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Leak deutet Borderlands als Destiny-ähnlichen Live-Service in Open World an

Ein frischer Leak sorgt am 12. Juli 2026 für ordentlich Gesprächsstoff: Angeblich könnte ein neues Borderlands-Spiel in Arbeit sein, das sich deutlich stärker an Destiny orientiert als an den bisherigen Serienteilen. Die Rede ist von einem Destiny-Style Open-World Looter-Shooter, der spielerisch auf Live-Service setzt und inhaltlich auf das Setting von Borderlands 1 zurückgreifen soll.

Brisant ist das Timing auch deshalb, weil Borderlands zuletzt nicht gerade Rückenwind hatte: Borderlands 4 wurde vielerorts eher durchwachsen aufgenommen, und in der Community wird schon lange ein MMO-artiger Ableger gefordert. Genau in diese Kerbe schlägt das neue Gerücht, das jetzt die Runde macht.

Im Raum steht außerdem eine größere Lücke im Genre, nachdem die Unterstützung für Destiny 2 dem Vernehmen nach ausläuft. Sollte ein vergleichbares Spiel im Borderlands-Universum tatsächlich entstehen, könnte es für viele Fans genau zur richtigen Zeit kommen.

Das steckt laut Leak hinter dem neuen Projekt

Worum geht es bei dem geleakten Borderlands-Spiel konkret? Laut einem Leak des Content Creators Trance, der sich auf eine angebliche Verbindung zu einer Person im Business-Development-Umfeld von 2K beruft, soll sich ein sehr frühes Projekt formieren, das Borderlands als Destiny-ähnliches Live-Service-Spiel neu denkt. Genannt wird eine frühe Zusammenarbeit zwischen Sony, Bungie, 2K und Gearbox.

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Der Kern des Gerüchts: ein Open-World Looter-Shooter mit dauerhafter Online-Ausrichtung, der sich am Grundgefühl von Borderlands 1 orientiert. Das klingt weniger nach einem klassischen Remaster und mehr nach einer Neuinterpretation, die Struktur und Fortschrittssysteme eher in Richtung MMO und Seasonal Content verschiebt.

Besonders auffällig: Das Spiel soll zwar in der Welt von Borderlands 1 spielen, aber ohne die originalen Kammerjäger als spielbare Figuren auskommen. Stattdessen ist von anpassbaren Charakteren die Rede, was gut zum Destiny-Vergleich passt, aber für Borderlands-Veteranen eine spürbare Abkehr vom bisherigen Ansatz wäre.

  • Open-World-Struktur statt klassisch instanzierter Gebiete
  • Live-Service-Ausrichtung mit langfristiger Content-Planung
  • Bezahlte Seasons als zentrales Update-Modell
  • Charaktererstellung und Anpassung statt fester Vault-Hunter-Rollen
  • Setting und Stimmung angelehnt an Borderlands 1

Warum der Leak gerade jetzt so viel Sinn ergeben würde

Welche Rolle spielen Bungie und Sony bei dem Gerücht? Dass Bungie in einem solchen Szenario auftaucht, ist kein Zufall: Das Studio gilt als eine der prägendsten Kräfte hinter modernen Live-Service-Shootern. Nach dem Kurswechsel rund um Destiny 2 wäre es naheliegend, Know-how und Tech in neue Projekte zu überführen, vor allem, wenn ein Partner wie Sony strategisch weiter auf Service-Games setzt.

Für Borderlands wäre das gleichzeitig eine Chance, eine alte Fan-Forderung endlich anzugehen: Viele wünschen sich seit Jahren ein größeres, persistent angelegtes Online-Spiel im Universum, nicht zuletzt mit Blick auf Story-Fäden, die bisher kaum genutzt wurden, etwa die immer wieder angedeutete größere Bedrohung durch den Wächter und den prophezeiten Krieg.

Interessant ist auch, dass Remake-Gerüchte zu Borderlands schon vor rund zwei Jahren aufkamen, damals aber ohne sichtbares Ergebnis. Der neue Leak dreht diese Idee nun in eine deutlich modernere Richtung: nicht einfach Borderlands 1 neu auflegen, sondern Borderlands 1 als Basis nehmen und das Ganze als Destiny-artigen Neustart aufziehen.

Aspekt Was laut Leak geplant sein soll
Genre-Fokus Open-World Looter-Shooter im Destiny-Stil
Modell Live-Service mit bezahlten Seasons
Setting Welt von Borderlands 1
Figuren Eigene Charaktere statt der klassischen Kammerjäger
Stand Sehr frühe Entwicklungsphase

Was das für Borderlands-Fans bedeuten könnte

Welche Erwartungen weckt ein Borderlands-MMO im Destiny-Format? Sollte sich das Konzept bewahrheiten, wäre das eine der größten Neuausrichtungen in der Seriengeschichte. Eine offene Welt, regelmäßige Seasons und ein langfristiger Grind könnten die typische Borderlands-Beutejagd auf ein neues Level heben, gleichzeitig aber auch das Tempo, die Story-Struktur und das klassische Koop-Gefühl verändern.

Ob das am Ende eher Borderlands mit MMO-DNA oder Destiny mit Borderlands-Humor wird, hängt von Details ab, die im Leak naturgemäß noch fehlen. Klar ist aber: Allein die Kombination aus Borderlands-Universum, Bungie-Kompetenz und Live-Service-Fokus dürfte die Community spalten, zwischen Vorfreude auf ein großes Online-Abenteuer und Skepsis gegenüber bezahlten Seasons.

Wie sieht es bei dir aus: Würdest du ein Destiny-Style Borderlands als Open-World Live-Service spielen, oder wünschst du dir lieber einen klassischeren Serienteil ohne Seasons? Schreib deine Meinung in die Kommentare.

Jens A.

Wenn bei GTA der fünfte Wagen brennt und irgendwo ein NPC flucht, ist Jens wahrscheinlich nicht weit. Bei PlayCentral kümmert er sich mit viel Herzblut um alles, was zockt, kracht und Spaß macht. Sei es ein Blockbuster mit Millionenbudget oder ein Indie-Perle mit Retro-Charme. Sein Fachgebiet? Open Worlds, Chaos-Sandboxen und Games, bei denen man "nur mal kurz reinschauen" wollte und dann plötzlich 3 Stunden später noch da sitzt. Immer kritisch, meistens fair und manchmal leicht übermüdet vom letzten Games-Marathon.
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