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RDR2-Pferde im Vergleich – Warum Fans den Missouri Foxtrotter jagen

Acht Jahre nach dem Release von Red Dead Redemption 2 ist eine der hartnäckigsten Diskussionen der Community immer noch dieselbe: Welches Pferd ist wirklich das beste? Die Antwort hängt natürlich davon ab, was du suchst. Ausdauer, Mut, Handling oder Beschleunigung können im Alltag wichtiger sein als ein paar Punkte Top-Speed.

Und trotzdem gibt es einen Namen, der seit Jahren wie ein kleiner Endgegner durch Foren und Social Media geistert: der Silver Dapple Pinto Missouri Foxtrotter. Nicht, weil er am hübschesten ist oder am leichtesten zu bekommen, sondern weil Fans ihn als schnellstes und zugleich schwer greifbares Statussymbol des Spiels behandeln.

Das Kultobjekt unter den RDR2-Pferden

Welches Pferd gilt als das schnellste in Red Dead Redemption 2? Für viele läuft die Debatte am Ende auf den Silver Dapple Pinto Missouri Foxtrotter hinaus, weil er als Pferd mit der höchsten Endgeschwindigkeit gehandelt wird. Genau dieser Top-Speed macht ihn für Rennen, lange Strecken und einfach fürs Gefühl von Tempo so begehrt.

Arabische Pferde werden zwar oft als Allround-Favoriten genannt, weil sie mit starker Ausdauer und agilem Handling glänzen. Gerade die Rose Gray Bay Arabians werden gern als Alternative ins Feld geführt, weil sie in der Beschleunigung Vorteile haben können.

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In der Praxis bedeutet das: Wer schnelle Antritte und wendiges Reiten mag, landet häufig bei Arabern. Wer aber das Maximum an Endgeschwindigkeit ausreizen will, schaut seit Jahren auf den Missouri Foxtrotter in genau dieser seltenen Fellvariante.

Warum Fans das Pferd noch immer jagen

Warum ist der Silver Dapple Pinto Missouri Foxtrotter so schwer zu bekommen? Weil er nicht nur selten ist, sondern auch als extrem widerspenstig gilt, wenn es darum geht, ihn überhaupt aufzuspüren, einzufangen und zu zähmen. Viele berichten von frustrierenden Versuchen, bei denen das Tier entkommt, verschwindet oder der Versuch schlicht im Chaos endet.

Genau dieser Schwierigkeitsgrad ist aber auch der Reiz. Acht Jahre nach Release ist das Tier eine Art Community-Trophäe geblieben, die man nicht einfach kauft oder nebenbei mitnimmt, sondern für die man Zeit, Geduld und oft mehrere Anläufe investiert.

Immer wieder tauchen in der Community Erfolgsberichte auf, in denen Fans nach unzähligen Fehlversuchen endlich ihren Durchbruch feiern. Das sorgt regelmäßig für neue Motivation bei allen, die sich selbst noch an der Jagd versuchen wollen.

Methoden, Tricks und der frühe Prestige-Moment

Wie bekommen erfahrene Fans den Missouri Foxtrotter besonders früh? Ein bekannter Ansatz ist der sogenannte Albert-Mason-Exploit, der in der Community als eine der zuverlässigeren Methoden gilt, um das Pferd früh im Spiel zu erhalten. Wer ihn wirklich früh reitet, setzt damit ein Statement, weil der Aufwand deutlich über dem liegt, was normale Durchläufe verlangen.

Auch unabhängig von konkreten Vorgehensweisen gilt: Je früher du dieses Pferd in deinen Stall bekommst, desto größer ist der Prestige-Faktor. Für viele ist es weniger ein reines Effizienz-Thema und mehr eine persönliche Challenge, die sich wie ein kleiner Speedrun-Baustein anfühlt.

Praktisch lässt sich der Reiz der Jagd in drei Punkte herunterbrechen:

  • Maximale Endgeschwindigkeit als klarer Vorteil auf langen Strecken
  • Seltenheit als Sammlerziel und Community-Ausweis
  • Schwierige Zähmung als Herausforderung für Veteranen und Rückkehrer

Die langlebige Pferde-Meta und der Blick nach vorn

Was sagt die anhaltende Jagd über die Community von Red Dead Redemption 2 aus? Vor allem, wie langlebig das Spiel bis heute ist. Selbst nach Jahren gibt es Ziele, die nicht nach der Story enden, sondern aus kleinen persönlichen Missionen bestehen, die man sich selbst setzt.

Hinzu kommen die zahllosen Community-Mods, die das Spiel für viele noch einmal auffrischen und neue Gründe liefern, überhaupt wieder einzusteigen. Wer einen neuen Run plant, bekommt damit nicht nur Nostalgie, sondern auch direkt ein greifbares Ziel, das über Standard-Fortschritt hinausgeht.

Spannend ist außerdem der Gedanke, was ein potenzielles Red Dead Redemption 3 in Sachen Pferde, Sättel und Reit-Features bieten könnte. Realistisch ist allerdings, dass konkrete Neuigkeiten noch auf sich warten lassen, zumal Rockstar aktuell stark mit dem Launch von Grand Theft Auto 6 in diesem Jahr ausgelastet ist.

Hast du den Silver Dapple Pinto Missouri Foxtrotter schon bekommen, oder steht er noch auf deiner Liste? Schreib in die Kommentare, wie du ihn gejagt hast und welches Pferd für dich wirklich die Nummer eins in Red Dead Redemption 2 ist.

B.J. Blazko

B.J. ist der glorreiche Bastard unter den Gaming-Redakteuren. Wenn er nicht gerade in alte Verliese oder Burgen einbricht, um fragwürdige Zeitgenossen um ihre Habe zu erleichtern, zockt er gemütlich mit seiner Familie eine Runde auf der Couch. Ein Cup in Mario Kart, Luigis Mansion und manchmal sogar Animal Crossing.
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