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Jump Force: Test – Crossover mit X, das war wohl nix

Von Yannick Arnon - Test vom 14.02.2019 09:17 Uhr
© Bandai Namco Entertainment

Was haben Dragon Ball, One Piece, Naruto und zahlreiche weitere weltbekannte Manga- und Animeserien gemeinsam? Sie alle haben ihren Anfang in Kapitelform in Weekly Shonen Jump, seit 1968 erscheint das Magazin regelmäßig in Japan und viele der Serien erfreuen sich auch außerhalb von Nippon anhaltender Beliebtheit. Schade, dass das 50. Jubiläum ausgerechnet mit Jump Force für PlayStation 4, Xbox One und PC gefeiert wird.

Anime legt die Welt in Schutt und Asche

Was wäre, wenn eure Lieblings-Animecharaktere aufeinander treffen würden? Was wäre, wenn diese Charaktere real wären? Der Otaku von Welt muss für die Antwort nicht mehr auf Fanfiction zurückgreifen, denn Jump Force beantwortet sie beide auf einen Streich.

Ohne Vorwarnung werden Dragon Ball, Hunter x Hunter, JoJo’s Bizarre Adventure und weitere Serien zu (fiktiver) Realität und nicht nur die Schurken aus den jeweiligen Serien sorgen in den Metropolen dieser Welt für Verwüstung, sondern auch die sogenannten Venoms. Marionettengleiche Streitkräfte unter dem Kommando eines mysteriösen Befehlshabers mit zerstörerischen Kräften. Um der Bedrohung ein Ende zu bereiten, schließen sich die Helden aus den verschiedenen Franchises zur titelgebenden Jump Force zusammen.

Während einer Auseinandersetzung zwischen Freezer und Son Goku auf dem Times Square in New York City werdet ihr durch Kollateralschaden lebensgefährlich verletzt und eure einzige Rettung besteht darin mittels eines Umbras-Würfels selbst zu einem Helden gemacht zu werden. Mithilfe eines Editors gestaltet ihr euren Avatar und werdet prompt dazu eingeladen, der Jump Force beizutreten.

Neben Geschlecht, Aussehen und Stimme müsst ihr euch außerdem für eine von drei Klassen entscheiden, Brawler, Pirat oder Ninja, die euren Kampfstil bestimmen. Unter den Optionen sind zahlreiche zahlreiche Merkmale bekannter Figuren in Form von Frisuren, Gesichtsbemalungen etc. zu finden.

Jump Force ist ein Arena-Brawler, das heißt zwei Charaktere treten in einer dreidimensionalen Stage gegeneinander an, die Kamera bleibt auf euren Gegner fokussiert. Gespielt wird mit Teams mit jeweils bis zu drei Charakteren, die ausgetaggt werden können und sich eine Energieleiste teilen. Ist diese aufgebraucht, endet der Fight.

Das Kampfsystem beinhaltet eine Reihe von Features wie Dodges, Konter und Super Dashes, die für Lernwillige tatsächlich etwas Spieltiefe bieten. Bei Kämpfen gegen die KI reicht es jedoch in der Regel aus, munter den Knopf für Angriffe zu mashen. Die Attacken werden dadurch zu recht ansehnlichen Auto Combos, inklusive Teleports und Kamerawechseln. Spezialattacken, wie das Kamehameha, führt ihr durch Halten von RT/R2 und Drücken eines der vier Hauptknöpfe aus.

Nach dem Tutorial wählt ihr eins von drei Teams aus, deren Anführer entweder Son Goku, Ruffy oder Naruto ist. Zwar ist diese Entscheidung nicht widerrufbar, jedoch hat sie außer der Auswahl eures Spezialmove-Loadouts zu Beginn keine bedeutsamen Auswirkungen. Der Avatar kann Kampftechniken anderer Charaktere erlernen und einsetzen, quasi ein Amalgam eurer Lieblings-Techniken.

Leider gilt das nicht für alle Attacken, zum Beispiel die Stands von Jotaro oder Dio bleiben eurem Avatar verwehrt. Neue Fähigkeiten können gegen Gold eingekauft werden und im Customize-Menü ausgewechselt werden, ebenso wie Outfit-Komponenten und Items mit unterstützenden Effekten.

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