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Spider-Man: No Way Home – Die beiden Extraszenen im Abspann erklärt

Von Sven Raabe - News vom 20.12.2021 09:41 Uhr
Spider-Man: No Way Home Extraszene erklärt
© Sony Pictures, Marvel Studios/Disney

Achtung, es folgen massive Spoiler: Seit wenigen Tagen läuft mit Spider-Man: No Way Home der jüngste Ableger des Marvel Cinematic Universe in unseren Kinos. Wie es mittlerweile bereits Tradition ist, gibt es natürlich auch in diesem Film wieder ein paar Extraszenen nach dem eigentlichen Ende und genau diese wollen wir uns nachfolgend gemeinsam mit euch ein bisschen näher anschauen.

Spoiler Warnung

Spider-Man: No Way Home zeigt uns das Marvel-Multiversum

Bekanntlich spielt das Multiversum, also ein Verbund aus zahllosen alternative Parallelrealitäten, eine zentrale Rolle in Phase 4 des MCU. Bereits „WandaVision“ und vor allem „Loki“ ergründeten dieses Konzept. Doch erst im neuesten Leinwand-Abenteuer der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft wird dieses Konstrukt wirklich entfesselt und das mit fatalen Konsequenzen – insbesondere für den jungen Peter Parker.

Wenig verwunderlich kehren deshalb im Film diverse alte Bekannte zurück, die wir Zuschauer bereits aus anderen „Spider-Man“-Kinofilmen kennen. Die Trailer enthüllten uns bereits die Comebacks von Doctor Octopus, Electro, der Echse, dem Grünen Kobold und Sandman. Auch die zwei Extraszenen des Blockbusters gewähren uns einen Blick ins Multiversum und diese wollen wir uns jetzt endlich anschauen.

Extraszene Nr. 1: Venoms Kurzurlaub

Die erste Extraszene, die Mid-Credit-Scene, setzt nach den Geschehnissen von „Venom: Let There Be Carnage“ an. In dessen Post-Credit-Szene sprachen Eddie und Venom über die Kräfte des Symbionten. Dieser verriet ihm, es gäbe ein gewaltiges Multiversum und eine Art Schwarmbewusstsein seiner Art, das über mehrere Realitäten hinwegreiche. Dann erstrahlte ein helles Licht und plötzlich befanden sich beide mitten im MCU!

Venom Let there be Carnage
Die Mid-Credit-Scene setzt an „Venom: Let There Be Caranage“ an © Sony Pictures

Richtig gelesen, wenn ihr den Marvel-Film gesehen habt, wusstet ihr schon, dass Sonys gefräßiger Antiheld im uns bekannten Marvel Cinematic Universe landete. Dort sahen sie eine TV-Ausstrahlung, in der der Daily Bugle darüber sprach, dass Peter Parker in Wahrheit Spider-Man sei. Nun erfahren wir, wie es anschließend für das Duo weiterging. Wir sehen sie in einer Bar, in der sie sich über verschiedene Wesen mit übermenschlichen Kräften unterhalten, etwa den Hulk. Kurz darauf erstrahlt erneut ein helles Licht und beide werden zurück in ihr eigenes Universum katapultiert.

Dies dürfte das Ergebnis des Zaubers sein, den Doctor Strange am Ende von „Spider-Man: No Way Home“ ausspricht und der dafür sorgt, dass alle Bösewichte in ihre angestammten Realitäten zurückkehren. Es war also lediglich ein kurzes Gastspiel für Eddie Brock und seinen Alienkumpel. Allerdings eines, der durchaus Folgen haben könnte, denn wir sehen, dass ein Teil von Venom im MCU zurückbleibt. Das wiederum eröffnet natürlich zahlreiche spannende Möglichkeiten für neue Abenteuer und könnte eventuell einem neuen Venom den Weg ins MCU ebnen.

Spider-Man mit seinem schwarzen Anzug © Marvel Comics

Denkbar wäre ebenfalls, dass Peter in einem der kommenden Kinofilme über dieses Fragment stolpern könnte. Auf diese Weise könnte die sogenannte „Black Costume Saga“ adaptiert werden, die bereits Teil von Sam Raimis „Spider-Man 3“ war. Apropos Sam Raimi: Einen ersten Einblick in dessen kommenden MCU-Film erhalten wir in der zweiten Extraszene. Wobei es sich hierbei eher um einen Trailer zu „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ handelt.

Extraszene Nr. 2: Doctor Strange muss das Multiversum bändigen

Darin hören wir Doctor Strange zunächst noch einmal die Worte sagen, die wir bereits aus „No Way Home“ kennen, nämlich dass sie über das Konzept des Multiversums noch sehr wenig wüssten. Außerdem sagt der Magier, er habe nie gewollt, das irgendetwas davon je passiert. Um die Dinge wieder geradezubiegen, sucht er Wanda auf, die wir im Trailer auch kurz in ihrem Scarlet Witch-Kostüm sehen können.

Wanda als Scarlet Witch in „WandaVision“ © Marvel Studios/Disney

Auch Mordo, den wir noch aus dem ersten „Doctor Strange“-Kinofilm kennen, hat einen Auftritt im Trailer und sagt, Strange sei die größte Bedrohung für das Universum. Noch interessanter sind jedoch drei andere Figuren, die wir im Video sehen. Hierzu zählt einmal America Chavez, eine neue Superheldin, die wir euch an anderer Stelle genauer vorstellen. Die anderen beiden Charaktere kennen wir derweil bereits aus der Animationsserie What If…? – das Monster Shuma-Gorath, gegen das Captain Carter kämpfte, und ein weiterer Doctor Strange!

Bei letzterem scheint es sich um die Version des Avengers-Helden aus der 4. Episode der Zeichentrickserie zu handeln, die aus einem alternativen Universum stammt. Sein Leben nahm nach dem Tod seiner großen Liebe einen überaus düsteren Verlauf und er wurde zu Strange Supreme. Dies ist vor allem deshalb interessant, da dieser kurze Cameo am Ende des Trailers „What If…?“ schlagartig viel mehr Relevanz verleiht. Auch der Kampf zwischen unserem guten Doctor Strange und seinem eher zwielichtigen Gegenstück verspricht überaus spannend zu werden.

Strange Supreme aus „What If…?“ © Marvel Studios/ Disney

Wie all dies letztendlich tatsächlich in „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ zusammenpassen wird, das werden wir wohl erst später herausfinden. Der Film startet voraussichtlich am 4. Mai 2022 in den deutschen Kinos.

„Spider-Man: No Way Home“ läuft seit dem 15. Dezember 2021 in den deutschen Kinos.

Anime-Liebhaber, Dragon Ball-Fan auf Super-Saiyajin Blue-Level, Videospiel-Enthusiast mit einem Hang zu Action-Adventures und abgedrehten Hack'n'Slays. Außerdem Sith-Lord (oder vielleicht doch Jedi?) mit einer Schwäche für DC- und Marvel-Adaptionen.
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