Der kommende Kinofilm zu „The Legend of Zelda“ erhält nach dem Tod von Sam Neill eine besondere emotionale Bedeutung. Der als Dr. Alan Grant aus „Jurassic Park“ bekannte Schauspieler hatte seine Szenen für die Realverfilmung bereits abgedreht. Laut einem neuen Bericht handelt es sich um seine letzte Filmrolle.
Sam Neill starb am 13. Juli 2026 im Alter von 78 Jahren in Sydney. Seine Familie bezeichnete seinen Tod als plötzlich und unerwartet. Nun wurde bekannt, dass der neuseeländische Schauspieler zuvor noch für Nintendos großes Fantasy-Abenteuer vor der Kamera stand.
Welche Figur Neill in Hyrule verkörpert, bleibt bislang geheim. Zusammen mit seiner Verpflichtung wurden allerdings zwei weitere prominente Mitglieder der Besetzung enthüllt.
Sam Neill hatte seine Zelda-Szenen bereits gedreht
Wie Deadline unter Berufung auf eigene Quellen berichtet, konnte Neill die Arbeiten an seiner Rolle noch vor seinem Tod abschließen. Der „The Legend of Zelda“-Film soll damit seine letzte fertiggestellte Kinoperformance enthalten.
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Die Produktion wurde bereits im Frühjahr 2026 beendet, sodass Neills Szenen voraussichtlich wie geplant im fertigen Film zu sehen sein werden. Eine offizielle Stellungnahme von Nintendo oder Sony zu seiner Verpflichtung liegt bislang nicht vor.
Über seinen Charakter ist lediglich bekannt, dass es sich um eine bislang geheim gehaltene Rolle handelt. Fans spekulieren bereits darüber, ob der Schauspieler möglicherweise den König von Hyrule verkörpert. In „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ trägt dieser den Namen Rhoam Bosphoramus Hyrule und ist der Vater von Prinzessin Zelda.
Ebenso denkbar wären ein weiser Berater, ein Angehöriger der Shiekah oder eine eigens für den Film entwickelte Figur. Ohne eine Bestätigung der Verantwortlichen bleiben sämtliche Zuordnungen jedoch reine Spekulation.
Impa und eine Königin wurden ebenfalls besetzt
Neben Sam Neill sollen zwei weitere Schauspielerinnen zum Ensemble gehören. Dichen Lachman übernimmt laut Deadline die Rolle von Impa. Bekannt ist die Darstellerin unter anderem aus „Severance“, „Altered Carbon“ und „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“.
Impa gehört zu den wiederkehrenden Figuren der Zelda-Reihe. Ihre Darstellung und ihr Alter unterscheiden sich je nach Spiel erheblich. Häufig tritt sie als Mitglied der Shiekah und enge Vertraute beziehungsweise Beschützerin der königlichen Familie auf.

Yvonne Strahovski wurde dagegen für die Rolle einer bislang nicht näher benannten Königin verpflichtet. Die aus „The Handmaid’s Tale“, „Dexter“ und „Chuck“ bekannte Schauspielerin lieh außerdem Miranda Lawson in „Mass Effect 2“ und „Mass Effect 3“ ihre Stimme.
Naheliegend wäre, dass Strahovski Zeldas Mutter und damit die Königin von Hyrule spielt. Auch hierzu liegen bislang allerdings keine weiteren Informationen vor.
Diese Schauspieler gehören zum Zelda-Film
Die beiden wichtigsten Rollen hatte Nintendo bereits offiziell vorgestellt. Bo Bragason spielt Prinzessin Zelda, während Benjamin Evan Ainsworth als Link vor der Kamera steht. Uli Latukefu soll nach einem weiteren Bericht von Deadline außerdem Ganondorf verkörpern.
Die Regie übernimmt Wes Ball, der zuvor „Maze Runner“ und „Planet der Affen: New Kingdom“ inszenierte. Das Drehbuch stammt von Derek Connolly. Zu dessen früheren Arbeiten gehören unter anderem „Jurassic World“, „Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu“ und „Kong: Skull Island“.
Nintendo-Urgestein Shigeru Miyamoto produziert die Verfilmung gemeinsam mit Avi Arad. Finanziert wird das Projekt zu mehr als 50 Prozent von Nintendo, während Sony Pictures für den weltweiten Kinostart verantwortlich ist.
Wann startet The Legend of Zelda im Kino?
„The Legend of Zelda“ soll am 7. Mai 2027 in die Kinos kommen. Einzelheiten zur Handlung wurden bisher nicht verraten. Auch ist weiterhin unklar, ob sich die Geschichte unmittelbar an einem bestimmten Spiel orientiert oder eine neue Interpretation von Link, Zelda und Hyrule erzählt.
Für Fans von Sam Neill dürfte der Kinobesuch unabhängig von seiner konkreten Rolle besonders bewegend werden. Der Schauspieler prägte mit Filmen wie „Jurassic Park“, „Event Horizon“, „Die Mächte des Wahnsinns“ und „Jagd auf Roter Oktober“ mehrere Generationen. Sein letzter Auftritt führt ihn nun offenbar in eine der bekanntesten Fantasywelten der Videospielgeschichte.





