das Thema geworden ist, besonders wenn Leaks nicht nur Inhalte verraten, sondern durch Bearbeitung auch Erwartungen an Stil, Technik oder Art Direction verzerren könnten.

Gerüchte um Fall-Guys-artige Struktur und die Folgen für Leaker

Welche Gerüchte gibt es zum Gameplay von Codename Invictus? Bereits im Oktober 2024 hatte j0nathan behauptet, Codename Invictus setze auf eine Art K.o.-Runden mit 16 Teilnehmern, inklusive Power-ups und zusätzlichen Herausforderungen für diejenigen, die weiterkommen. Diese Darstellung löste damals Spekulationen aus, das Spiel könnte auch optisch stärker in eine cartoonige Richtung gehen.

In diesem Kontext wirkt der aktuelle Bild-Post wie ein Versuch, die Diskussion zu beeinflussen, indem eine realistischere Anmutung vermittelt wird. Warum die zuerst geteilte Variante dann offenbar farblich stark angepasst wurde, bleibt jedoch der Knackpunkt, an dem sich die Debatte aufhängt.

Nach dem öffentlichen Eingriff von Ubisoft deutete j0nathan außerdem an, dass er künftig vorsichtiger sein könnte. Er behauptete, er könne auch Material zu Codename Hexe leaken, wolle das nach der Reaktion des Publishers nun aber für sich behalten. Für Fans bedeutet das vorerst: weiter warten, bis Ubisoft selbst den nächsten großen Informationsdrop ansetzt.

Wie bewertet ihr Ubisofts öffentliche Ansage an den Leaker: konsequent richtig oder ein PR-Eigentor, das den Leak erst richtig groß gemacht hat? Schreibt es gern in die Kommentare.

Nora M.

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.
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