Nach dem Riesenerfolg von Clair Obscur: Expedition 33 richtet sich der Blick vieler RPG-Fans auf Sandfall Interactive. Die große Frage: Bleibt es bei einem gefeierten Debüt, oder wächst daraus ein ganzes Universum mit Sequel, Spin-off oder anderen Projekten? Ein zentraler Baustein wäre dabei natürlich Lune, eine Figur, die sich schnell zum Fanliebling entwickelt hat.
Passend dazu hat sich nun Kirsty Rider, die Stimme von Lune, am Rande der BAFTA Games Awards zu einer möglichen Rückkehr geäußert. Ihr Tenor: Sie wäre sofort dabei, doch ob und wie es weitergeht, liegt nicht in ihrer Hand.
Kirsty Rider über eine Rückkehr als Lune
Würde Kirsty Rider Lune erneut sprechen? Rider machte im Gespräch mit GamesRadar+ deutlich, dass sie die Figur gern noch einmal verkörpern würde, sofern sich die Gelegenheit ergibt. Gleichzeitig bremst sie Erwartungen, denn sie entscheidet nicht darüber, ob Sandfall Interactive Lune überhaupt wieder einplant.
Ich würde natürlich immer hoffen, Lune noch einmal spielen zu dürfen, weil ich sie wirklich liebe. Ich weiß nicht, wie das funktionieren würde, aber wenn es eine Welt gäbe, in der das möglich ist, wäre ich sehr glücklich darüber.
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Interessant ist dabei auch, wie sehr das Thema mittlerweile außerhalb der aktiven Community angekommen ist. Rider erzählt, dass sie sogar von Leuten darauf angesprochen wird, die das RPG noch gar nicht gespielt haben, aber trotzdem fest mit einer Fortsetzung rechnen und sie automatisch als Teil davon sehen.
Die Story-Hürde für ein Sequel
Wie könnte Lune in einer Fortsetzung überhaupt zurückkehren? Ohne inhaltlich zu spoilern: Lunes Situation ist durch das Ende von Clair Obscur: Expedition 33 nicht eindeutig festgelegt. Durch ein verzweigtes Finale steht über der Figur ein Fragezeichen, das Sandfall Interactive bei einer direkten Fortsetzung erzählerisch sauber auflösen müsste.
Für ein Sequel gäbe es im Kern mehrere denkbare Richtungen, die sich aus so einer Ausgangslage ergeben, ohne dass eine davon bereits bestätigt wäre.
- Eine der Endvarianten wird als kanonischer Verlauf festgelegt, damit die Handlung klar anschließen kann.
- Die Geschichte setzt an einem anderen Punkt der Zeitlinie an, sodass Lunes Status flexibel umschifft wird.
- Ein Spin-off beleuchtet andere Figuren oder Ereignisse im Universum, während Lune nur am Rand auftaucht.
Gerade in RPGs, die mit Entscheidungen und Konsequenzen arbeiten, ist das ein typisches Dilemma. Fans wollen ihre Lieblingsfigur wiedersehen, doch das System aus Verzweigungen macht eine eindeutige Weiterführung komplizierter als bei linearen Geschichten.
Sandfalls Pläne und die Rolle des Casts
Gibt es bereits Gespräche über eine Erweiterung des Clair-Obscur-Universums? Rider deutete an, dass es bei Sandfall Interactive offenbar Ideen gibt, das Universum auszubauen. Gleichzeitig stellte sie klar, dass sie selbst nicht Teil dieser Gespräche ist und entsprechend nichts vorwegnehmen kann.
Ich kann sagen, dass es Gespräche über mehr gibt, in denen ich nicht dabei bin. Ich habe also wirklich nichts zu spoilern.
Unterm Strich wirkt es wie das naheliegende Szenario nach einem so stark aufgenommenen Debüt: Wenn Sandfall Interactive das Universum tatsächlich weiterführt, dürfte die Besetzung ein wichtiger Erfolgsfaktor bleiben. Gerade bei charaktergetriebenen RPGs hängt viel daran, ob eine Fortsetzung es schafft, vertraute Stimmen, Präsenz und Chemie erneut einzufangen.
Wie seht ihr das: Wollt ihr lieber ein direktes Sequel zu Clair Obscur: Expedition 33, ein Spin-off im selben Universum oder etwas komplett Neues von Sandfall Interactive? Schreibt es gern in die Kommentare.



