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Ubisoft: Cross-Gen-Entwicklung für schlechte Wertungen verantwortlich

Laut Publisher Ubisoft sei der Grund für eher mittelmäßige Wertungen bei aktuellen Titeln die Entwicklung für Current-Gen- und Next-Gen-Konsolen. So müsse man die Entwicklungskosten entsprechend aufteilen.

Für Microsoft und Sony dürften die kommenden Tage sehr interessant sein, immerhin erscheinen schon bald die beiden Next-Gen-Konsolen PlayStation 4 und Xbox One. Publisher Ubisoft hat nun eine mögliche Erklärung dafür gefunden, weshalb Cross-Gen-Titel eher mittelmäßige Wertungen erhalten.

So ließ Senior-Vice-President of Sales and Marketing Tony Key in einem Interview mit der englischsprachigen Webseite gamesindustry.com verlauten, dass bei der Entwicklung von Cross-Gen-Titeln die Entwicklungskosten entsprechend aufgeteilt werden müssen.

Derzeit fokussiert man sich etwa noch besonders auf die Current-Gen-Konsolen, da man für diese die meisten Titel verkaufen kann. Doch laut Key wird sich dieser Umstand in nächster Zeit ändern, da immer mehr Spieler eine Next-Gen-Konsole ihr Eigen nennen werden.

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"Im Moment flexibilisieren die meisten Publisher ihre Entwicklungsressourcen. Ein Spiel wie Assassin's Creed 4: Black Flag erzielt die meisten Verkäufe immer noch auf den Current-Gen-Plattformen. Wir können keine komplett unterschiedliche Version für die PlayStation 4 oder die Xbox One machen, so dass sich beide nicht mehr gemeinsam vermarkten lassen."

Dustin Hasberg

Dustin Hasberg arbeitet seit 2016 als selbstständiger Kameramann und Producer in den Bereichen Eventfilm, Doku und Social Media. Zwar ist er überzeugter Sony-Nutzer (und lässt das auch jeden ungefragt wissen), doch als Kameraenthusiast schaut er regelmäßig über den Tellerrand hinaus. Denn es schadet nie, sich mit allen Systemen auszukennen. Eine Nikon hatte er bisher noch nie auf einem Filmset in der Hand, ob sich das nun ändern wird?
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