Assassin’s Creed Black Flag Resynced ist seit dem 9. Juli 2026 erhältlich und kommt als erstes komplett neu aufgebautes Remake der Reihe bei vielen Kritikern gut an. Trotzdem sorgt der Release erneut für Diskussionen, denn parallel zum Start steht im Store eine ungewöhnlich große Menge an Zusatzinhalten bereit, die von vielen Fans als überzogen wahrgenommen wird.
In den Steam-Reviews schlägt sich das bereits nieder: Insgesamt bleibt die Stimmung zwar überwiegend positiv, doch zahlreiche negative Bewertungen drehen sich fast ausschließlich um das Thema Mikrotransaktionen. Ubisoft hat sich dazu nun direkt über den Support geäußert.
Ubisoft nimmt Stellung zur DLC-Kritik
Was sagt Ubisoft zu den Mikrotransaktionen in Assassin’s Creed Black Flag Resynced? Auslöser für die aktuelle Debatte ist unter anderem eine stark beachtete Steam-Review, in der kritisiert wird, dass sich zum Launch fast 85 Euro an DLC-Paketen summieren. In der Kritik wird außerdem behauptet, einige Inhalte seien nicht nur kosmetisch, sondern würden Vorteile im Gameplay bringen.
Ubisoft reagierte darauf mit einer klaren Position: Die zusätzlichen Pakete seien vollständig optional und zu keinem Zeitpunkt nötig, um das Spiel genießen oder abschließen zu können. Gleichzeitig betonte der Support, dass die Standardversion das vollständige Spiel enthalte und nichts Entscheidendes fehle oder zurückgehalten werde.
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Die zusätzlichen Pakete sind komplett optional und nie Voraussetzung, um das Spiel zu genießen oder abzuschließen.
Der Kern der Ubisoft-Aussage: Wer nur das Basisspiel möchte, bekommt das komplette Erlebnis, während die Store-Inhalte vor allem als Extras für Fans gedacht sind, die zusätzliche Outfits und ähnliche Inhalte sammeln wollen.
Warum der Unmut trotzdem bleibt
Weshalb regen sich so viele Fans über Day-one-DLC auf? In der Diskussion geht es vielen weniger darum, ob man die Inhalte zwingend braucht. Der Ärger entsteht vor allem durch den Eindruck, dass ein Vollpreis-Remake bereits am ersten Tag mit einer besonders großen DLC-Liste startet, deren Gesamtpreis teils über dem eigentlichen Spiel liegt.
Hinzu kommt: Nicht jedes Paket wird als rein kosmetisch wahrgenommen. Besonders der sogenannte Map Pack steht in der Kritik, weil er Sammelobjekte direkt auf der Karte markiert und damit die Erkundung abkürzt. Für manche ist das eine harmlose Komfortfunktion, für andere ein spürbarer Eingriff in die Progression.
- Mehrere DLC-Pakete, die vor allem kosmetische Inhalte liefern
- Ein Map Pack, das Sammelobjekte auf der Karte sichtbar macht und Erkundungszeit reduziert
- Debatte um das Gesamtpaket, wenn man wirklich alle Inhalte inklusive Zusatzeditionen haben will
Gleichzeitig gibt es auch Gegenstimmen: Ein Teil der Community verteidigt die Praxis, weil kosmetische Extras in großen Releases längst Standard seien und niemand zum Kauf gezwungen werde.
Starker Start trotz Review-Debatte
Wie erfolgreich ist Assassin’s Creed Black Flag Resynced trotz der Kontroverse? Unterm Strich scheint die Diskussion dem Launch zumindest kurzfristig nicht geschadet zu haben. Das Remake verzeichnet einen starken Start und konnte zum Release sogar einen Steam-Rekord aufstellen, auch wenn parallel viele negative Stimmen wegen der Monetarisierung laut wurden.
Die Situation zeigt einmal mehr, wie angespannt das Thema Zusatzkäufe inzwischen ist, gerade wenn sie direkt zum Start eines Vollpreistitels auftauchen. Ob Ubisoft an der Strategie bei künftigen Assassin’s Creed-Projekten festhält, dürfte auch davon abhängen, wie stark der Gegenwind langfristig ausfällt.
Wie steht ihr zu den Mikrotransaktionen in Assassin’s Creed Black Flag Resynced: optional und okay, oder bei einem Remake zum Vollpreis ein No-Go? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.



