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World of Warcraft: Cataclysm: Nach Patch 4.1: Instanzen zu hart? Spieler zu schwach?

Von Redaktion PlayCentral - News vom 14.05.2011 08:05 Uhr

Groß war die Freude als der US-amerikanische Publisher Blizzard mit Patch 4.1 zwei alte Instanzen wieder aufpeppen wollte. Frischer Wind tut ja bekanntlich immer gut und gerade für die etwas älteren Spieler gibt es ein Wiedersehen in alten Gefilden. Doch schon kurz nach der Veröffentlichung machte sich die erste Ernüchterung breit. Einige eifrige Spieler ließen ihrem Unmut freien Lauf und starteten massive Beschwerde-Threads: Die neuen Instanzen seien viel zu schwer! Worte, wie man sie gerade in World of Warcraft eher selten zu hören bekommt. Unser Redakteur und WoW-Kenner Christian „Hijuga" Liebert hat sich die beiden neuen Dungeons einmal genauer angesehen und stellt sich nun die Frage: Sind die Instanzen wirklich zu schwer oder sind viele Spieler einfach nur zu verwöhnt? Zu welchem Schluss er gekommen ist, erfahrt ihr hier.

Früher war alles besser?

Bestimmt können die meisten von euch diesen Spruch schon lange nicht mehr hören. Denn eigentlich stimmt seine Botschaft allein im Bezug zu World of Warcraft und dem Thema Instanzen scheinbar nicht mit der Wahrheit überein. An der Schwierigkeit hat sich im Vergleich zu damals meist eigentlich nichts verändert, es dauerte nur länger. Im Gegensatz zur aktuellen Situation des Online-Rollenspiels gab es wenige Möglichkeiten, sich außerhalb eines Schlachtzuges mit epischen Items zu versorgen. Generell kam man nicht so schnell an neue Teile heran. Selbst wenn man aktiv die hohen Instanzen besuchte, beanspruchte es einen eine gefühlte Ewigkeit, ehe man das gewünschte Item wirklich in den Händen hielt. Ein Boss ließ damals zwei bis drei Gegenstände fallen und diese galt es unter 40 Spielern quasi zu verlosen. Da konnte man sich ausrechnen, wie viele Wochen es dauern würde, bis man selbst an der Reihe war.

wow_lichking_cataclysmCataclysm und Wrath of the Lich King im Vergleich: War es damals wirklich besser?

In den für fünf und zehn Teilnehmer ausgelegten Dungeons sah es auch nicht viel besser aus. Auch wenn die Taktiken (aus heutiger Sicht) ein Witz waren, fehlte es an anderen Ecken und Enden. Heiler kämpften mit Mana-Problemen, Schadensklassen wurden ihrem Namen nicht gerecht und die guten Tanks bangten ständig um ihr Leben. An dieser Situation änderte sich auch recht wenig, bis man schon ein paar Wochen in einem Raid verbracht hat.

Aus diesem Grund entsteht heute das fehlerhafte Bild des anspruchsvolleren Vanilla-Contents. Und mal Hand aufs Herz: Wer möchte den alten WoW-Alltag schon gerne wieder zurückhaben? Auch wenn man es mittlerweile wohl vergessen oder verdrängt hat: Früher verbrachte man einen Großteil der Zeit mit Farmen, um irgendwie an das Geld für die Reparaturen oder die benötigten Tränke und Co. zu kommen. Zusätzlich gab es stundenlange Raid-Aufenthalte in Kombination mit der Tatsache, in den meisten Fällen mit leeren Händen wieder nach Hause gehen zu müssen.

Das Lich-King-Symptom!

Die zweite Erweiterung „Wrath of the Lich-King" hat vieles davon verändert. Vieles zum Guten, aber auch einiges zum Schlechten. Auch wenn die Quests und die Story eine extrem aufwendige und beeindruckende Aufmachung besaßen, wurde das Spiel enorm userfreundlich. Plötzlich hatte man das Gefühl, alles vor die Füße geworfen zu bekommen. Heroische Instanzen dauerten nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Zeit. Man wurde mit Spezialmarken bombardiert, bis man selbst Stopp schrie und selbst frische Spieler brauchten nur eine knappe Woche, bis sie ihr erstes episches Rüstungs-Set in den Händen hielten.

Kurzum: Es war alles leicht. Extrem leicht sogar. So leicht, dass viele Spieler sich an den neuen Standard gewöhnt haben. Interessanterweise sind viele derer, denen Cataclysm jetzt zu schwer ist, die zahlreichen Abenteurer, die sich während Lich-King noch erheblich über das zu leichte Spiel beschwert haben.

Am Beispiel der beiden neuen Fünfmann-Instanzen Zul’Gurub und Zul’Aman sieht man das sehr deutlich. Der Anspruch liegt hier auf einem gehobenen Niveau und man muss hier und da schon sehr aufpassen, damit man nichts falsch macht. Obwohl es auch hier schon einige „Standard-Bosse" gibt. Nehmen wir z.B. Akil’zon und Nalorakk aus Zul’Aman. Diese beiden Spießgesellen sind praktisch Fallobst, wobei der Rest des Dungeons schon „fordernd" ist. Fordernd aber eben nicht unbesiegbar. Gruppendynamik lautet weiterhin die Devise.

Man darf an dieser Stelle auch einfach nicht vergessen, dass es sich bei den beiden neuen Gruppenabenteuern um sehr anspruchsvolle Instanzen handelt, die eine sehr hohe Mindestausrüstung erfordern. Um das benötigte Item-Level von 346 Punkten zu erreichen, muss man schon ein bisschen Zeit auf dem Maximallevel verbringen. Dafür bekommt man dann für seine Mühen auch eine sehr hochwertige Beute, die einem in den Schlachtzügen wohl sehr hilfreich sein dürfte.

Voreilige Schlüsse?

Was sagt eigentlich Blizzard selbst zu diesem Thema? Der Publisher gibt sich gelassen und will erst mal die Zukunft abwarten. In den vergangenen Tagen hat man zu schnell und auch teilweise zu blind die Boss-Encounter geschwächt, was dann wiederum zu einer steigenden Content-Langeweile geführt hat.

Man darf auch hier ein paar sehr wichtige Faktoren nicht außer Acht lassen. Gerade die Rüstungsgrenze ist maßgebend für den Erfolg des Dungeon-Runs. Während Spieler, die es auf Biegen und Brechen geschafft haben, das Item-Limit zu erreichen, sich ganz schön abkämpfen müssen, haben Leute es mit Raid-Equip schon um einiges leichter. Auch eine ungünstig zusammengestellte Gruppe ist nicht unbedingt förderlich für einen erfolgreichen Ansturm auf die Instanz.

janalaiAuch Jan’alai erwartet euch unter anderem in der Instanz Zul’Aman!

Generell sollte man sich als Spieler auch etwas in Geduld üben. Wenn dann erst einmal die Items stimmen und die Taktik in den Gehirnen der Spieler angekommen ist, flutscht das Ganze auch wieder. Gerade beim Start von Cataclysm haben sich viele Spieler über den angeblich zu hohen Anspruch beschwert. Mittlerweile hat sich dieses Thema von selbst erledigt. Wenn wir also noch ein paar Wochen ins Land ziehen lassen, werden die Spieler auch hier wieder einiges an Erfahrung und hochrangigen Gegenständen zulegen, wodurch die beiden Troll-Dungeons enorm leichter werden. So wie es auch eigentlich der Ablauf sein sollte.

Viele User sind einfach noch auf der Lich-King-Schiene festgefahren. Ein Zustand, der sich dringend ändern muss!

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