Die jüngsten Gerüchte rund um GTA 6 Online drehen sich vor allem um eine Zahl, die in der Community sofort für Diskussionen gesorgt hat. In geleakten Discord Nachrichten ehemaliger Rockstar Mitarbeitender ist von einer internen Multiplayer Testsession mit 32 Personen die Rede.
Für viele klingt das im ersten Moment ernüchternd, weil GTA Online in seiner klassischen Form ebenfalls lange in diesem Bereich lag. Doch wer den Leak etwas genauer einordnet, merkt schnell, dass diese Zahl wahrscheinlich kein festes Limit für das fertige Spiel ist, sondern eher ein Hinweis darauf, wie Rockstar gerade testet und welche Art von Session überhaupt gemeint war.
Was der Leak wirklich bedeutet
Eine interne Testsession sagt in der Regel nicht aus, wie groß der endgültige Umfang eines Online Modus sein wird. Sie zeigt vor allem, was in einer bestimmten Umgebung stabil läuft. Wenn in einem Protokoll steht, dass 32 Leute gemeinsam getestet haben, bedeutet das zunächst einmal nur, dass Rockstar eine solche Gruppe in einer konkreten Situation zusammengebracht hat.
Sehr wahrscheinlich ging es dabei um einen Standard Freeroam Test, also eine typische offene Online Welt, in der man sich frei bewegt, fährt, kämpft, Aktivitäten startet und die Grundsysteme prüft. Große Events, spezielle Missionen oder Social Bereiche mit eigenem Fokus werden häufig getrennt getestet oder in anderen Umgebungen vorbereitet. Genau deshalb ist es riskant, aus der Zahl 32 direkt abzuleiten, dass GTA 6 Online am Ende nicht mehr bieten wird.
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Warum GTA Online als Vergleich wichtig ist
Ein Blick zurück auf die Entwicklung von GTA Online passt gut zu dieser Einordnung. Rockstar hat 2013 nicht mit einem gigantischen Online-Universum begonnen, das sofort maximal skaliert. Stattdessen gab es eine offene Session mit begrenzter Spielerzahl, während viele Inhalte ohnehin instanziert liefen.
Heists, Jobs und später zahlreiche Event Formate fanden in separaten Bereichen statt, oft mit eigener Spieleranzahl, eigener Stabilitätslogik und klarem Fokus. Dieses Prinzip war nicht nur praktisch, sondern auch ein wichtiger Grund dafür, dass Rockstar GTA Online über Jahre erweitern konnte, ohne dass jede neue Aktivität automatisch die komplette offene Welt destabilisieren musste.
Wieso riesige offene Lobbys bei GTA 6 schwer werden
Bei GTA 6 dürfte diese Struktur noch wichtiger werden, weil die technischen Anforderungen steigen. Das Spiel wird voraussichtlich deutlich mehr Simulationslast mitbringen als GTA 5. Eine dichtere Welt, komplexere KI, mehr Verkehr, mehr Interaktionen und mehr Systeme im Hintergrund wirken sich direkt darauf aus, wie stabil eine offene Online Session bleibt.
Deshalb ist es in der Branche längst üblich, große Spielerzahlen nicht einfach in eine einzige offene Welt zu packen. Viele Spiele setzen stattdessen auf ein Hybrid Modell, bei dem die offene Welt bewusst überschaubar bleibt, während größere Erlebnisse über Instanzen organisiert werden.
Die wahrscheinlichste Lösung für GTA 6 Online
Wenn Rockstar in Tests bei 32 Spielern landet, könnte das schlicht die Größe sein, die sich für den Freeroam am besten anfühlt, zumindest zum Start. Das wäre kein Rückschritt, sondern eine Design Entscheidung. Größe bedeutet nicht automatisch besser, gerade in einem GTA Setting, in dem Explosionen, Verfolgungsjagden und zufällige Eskalationen zum Alltag gehören.
Eine zu große offene Lobby kann schnell chaotisch werden und gleichzeitig Performance und Stabilität drücken. Instanzen geben Rockstar hier die Möglichkeit, große Inhalte zu liefern, ohne die offene Welt dauerhaft zu überladen. In der Praxis könnte das bedeuten, dass der Freeroam bei einer moderaten Spielerzahl bleibt, während große Events, Social Hubs oder besonders aufwendige Missionen in eigene Online Bereiche ausgelagert werden, in denen dann deutlich mehr Spieler möglich wären.
Kein Rückschritt, sondern ein Startpunkt
Der Leak ist damit weniger eine Antwort auf die Frage, wie groß GTA 6 Online am Ende wird, sondern eher ein Hinweis darauf, wie Rockstar das Fundament stabil bekommt. Wer die Geschichte von GTA Online kennt, erkennt ein vertrautes Muster. Rockstar startet oft mit einem Grundgerüst, das zuverlässig funktioniert, und skaliert anschließend mit Updates.
Für Fans könnte das sogar die bessere Nachricht sein, weil ein stabiles Basissystem die Voraussetzung dafür ist, dass GTA 6 Online langfristig wachsen kann, ohne dass jeder neue Inhalt zum technischen Drahtseilakt wird. Offiziell hat Rockstar zum Online Modus bisher kaum etwas gesagt, doch solange das so bleibt, lohnt sich der nüchterne Blick auf das, was ein Leak tatsächlich zeigt. Eine Testsession mit 32 Spielern ist ein Snapshot aus der Entwicklung, nicht die finale Vision.





