PLAYCENTRAL PREVIEW Final Fantasy 7 Remake

Final Fantasy 7 Remake, die überragende Neuinterpretation eines Klassikers – Preview

Von Sönke Siemens - Preview vom 06.03.2020 16:39 Uhr
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© Square Enix

Anfang April soll Final Fantasy 7 Remake nach über fünf Jahren Entwicklungszeit endlich auf den Markt kommen. Auf einem Hands-on-Event in Berlin konnten wir das Rollenspiel-Highlight aus der Feder von Square Enix knapp fünf Stunden lang spielen und mit den Entwicklern plaudern. Alle wichtigen Informationen fassen wir in dieser Vorschau für euch zusammen.

Was ist „Final Fantasy 7 Remake“?

  • Von Square Enix auf Basis der Unreal Engine 4 entwickelte Neuauflage des Rollenspiel-Klassikers aus dem Jahr 1997
  • Der Titel kommt am 10. April 2020 für PlayStation 4 auf den Markt. Die zeitliche Exklusivität gilt bis 2021, danach sollen weitere Plattformen bedient werden
  • Die Entwickler unterteilten die Geschichte des Ursprungstitels in mehrere Teile und erweitern die Story auf zahlreichen Ebenen. An Teil zwei des Remakes wird bereits gearbeitet
  • Im Fokus der Handlung steht der Storyblock in der Stadt Midgar
  • Kämpfe laufen nun in Echtzeit ab, können jedoch unter bestimmten Voraussetzungen verlangsamt werden, um Spezialfähigkeiten etc. taktisch klug auszuwählen
  • Der optionale Klassik-Modus bringt das Kampfgefühl des Originals zurück

Als „Final Fantasy 7“ am 31. Januar 1997 für Sonys erste PlayStation erschien, waren sich sowohl Fans als auch Fachpresse einig: Was Square Enix hier abgeliefert hat, ist nicht weniger als ein Meilenstein des Rollenspiel-Genres. Sei es nun die emotional aufwühlende Geschichte, die charismatischen Charaktere, das spannungsgeladene Kampfsystem oder die für damalige Verhältnisse wegweisende Präsentation – Spieldirektor Yoshinori Kitase und sein Team hatten Videospiel-Geschichte geschrieben. Die Verkäufe des Titels gingen wie zu erwarten durch die Decke. Allein in der Heimat Japan konnte Square Enix innerhalb von 48 Stunden zwei Millionen Einheiten verkaufen. Aber auch der Release im Westen war ein voller Erfolg. Stand heute hat sich „Final Fantasy 7“ mehr als 12,3 Millionen Mal verkauft. 

Was viele nicht wissen: Bereits im Jahr 2000 kündigte Square Enix eine Neuauflage von Teil sieben für Sonys damals gerade erst veröffentlichte PlayStation 2 an. Weil das „Final Fantasy“-Team jedoch zunehmend mit der Entwicklung zukünftiger Serienableger eingespannt war, wurde das Projekt recht schnell wieder auf Eis gelegt.

Fans zeigten sich zurecht enttäuscht. Ein jahreslanges Hoffen und Bangen begann. Auf der Spielemesse E3 2015 dann aber die Sensation: Auf seiner Pressekonferenz kündigte Sony – unter tosendem Applaus – das verschollen geglaubte Remake von Teil sieben für PS4 an. Heute, mehr als viereinhalb Jahre nach diesem denkwürdigen Tag, ist die umfangreiche Frischzellenkur des Originals so gut wie abgeschlossen. 

© Square Enix

Massiv weiterentwickelte Geschichte

Wie erweckt man einen mehr als 23 Jahre alten Klassiker so zum Leben, dass er erneut Begeisterungsstürme hervorruft? Auch Square Enix brütete jahrelang über dieser Frage und entschied sich letztendlich dazu, nicht nur die Grafik auf den neuesten Stand zu bringen, sondern auch das Kampfsystem zeitgemäßer zu gestalten sowie die Geschichte zu erweitern.

Konkreter formuliert heißt das: Protagonist Cloud Strife kämpft zwar immer noch zusammen mit einer Gruppe von Öko-Terroristen namens Avalanche gegen die Machenschaften des zwielichtigen Energiekonzerns Shinra. Allerdings lernt er diesmal die Stadt Midgar – das Auftaktszenario des Originalabenteuers – viel besser kennen als 1997.

Neben gänzlich neuen Schauplätzen versprechen die Macher neue Charaktere, neue Nebenmissionen, fordernde Söldneraufträge und zahlreiche Spielabschnitte, die neue Storyfragmente mit alten in Einklang bringen. Die Folge: Weil allein der Midgar-Abschnitt in etwa so umfangreich ausfällt wie „Final Fantasy 13“, geht Square Enix sogar so weit, das komplette Abenteuer in mehrere Teile aufzusplitten. Wie viele Ableger es letztendlich sein werden und wann genau die Fortsetzungen erscheinen, wurde in Berlin leider nicht verraten. Fest steht nur, dass die Arbeiten an Teil zwei bereits begonnen haben. 

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