Koop-Horror bleibt einer der zuverlässigsten Garanten für diese ganz spezielle Mischung aus Gänsehaut und Gelächter, wenn im Voice-Chat plötzlich jemand panisch losschreit und kurz darauf nur noch Stille bleibt. Genau in diese Kerbe schlägt Give Us a Sign, ein neues Steam-Horrorspiel von Demir Games, das sich spielerisch klar an dem orientiert, was Phasmophobia und Lethal Company so erfolgreich macht: emergente Momente, in denen jede Runde anders eskaliert.
Das Grundprinzip ist schnell erklärt: Ihr untersucht als Geisterjäger-Team unheimliche Orte, sammelt Hinweise, arbeitet mit Spezialausrüstung und müsst am Ende vor allem eines schaffen: lebend wieder rauskommen. Solo ist das zwar möglich, aber die Stärken des Spiels sollen ganz klar im Zusammenspiel liegen, wenn Abstimmung, Chaos und Mutproben in Echtzeit aufeinandertreffen.
Auf Steam ist Give Us a Sign aktuell noch ohne konkretes Release-Datum gelistet und steht nur auf coming soon. Eine Roadmap nennt aber einen Demo-Termin im Oktober 2026, während der Early-Access-Start etwa drei bis vier Monate danach geplant ist. Damit wirkt ein Release-Fenster im Januar oder Februar 2027 realistisch.
So spielt sich Give Us a Sign
Worum geht es in Give Us a Sign? Als Ermittler setzt ihr in handgebauten Karten auf Geistersuche, lokalisiert übernatürliche Aktivitäten und sichert Beweise. Dabei soll die Welt auffällig reaktiv sein: Selbst unbelebte Objekte können sich bewegen und euch scheinbar beobachten, was die Anspannung auch dann hochhält, wenn gerade kein Wesen direkt im Raum steht.
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Ein zentraler Kniff ist die Sprache. Eure Worte sollen die Heimsuchung beeinflussen, und sobald ihr ein Zeichen verlangt, gibt es laut Spielbeschreibung kein Zurück mehr. Wer also zu früh provoziert, kann die Situation eskalieren lassen, bevor das Team wirklich vorbereitet ist.
Demir Games plant laut Übersicht zum Vollrelease insgesamt 20 verschiedene Entitäten. Jede soll eigene Verhaltensweisen sowie Stärken und Schwächen mitbringen, was die Identifikation und den Umgang mit ihnen abwechslungsreicher machen dürfte als ein reines Schema-F-Ermitteln.
Welche Features sind bereits bestätigt? Demir Games nennt aktuell folgende Punkte als Kernfeatures:
- Reaktive Welt, in der selbst inanimate Objekte sich bewegen und den Ermittler beobachten können.
- Erkundung handgebauter Maps zum Aufspüren von Geistern und Sammeln von Beweisen, mit 20 geplanten Entitäten.
- Kommunikation mit Entitäten über Sprache, inklusive der Ansage, dass es nach einem angeforderten Zeichen kein Zurück gibt.
- Vorbereitung im Hub mit Ausrüstungsanbieter sowie einem pensionierten Jäger, der Hinweise zu den Einsatzorten gibt.
- Eigenerstellte Geisterjäger mit hochdetaillierten Charaktermodellen und freischaltbarer Kleidung.
Hub, Ausrüstung und Charakteranpassung
Welche Rolle spielt die Charakteranpassung? Obwohl Give Us a Sign aus der Ego-Perspektive gespielt wird, setzt das Spiel auffällig stark auf individuelle Figuren. Geplant sind sehr detailreiche Modelle, dazu freischaltbare Outfits, die voraussichtlich über erspielte Belohnungen aus erfolgreichen Untersuchungen kommen. Ob es zusätzlich kostenpflichtige Skins geben wird, ist derzeit zumindest als Möglichkeit im Raum.
Vor jedem Einsatz trefft ihr euch im Hub mit eurem Team. Dort gibt es nicht nur Platz zum Absprechen, sondern auch zwei wichtige Anlaufstellen: Gianna, eine auffällig stylische Händlerin mit pinken Haaren, verkauft Geisterjäger-Equipment, Werkzeuge zur Zerstörung oder zum Öffnen neuer Wege sowie Survival-Items. Außerdem gibt es Oscar, einen alten Veteranen der paranormalen Jagd, der Tipps zu den jeweiligen Karten gibt, inklusive Dingen, die man besser vermeiden sollte.
Nach der Vorbereitung geht es in Schauplätze wie Spukhäuser oder ein verlassenes Zirkus-Setting. In Kombination mit dem Voice-Chat, der ähnlich unmittelbar in die Situation hineinwirken soll, wirkt das nach einem Setup, das sowohl für planvolles Vorgehen als auch für maximalen Panik-Funk taugt.
Demo, Early Access und langfristige Pläne
Wann kannst du Give Us a Sign ausprobieren? Laut Roadmap soll im Oktober 2026 eine Demo erscheinen, die im Kontext eines Steam-Next-Fest-Auftritts genannt wird. Diese Demo soll bereits 8 der 20 geplanten feindlichen Geister enthalten, was einen recht soliden Ersteindruck ermöglichen dürfte.
Für danach ist Early Access rund drei bis vier Monate nach der Demo angesetzt, was zeitlich auf Januar oder Februar 2027 hinausläuft. Parallel dazu wird schon über langfristigen Support gesprochen: Auf der Steam-Seite ist ein Season Pass erwähnt, der neue Regionen, Entitäten und NPCs bringen soll. Auch der sichere Unterschlupf, also der Hub, soll durch diese Inhalte weiter wachsen.
Eine Veröffentlichung auf PlayStation und Xbox gilt als erwartbar, doch PC-Spieler dürften in jedem Fall zuerst am längeren Early-Access-Zyklus teilhaben. Wenn Demir Games den Support tatsächlich über 2027 hinweg aufrechterhält, könnte Give Us a Sign genau das werden, was Koop-Horror-Fans gerade suchen: ein Spiel, das mit jeder Session neue Geschichten produziert.
Wie klingt Give Us a Sign für dich: eher Pflichttermin für Koop-Abende oder wartest du erst Reviews und die Demo ab? Schreib es gern in die Kommentare.




