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BioShock Infinite: Spieler fordet Reklamation wegen Tauf-Szene

Ein gläubiger Spieler fordert von Steam sein Geld zurück. Der Grund: Der Spieler fühlte sich innerhalb der Tauf-Szene von Bioshock Infinite in seinen religiösen Gefühlen verletzt.

Zu Beginn des Ego-Shooters Bioshock Infinite muss sich der Spieler zwingend taufen lassen, um die Himmelsstadt Columbia betreten zu können. Den Großteil der Spieler wird es vermutlich keine Probleme bereitet haben Zeuge der virtuellen Taufe zu sein. Doch nun meldete sich ein religiöser Spieler namens Breen Malmberg zu Wort. Da er ein gläubiger Christ sei könne er sich in einem Spiel keiner Taufe unterwerfen. Schließlich sei die Religion aus Bioshock Infinite frei erfunden und habe keine Bezüge zur Realität.

Zwar wird im Spiel lediglich die Spielfigur getauft und nicht etwa der reale Spieler, trotzdem fühlte sich Malmberg in seinen religiösen Rechten verletzt und verlangte von Valve das Geld für die Steam-Version zurück. Dabei schrieb der Christ einen Brief an Valve, in dem er seine Beweggründe näher erläutert. Tatsächlich hat Malmberg anstandslos das Geld erstattet bekommen.

Dustin Hasberg

Dustin Hasberg arbeitet seit 2016 als selbstständiger Kameramann und Producer in den Bereichen Eventfilm, Doku und Social Media. Zwar ist er überzeugter Sony-Nutzer (und lässt das auch jeden ungefragt wissen), doch als Kameraenthusiast schaut er regelmäßig über den Tellerrand hinaus. Denn es schadet nie, sich mit allen Systemen auszukennen. Eine Nikon hatte er bisher noch nie auf einem Filmset in der Hand, ob sich das nun ändern wird?
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