Mit „Saros“ melden sich die „Returnal“-Macher eindrucksvoll zurück. Das neue Sci-Fi-Actionspiel von Housemarque stand im Rahmen der jüngsten State of Play erneut im Fokus – inklusive eines ausführlichen Gameplay-Deep-Dives und frischer Details von Creative Director Gregory Louden.
Nach dem Erfolg von Returnal bleibt sich das Studio treu: Rasante Gefechte, dichte Atmosphäre und ein fordernder Schwierigkeitsgrad bilden erneut das Fundament. Doch „Saros“ geht in mehreren Punkten deutlich weiter.
The Passage: Zentraler Hub auf Carcosa
Dreh- und Angelpunkt des Spiels ist ein antiker Tempel namens The Passage auf dem Planeten Carcosa. Dieser Ort fungiert nicht nur als Ruhezone, sondern als strategische Kommandozentrale.
Hier interagiert man mit der Crew der Echelon IV, bereitet Missionen vor und entwickelt seine Ausrüstung weiter. Anders als in klassischen Roguelikes setzt „Saros“ stärker auf eine dauerhafte Progression, die über einzelne Runs hinaus Bestand hat.
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Rüstungsmatrix als Herzstück der Charakterentwicklung
Im Zentrum der Weiterentwicklung steht die sogenannte Rüstungsmatrix. Gesteuert von einer Soltari-KI namens Primary lässt sich die Enforcer-Rüstung mithilfe der Ressourcen Lucenite und Halycon gezielt ausbauen.
Spieler können zwischen verschiedenen Spezialisierungen wählen:
- Defensive: Erhöht die Rüstungsintegrität und erlaubt mehr eingesteckte Treffer.
- Effizienz: Verbessert Ressourcenfunde und Loot-Qualität.
- Utility: Erweitert Energiekapazität für Schilde und das lebensrettende Second-Chance-System.
Dieser modulare Ansatz sorgt dafür, dass sich Builds deutlich voneinander unterscheiden können. Statt rein zufälliger Progression erlaubt „Saros“ gezielte Anpassungen an den eigenen Spielstil.
Welt-Ziffernblatt und permanente Waffen
Ein besonders interessantes Feature ist das sogenannte Welt-Ziffernblatt. Damit lassen sich bereits freigeschaltete Biome direkt anwählen. Wer also nicht jedes Mal von vorne beginnen möchte, kann gezielt bestimmte Gebiete ansteuern.
Noch spannender: Haupt- und Energiewaffen bleiben nach dem Tod erhalten. Wer beispielsweise eine besonders starke Soltari-Schrotflinte findet, darf sie auch im nächsten Durchlauf weiterverwenden. Damit entfernt sich „Saros“ ein Stück weit vom klassischen Roguelike-Prinzip und wirkt zugänglicher.
Anpassbarer Schwierigkeitsgrad durch Modifikatoren
Für zusätzliche Dynamik sorgen die Carcosan-Modifikatoren.
- Schutz-Modifikatoren erleichtern das Spiel, etwa durch reduzierten Schaden oder schnelleres Nachladen.
- Prüfungs-Modifikatoren erhöhen die Herausforderung mit aggressiveren Gegnern oder schwindender Waffenleistung.
So lässt sich der Schwierigkeitsgrad flexibel anpassen – eine interessante Weiterentwicklung gegenüber „Returnal“, das vor allem für seine kompromisslose Härte bekannt war.
Eclipse-Mechanik verändert das Spiel grundlegend
Im Mittelpunkt des neuen Trailers stand jedoch die Eclipse-Mechanik. Während einer Sonnenfinsternis verändert sich nicht nur die Optik von „Saros“, sondern auch das Gameplay fundamental.
In Regionen wie dem Blighted Marsh wird Wasser plötzlich lebendig und verursacht Schaden. Gegner feuern gelbe Korruptions-Projektile ab, die dauerhaft die maximale Rüstung senken – sofern man sie nicht mit einer Energiewaffe „reinigt“.
Diese Mechanik zwingt Spieler zu einem deutlich defensiveren und strategischeren Vorgehen. Fehler während einer Eclipse können langfristige Konsequenzen haben.
Dynamischer Soundtrack verstärkt die Bedrohung
Selbst die musikalische Untermalung reagiert auf die Finsternis. Der Soundtrack von Sam Slater wird während der Eclipse verzerrt und von dröhnenden Gitarrenwänden überlagert. Das Ergebnis ist eine beklemmende, fast klaustrophobische Atmosphäre, die das Gefühl permanenter Bedrohung verstärkt.
Housemarque zeigt hier erneut, wie eng Gameplay, Sounddesign und visuelle Gestaltung miteinander verzahnt sind.
Release im April 2026
„Saros“ erscheint am 30. April 2026 exklusiv für die PlayStation 5. Käufer der Digital Deluxe Edition dürfen bereits ab dem 28. April loslegen.
Weitere Details zu Technik, PS5-Pro-Features und Endgame-Inhalten sollen in den kommenden Wochen folgen.
Mit der Mischung aus permanenter Progression, variabler Schwierigkeit und der spielverändernden Eclipse-Mechanik könnte „Saros“ zu einem der spannendsten Sci-Fi-Actiontitel des Jahres 2026 werden – und ein würdiger geistiger Nachfolger von „Returnal“.





