Der Release von Grand Theft Auto VI am 19. November 2026 dürfte alles sprengen, was wir bei Spiele-Launches bisher erlebt haben. Millionen wollen am ersten Tag gleichzeitig loslegen, Streams anwerfen, Screenshots posten und sich in die neue Rockstar-Welt stürzen. Genau diese Wucht könnte aber dafür sorgen, dass der Start für viele erst mal frustrierend wird.
Ein Insider aus der Branche warnt aktuell davor, dass GTA 6 zum Launch für einen großen Teil der Community schlicht nicht spielbar sein könnte. Der Kern der Sorge: eine Serverlast, wie sie die Games-Industrie so noch nicht gesehen hat, kombiniert mit der Frage, wie stark Rockstar den Solo-Teil technisch an Online-Dienste koppelt.
Die Warnung vor dem großen Ansturm
Was soll GTA 6 am Launch-Tag unspielbar machen? Laut der Insider-Einschätzung droht Rockstar die größte gleichzeitige Nachfrage der Videospielgeschichte. Das kann im Extremfall dazu führen, dass sich Login- und Authentifizierungs-Server aufhängen, Plattform-Services überlastet sind oder Online-Abfragen in der Infrastruktur zum Flaschenhals werden.
In der drastischsten Form wird sogar davon gesprochen, dass die Welt für einen Tag oder länger einfrieren könnte, also dass viele schlicht nicht ins Spiel reinkommen oder bei Verbindungschecks hängen bleiben. Das klingt überzogen, ist als Warnsignal aber nachvollziehbar, weil bei einem Spiel dieser Größe schon kleine technische Abhängigkeiten riesige Auswirkungen haben können.
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Entscheidend ist dabei weniger, ob dein Internet schnell ist, sondern ob zu viele gleichzeitig dieselben Dienste anfunken. Wenn zu einem Zeitpunkt Millionen Accounts parallel prüfen, ob sie spielen dürfen, ob ein Patch bereitsteht oder ob ein Online-Profil geladen werden muss, dann reicht eine Engstelle und alles staut sich.
Internetpflicht im Singleplayer als Risiko
Welche Rolle spielt eine Online-Verbindung im Story-Modus? Besonders kritisch wäre ein Szenario, in dem der Singleplayer zumindest beim ersten Start zwingend eine Internetverbindung und eine erfolgreiche Server-Authentifizierung benötigt. Genau das wird aktuell als wahrscheinlich eingeordnet, auch wenn es noch keine offizielle Bestätigung gibt.
Der Unterschied ist riesig: Muss man nur beim ersten Start kurz online sein und kann danach offline weiterspielen, wäre ein kompletter Stillstand über mehrere Tage deutlich unwahrscheinlicher. Wird dagegen dauerhaft oder sehr regelmäßig eine Verbindung verlangt, kann jede Störung sofort das gesamte Erlebnis treffen, selbst wenn du eigentlich nur die Story zocken willst.
Für viele ist der Singleplayer gerade der sichere Hafen am Launch, weil man nicht von Matchmaking, Lobbys oder typischen Multiplayer-Problemen abhängig sein möchte. Wenn aber schon der Einstieg in die Kampagne an Online-Checks hängt, verschwimmt diese Trennung und der Launch wird zur Geduldsprobe.
Rockstars wahrscheinlichste Launch-Strategie
Wann startet der Multiplayer und warum ist das wichtig? Ein realistisches und auch erwartbares Vorgehen wäre, dass Rockstar die Online-Komponenten erst Wochen nach dem Singleplayer veröffentlicht, ähnlich wie beim Vorgänger. Das würde den allerersten Peak abfedern, weil nicht sofort zusätzlich zum Story-Ansturm auch noch volle Online-Lobbys, soziale Systeme und weitere serverseitige Funktionen dazukommen.
Trotzdem bleibt das Grundproblem: Selbst ohne Multiplayer werden zum Start extrem viele gleichzeitig versuchen, das Spiel zu laden, Updates zu ziehen, Accounts zu verknüpfen und in die erste Spielsession zu starten. Ob das reibungslos läuft, hängt am Ende davon ab, wie viele Online-Dienste GTA 6 selbst für Basissachen benötigt.
Was man Rockstar zugutehalten muss: Der Publisher weiß sehr genau, welche Dimensionen GTA 6 erreichen wird, und hat die Mittel, um Infrastruktur groß zu skalieren. Nur ist es bei Tech dieser Größe eben immer möglich, dass die Realität am Launch-Tag noch einmal härter einschlägt als jede Simulation.
Ein Blick auf ähnliche Überlastungen in der Games-Branche
Welche Beispiele zeigen, wie schnell Systeme kollabieren können? Als Vergleich wird aktuell auch der Release von Hollow Knight Silksong herangezogen, bei dem die enorme gleichzeitige Nachfrage mehrere digitale Storefronts in die Knie gezwungen haben soll. Auch wenn ein Store-Ausfall nicht identisch mit einem Game-Login ist, zeigt es gut, wie schnell selbst große Plattformen bei extremen Peaks ins Straucheln geraten.
GTA 6 spielt jedoch in einer anderen Liga: mehr Aufmerksamkeit, mehr gleichzeitige Starts, mehr parallele Downloads und eine Community, die in den ersten Stunden jede Minute nutzen will. Wenn dann noch ein Day-One-Update besonders groß ausfällt oder zusätzliche Account-Dienste gebraucht werden, kann die Mischung explosiv werden.
Unterm Strich heißt das nicht automatisch, dass GTA 6 tatsächlich tagelang nicht läuft. Aber die Warnung trifft einen wunden Punkt: Je stärker selbst der Story-Modus von Online-Diensten abhängt, desto größer ist das Risiko, dass ein Launch-Chaos viel mehr Leute trifft als nur diejenigen, die direkt Online-Modi spielen wollen.
Wie siehst du das: Würdest du es akzeptieren, wenn Grand Theft Auto VI selbst im Singleplayer zum Start eine Online-Verbindung braucht, oder wäre das für dich ein echter Dealbreaker? Schreib deine Meinung gern in die Kommentare.




