Nintendo hat offiziell eine neue Hardware-Revision der Nintendo Switch 2 bestätigt. Der wichtigste Punkt: Das kommende Modell setzt auf einen austauschbaren Akku, der sich laut Vorgaben so wechseln lassen soll, dass Endnutzer das während der Lebensdauer des Geräts selbst erledigen können.
Wer bereits eine Nintendo Switch 2 besitzt, muss deswegen aber nicht direkt einen Austausch einplanen. Nach aktuellem Stand handelt es sich nicht um ein Leistungs-Upgrade oder ein Display-Update, sondern um eine klar umrissene Anpassung an neue Regeln.
Der große Unterschied der neuen Revision
Was ist am neuen Nintendo-Switch-2-Modell anders? Im Kern geht es um ein einziges, aber im Alltag potenziell wichtiges Detail: Der Akku soll künftig leichter vom Nutzer wechselbar sein. Weitere Änderungen an der Hardware sind bislang nicht genannt, weder beim Bildschirm noch bei der Performance oder beim Gehäuse.
Spannend ist dabei, dass bereits im Januar 2026 Hinweise auf eine neue Switch-2-Hardwarevariante aufgetaucht sind. Damals war noch unklar, worauf Nintendo hinauswill, viele rechneten eher mit einer Lite- oder OLED-Variante. Jetzt ist klar: Der Akku steht im Mittelpunkt.
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Nintendo verweist im Rahmen einer Aktualisierung auf seiner europäischen Website auf die Einhaltung beziehungsweise künftige Einhaltung von EU-Vorgaben. Dabei geht es konkret um eine EU-Regelung zu Batterien und Altbatterien, die im Februar 2026 in Kraft getreten ist und bei bestimmten Geräten einen leicht austauschbaren Akku fordert.
EU-Vorgaben und Kennzeichnung auf der Verpackung
Welche Geräte sind betroffen und woran erkennt man sie? Laut Nintendo soll es für bestehende Produkte mit Modellnummern, die mit BEE beginnen, künftig konforme Versionen geben, die als separate Produkte geführt werden. Auf der Verpackung soll zusätzlich der Code OSM zu sehen sein.
Für aktuelle Produkte mit Modellnummern, die mit BEE beginnen, werden künftig konforme Versionen eigene Modellnummern haben und zusätzlich den Code OSM auf der Verpackung tragen, um sie für regulatorische Zwecke als separate Produkte auszuweisen.
Was das für die Praxis bedeutet: In EU-Ländern dürfte die neue Revision in den Handel kommen, während bereits verkaufte Geräte nicht automatisch ersetzt werden. Ob Nintendo beim Akkutausch auch an der Kapazität oder Effizienz schraubt, ist bislang offen. Ebenso bleibt abzuwarten, ob sich daraus messbare Unterschiede bei der Laufzeit ergeben oder ob vor allem die Wartung über die Jahre einfacher wird.
Ein konkretes Startdatum für die OSM-Modelle steht noch nicht fest. Im Raum steht aber ein Release-Zeitfenster noch vor September 2026.
Timing, Preisentwicklung und Folgen für weitere Modelle
Wann kommt die neue Switch-2-Revision und was bedeutet das für zukünftige Modelle? Das Timing ist auffällig, denn Nintendo hat bereits eine Preiserhöhung für die Nintendo Switch 2 angekündigt, die im September 2026 greifen soll. Für Deutschland wird die Konsole dann voraussichtlich bei 499,99 Euro liegen, nachdem zuvor 469,99 Euro angesetzt waren.
In diesem Umfeld wirkt eine größere Hardware-Offensive wie eine OLED- oder Lite-Variante kurzfristig weniger wahrscheinlich. Auch wenn sich Gerüchte und Fanwünsche in diese Richtung halten, kommuniziert Nintendo bei der neuen Revision aktuell nur das Akku-Thema. Für viele dürfte das trotzdem ein willkommenes Signal sein, weil ein austauschbarer Akku die Lebensdauer eines Handhelds im Alltag spürbar verlängern kann.
Wie seht ihr das: Ist ein leicht wechselbarer Akku für euch ein Kaufargument, oder wartet ihr lieber auf eine ganz andere Switch-2-Variante? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.





