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Hogwarts Legacy 2 in Arbeit – Fans fordern mehr Konsequenzen und Innovationen

Hogwarts Legacy war ein kommerzieller Riesenerfolg: Seit seinem Release im Februar 2023 hat das Spiel weltweit über 40 Millionen Exemplare verkauft und damit mehr als 1 Milliarde Euro Umsatz generiert. Es zählt damit zu den meistverkauften Spielen aller Zeiten. Doch trotz dieser beeindruckenden Zahlen sind sich viele Fans einig: In Sachen Mut zur Innovation hat das Spiel Potenzial verschenkt.

Ein Nachfolger ist bislang zwar nicht offiziell angekündigt, aber laut mehreren Berichten ist Avalanche Software bereits mit der Arbeit an einem Sequel beschäftigt. Dabei stellt sich die Frage: Wie kann Hogwarts Legacy 2 mehr wagen, ohne seine bewährten Stärken zu verlieren?

Mehr Konsequenzen durch Reputationssystem

Warum fehlt ein Moralsystem in Hogwarts Legacy? Eines der größten Kritikpunkte am ersten Teil war die fehlende Auswirkung von Entscheidungen. Spieler konnten Unverzeihliche Flüche wie den Cruciatus oder Avada Kedavra wirken – und dennoch blieb ihr Ruf bei Mitschülern und Lehrpersonal unberührt. Das wirkt nicht nur unrealistisch, sondern auch wie eine verpasste Chance für tiefere Rollenspielmechaniken.

Ein Reputationssystem, wie man es aus Spielen wie Mass Effect oder Fable kennt, könnte dieses Problem lösen. Entscheidungen – etwa der Einsatz dunkler Magie oder das Verhalten gegenüber Begleitern – sollten direkte Konsequenzen auf das Ansehen des Spielers und die Reaktionen der NPCs haben. Gerade bei einem Universum, das sich so stark mit Moral und Konsequenzen beschäftigt, wäre das nur logisch.

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Begleiter mit Tiefe und echten Beziehungen

Wie könnten Begleiter das Spielerlebnis verbessern? Auch wenn Hogwarts Legacy einige interessante Nebencharaktere wie Sebastian Sallow oder Poppy Sweeting einführte, fehlte es diesen Figuren an Tiefe und Dynamik. Besonders auffällig: Selbst beim Einsatz dunkler Magie in Gegenwart von Begleitern gab es keine erkennbare Reaktion.

Ein echtes Begleitersystem mit Dialogoptionen, Beziehungspflege und moralischer Dynamik könnte das Spiel deutlich aufwerten. Spieler sollten z. B. Freundschaften vertiefen oder zerstören können – je nachdem, wie sie sich verhalten. Dies würde nicht nur für mehr Immersion sorgen, sondern auch den Wiederspielwert erhöhen.

Weniger Open-World-Recycling, mehr Qualität

Warum wurde die Open World als repetitiv empfunden? Zwar beeindruckte die Welt von Hogwarts Legacy in den ersten Spielstunden mit liebevollen Details und einer atmosphärischen Zauberwelt, doch auf Dauer machte sich Wiederholung bemerkbar. Viele Nebenquests wirkten generisch, Höhlen und Ruinen sahen sich oft zum Verwechseln ähnlich.

Ein möglicher Lösungsansatz wäre eine kleinere, dafür dichtere Spielwelt. Weniger Quantität, mehr Qualität – das würde die Erkundung spannender und abwechslungsreicher gestalten. Mehr einzigartige Orte, abwechslungsreiche Quests und Überraschungen könnten die Welt lebendiger wirken lassen.

Mehr vom Schulalltag und Mini-Spiele ausbauen

Was fehlt im Hogwarts-Erlebnis? Der Anfang des Spiels – mit seinen Unterrichtsstunden, den ersten Ausflügen nach Hogsmeade und dem Erlernen von Zaubersprüchen – gehört für viele zu den Highlights. Leider rückt der Schulalltag im Spielverlauf stark in den Hintergrund.

Ein Sequel sollte das Hogwarts-Gefühl stärker in den Mittelpunkt rücken: Mehr Unterricht, wählbare Fächer, Prüfungen, Schulwettbewerbe und Interaktionen mit Lehrkräften könnten das Spielerlebnis vertiefen. Auch Minispiele wie Zauberduelle im Crossed Wands Club oder Summoner’s Court verdienen eine größere Bühne und könnten durch Turniere, Rankings oder Multiplayer-Elemente erweitert werden.

Alte Magie und verschiedene Enden weiterdenken

Wie kann die Story sinnvoll fortgesetzt werden? In Hogwarts Legacy konnten Spieler im geheimen Ende entscheiden, ob sie die uralte Magie behalten oder freigeben. Das bietet eine ideale Grundlage für einen verzweigten Storyverlauf im Nachfolger.

Doch das umzusetzen ist nicht trivial. Zwei grundlegend verschiedene Pfade – ein „dunkler“ und ein „edler“ – würden verschiedenes Questdesign, Dialoge und sogar Endziele erfordern. Aber genau das könnte das Sequel auf eine neue Ebene heben. Gerade weil die erste Geschichte eher linear war, wäre eine stärker verzweigte Handlung ein mutiger, aber lohnender Schritt.

Was sich Hogwarts Legacy 2 trauen sollte

Welche Features wünschen sich Spieler? Aus den Diskussionen der Community kristallisieren sich einige klare Wünsche heraus. Eine kompakte Übersicht zeigt, was sich viele für den Nachfolger erhoffen:

Wunsch Begründung
Reputations- und Moralsystem Mehr Konsequenz für Entscheidungen, höhere Immersion
Ausgebautes Begleitersystem Stärkere Bindung zu Charakteren, mehr Einfluss durch Verhalten
Qualitativere Open World Weniger Wiederholungen, mehr einzigartige Inhalte
Mehr Schulalltag & Klassen Tieferes Hogwarts-Erlebnis, mehr Atmosphäre
Fortführung der Enden Individuelle Story je nach Entscheidung im Vorgänger
Mehr Minispiele & Turniere Zusätzliche Gameplay-Elemente und Herausforderungen

Wird Avalanche Software liefern?

Was ist vom Entwicklerstudio zu erwarten? Avalanche Software hatte mit Hogwarts Legacy sein erstes großes Projekt seit dem Wechsel von Disney zu Warner Bros. abgeliefert – und das mit beachtlichem Erfolg. Nach dem Verzicht auf eine DLC-Erweiterung liegt der Fokus vermutlich voll auf einem Sequel.

Ob das Studio den Mut hat, neue Wege zu gehen, wird sich zeigen. Die Grundlagen sind gelegt, die Erwartungen hoch. Wenn Avalanche die Kritikpunkte ernst nimmt und auf die Wünsche der Community hört, könnte Hogwarts Legacy 2 nicht nur erfolgreicher, sondern auch deutlich besser werden.

Was wünschst du dir von einem möglichen Hogwarts Legacy 2? Diskutiere mit uns in den Kommentaren!

Prinz Vegeta

Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.
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