Die Gerüchte um einen möglichen Release von Call of Duty 2026 auf der PS4 sind vom Tisch. Nachdem zuletzt Berichte über angebliche Playtests auf der alten Konsole die Runde machten, hat sich das Franchise nun selbst zu Wort gemeldet und für Klarheit gesorgt.
Call of Duty räumt mit PS4-Gerüchten auf
Auslöser der Spekulationen war ein bekannter Leaker, der behauptete, der nächste „Call of Duty“-Ableger werde intern auch auf PS4-Hardware getestet. Da die Reihe in den vergangenen Jahren weiterhin auf Last-Gen-Konsolen erschienen ist, wirkte dieses Szenario für viele Fans durchaus plausibel.
Doch am 4. Mai folgte die klare Ansage: Der offizielle Call of Duty-Account widersprach den Gerüchten deutlich und stellte klar, dass der kommende Teil nicht für die PS4 entwickelt wird.
Damit verabschiedet sich die Shooter-Reihe nach Jahren endgültig von der alten Konsolengeneration.
Fokus auf PS5, Xbox Series und PC
Auch wenn Activision bislang weder den finalen Titel noch konkrete Plattformen offiziell bestätigt hat, lässt die Aussage kaum Spielraum für Interpretationen. Ohne PS4-Release dürfte sich der nächste Teil voll auf aktuelle Systeme konzentrieren:
- PlayStation 5
- Xbox Series X und S
- PC
Ein Verzicht auf die alte Hardware würde Entwicklern deutlich mehr technische Freiheiten ermöglichen – etwa bei Grafik, KI oder Leveldesign.
Insider lagen offenbar richtig
Bereits Anfang 2025 hatte Insider „TheGhostOfHope“ prognostiziert, dass „Call of Duty 2026“ komplett auf Last-Gen verzichten wird. Damals sprach er auch von einer überarbeiteten Engine und Entwicklung auf neuen Devkits.
Die damalige Reaktion von Entwickler Infinity Ward fiel noch vage aus. Rückblickend wirkt das Dementi jedoch deutlich gezielter formuliert, nachdem sich die aktuellen Aussagen nun mit den Leaks decken.
Modern Warfare 4 und neue Details im Umlauf
Offiziell angekündigt ist der neue Teil noch nicht. Dennoch verdichten sich die Hinweise, dass es sich um „Call of Duty: Modern Warfare 4“ handeln könnte.
Laut verschiedenen Insidern und Berichten sollen unter anderem folgende Inhalte geplant sein:
- Kampagne rund um einen globalen Konflikt mit Fokus auf Nord- und Südkorea
- Rückkehr bekannter Fraktionen wie Task Force 141 und SAS
- Gegenspieler Vladimir Makarov im Zentrum der Story
- mögliche Veröffentlichung im Oktober 2026
Zudem kursieren Gerüchte über neue Gameplay-Elemente und überarbeitete Technik, die durch den Wegfall der alten Konsolen erst möglich werden.
Ein längst überfälliger Schritt
Dass „Call of Duty“ die PS4 und Xbox One hinter sich lässt, kommt für viele Beobachter nicht überraschend. Die Konsolen sind inzwischen über zehn Jahre alt und stellen zunehmend eine technische Bremse dar.
Mit dem nächsten Teil dürfte die Reihe daher einen wichtigen Schritt nach vorn machen, auch wenn Activision die vollständigen Details noch zurückhält.
Klar ist aber schon jetzt: Die Ära von Call of Duty auf Last-Gen-Konsolen geht zu Ende.





