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Demon Slayer: Betatest des Browser-MMOs

Von Redaktion PlayCentral - News vom 21.11.2012 18:48 Uhr

Seit einigen Tagen ist Demon Slayer bereits in der offenen Beta. Ein perfekter Zeitpunkt also, um einen ersten Blick auf das Spiel zu werfen und zu entscheiden, ob das Browsergame für Langzeitmotivation sorgen könnte. Bei Demon Slayer handelt es sich um ein kostenloses Browser-Fantasy-MMORPG. Richtig gelesen: Das Spiel, welches von Koramgame entwickelt wird, lässt sich komplett kostenfrei im Browser spielen. Keine langen Downloadzeiten oder Updates, die einen am sofortigen Loslegen hindern würden. Schnell stellt sich heraus, dass Demon Slayer wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack sein könnte. Freunde alter, rundenbasierter Strategiespiele dürften sich aber wie zu Hause fühlen. Warum das so ist, erfahrt ihr in diesem Bericht.

Klassisches Szenario: Menschen gegen Dämonen

In Demon Slayer spielt ihr in einer Zeitepoche, die auf einen gewinnerlosen Krieg zwischen Menschen und Dämonen folgte. Die Unruhe hatte das Land zerrüttet und die Dämonen breiteten sich auf dem einst ruhigen Kaiserreich Araman aus. Eure Aufgabe ist es, das Land ein für alle Mal von den ständigen Angriffen des Bösen zu befreien. Fast schon eines der wichtigsten Features in einem MMORPG ist es, dass sich die Spieler mit ihrem Charakter identifizieren können. Der eine würde lieber als großer, muskulöser und braungebrannter Barbare spielen, der andere lieber als fragiler Magier. Was das betrifft, lässt Koramgame leider keinerlei Individualisierungsmöglichkeiten zu. Ihr dürft euch zwischen sechs verschiedenen Charakteren entscheiden. Das heißt, ein männlicher oder weiblicher Charakter für drei verschiedene Klassen. Zur Wahl stehen der Magier, welcher hauptsächlich als Unterstützer und Schadensklasse fungiert, der Krieger, welcher ebenfalls austeilen, aber auch viel einstecken kann, und zum Schluss der Bogenschütze, der aus dem Hinterhalt angreift und Freunde vorschickt. Die Charaktere sind allesamt an Mangafiguren erinnernde Menschen in leichter Rüstung. Sehr schade ist dabei wirklich, dass Spieler den Charakter nicht im geringsten individualisieren können.

Plötzlicher Start

Nachdem man sich einen Charakter ausgesucht hat, wird man ohne Intro oder Einführung in die Welt geworfen. Wo bin ich? Wer bin ich? Ein Fenster öffnet sich und erklärt, wie man sich bewegt. Der Charakter befindet sich in einem schön gezeichneten Wald, vor ihm eine zertrümmerte Pferdekutsche. Die erste Quest. Es gilt nun herauszufinden, wer oder was die Händler, welche mit den Pferdekutschen ihre Ware transportierten, angegriffen hat. Schnell stellt sich heraus, dass Bärenwesen ihre Tatzen im Spiel haben. Nach einem kleinen Fußmarsch stellt sich ein solches Wesen in unseren Weg und der erste Kampf startet. Nachdem der Bär besiegt ist, geht der überwucherte Weg durch den Wald weiter. Nach einem Bosskampf, der ähnlich einfach wie die "normalen" Kämpfe abläuft, gelangt der Spieler erstmals zu einem neuen Feature des Spiels, der eigenen Stadt, bei welcher ihr Armeen für eure Kämpfe ausbilden könnt. So gibt es in der Stadt ein Rathaus, ein Wohnviertel und eine Kaserne. Während man in der Kaserne neue Einheitentypen, ausbilden, erforschen und kaufen kann, ist es im Rathaus möglich, die Steuern zu erheben und zu senken. Das Wohnviertel kann man auch hochstufen, um mehr Armeen ausbilden zu können. Der Ersteindruck könnte besser und der Einstieg in das Spiel weniger plötzlich sein. Jedoch überrascht der wirtschaftliche Aspekt im Spiel und verbessert den Gesamteindruck.

Kämpfe ohne Ende

Bis Stufe zehn sind die Quests bei Demon Slayer leider weniger abwechslungsreich. Meist endet jede Quest in einem Kampf, der gerade am Anfang aufgrund der automatischen Kampfabläufe sogar ohne Eingriff des Spielers gewonnen wird. Hin und wieder gibt es im wirtschaftlichen Teil aber auch ein wenig Abwechslung: Ihr müsst Soldaten ausbilden, Rohstoffe und Mienen für eure Stadt auftreiben und sie nach und nach ausbauen. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist auch sehr sinnvoll, um gegen zukünftige Gegner zu bestehen.



Charakterentwicklung und Kampfsystem: Wer kämpft denn da?

Wer Spieleklassiker wie Heroes of Might and Magic oder Final Fantasy gespielt hat, kann sich die Kampfübersicht vorstellen: Eine 2D Ansicht auf das Schlachtfeld, links der eigene Held und rechts die Widersacher. Jedoch läuft der Kampf automatisiert ab. Der Held greift ohne den Befehl des Spielers einen zufälligen Gegner auf dem Kampffeld mit seinen Gehilfen an. Lediglich Spezialangriffe kann man aussuchen und mit seinem Held starten. Nachdem die Gegner dezimiert wurden, bekommt man mittels Klick auf das Questfenster einen Überblick und kann sich die Belohnung abholen. Diese sind meistens, zumindest während der ersten zehn Stufen, Ausrüstungsgestände für den Helden. Ob neue Armbrust, Rüstung oder magische Gegenstände: Der Held wird für den Anfang großzügig ausgerüstet. Steigt man eine Stufe auf, so werden Attributspunkte automatisch auf einzelne Charakteristika verteilt. Schade, gerne würde man selber bestimmen, auf welche Eigenschaft besonders gesetzt werden soll. Danach hat man die Möglichkeit, Fähigkeiten zu lernen. Hier kann man sich die Skills aus einem Skillbaum selber aussuchen. Aber gerade bei der Attributverteilung hätte Koramgame ein wenig mehr Freiheit offerieren können.

Abwechslung täte gut

Die Grafik ist für ein Browserspiel vollkommen in Ordnung und teilweise sogar richtig gut gezeichnet. Die Hintergründe für die Kämpfe wechseln sich jedoch gar nicht ab. Kämpft man beispielsweise in einem Wald, ist der gleiche Kampfhintergrund wie in einem Gefecht innerhalb der Stadt zu sehen. Während bei den Hintergründen mehr Abwechslung nicht schaden könnte, verhält es sich bei der Soundkulisse ähnlich: Die Musik kann überzeugen, doch leider wiederholen sich die Lieder in den Gebieten sehr oft. Ein paar mehr Stücke wären also wünschenswert. Eine Sprachausgabe gibt es leider nicht. Die Charaktere kommunizieren per Dialogboxen, die der Spieler dann selbst lesen muss. Bugs sind zumindest in den ersten zehn Leveln des Spiels nicht aufgefallen.

Ausblick

Demon Slayer befindet sich in einer Beta und das merkt man sehr schnell. Wenn man ohne Intro und Einleitung in das Spiel geworfen wird und nach den ersten Schritten schon der erste Kampf beginnt, fühlt man sich wie ins kalte Wasser geworfen. Ein ruhigerer und ausführlicherer Einstieg wäre also wünschenswert. Auch fehlt es dem Spiel an Abwechslung. Sowohl was Quests, als auch Grafik und Soundkulisse angeht. Sehr schade ist es auch, dass Koramgame dem Spieler keinerlei Möglichkeiten gibt, seinen Charakter selbst zu erstellen oder ihn wenigstens ein wenig zu individualisieren. Überzeugen kann aber der wirtschaftliche Teil. Ob Koramgame diese Sachen bis zur finalen Version noch einfügt, bleibt jedoch abzuwarten.

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