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Battlefield 6 enttäuscht Fans – Frust über BF Pro Bonuspfad wächst

Battlefield 6 steht erneut im Kreuzfeuer der Kritik. Der neueste Aufreger betrifft den sogenannten BF Pro Bonuspfad, der mit dem Start ins Jahr 2026 für ordentlich Frust in der Community sorgt. Während das Spiel mit einer eindrucksvollen Verkaufszahl von über 7 Millionen Einheiten in nur drei Tagen einen Rekordstart hinlegte, ist die Stimmung inzwischen deutlich abgekühlt.

Mit einem Budget von über 400 Millionen Euro zählt Battlefield 6 zu den teuersten Produktionen der Videospielgeschichte. Dennoch wird die Monetarisierung des Spiels immer häufiger zum Reizthema.

BF Pro Bonuspfad sorgt für Unmut

Was genau ist das Problem mit dem neuen Bonuspfad? Der aktuelle BF Pro Bonuspfad besteht aus zehn Stufen, die innerhalb von nur sieben Tagen abgeschlossen werden müssen – ein extrem enges Zeitfenster für viele. Wer alle Belohnungen erhalten möchte, muss entweder sehr viel Zeit investieren oder auf Battlefield Coins zurückgreifen, was in vielen Fällen den Einsatz von Echtgeld bedeutet.

Besonders kritisch: Das finale Belohnungsobjekt ist ein Skin, den einige Nutzer als kaum lohnenswert empfinden. In der Community wird sogar behauptet, er erinnere stark an ein Logo aus Call of Duty – ein Affront für treue Battlefield-Fans.

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BF Pro: Ein Premium-Service mit vielen Einschränkungen

Warum wird BF Pro immer wieder kritisiert? Der kostenpflichtige Zusatzdienst BF Pro kostet zusätzlich zur Vollversion 24,99 Euro. Dafür erhalten Nutzer exklusive Inhalte wie etwa die Möglichkeit, 100-Spieler-Server im Portal-Modus zu hosten oder auf eine eigene Ingame-Radiostation zuzugreifen. Doch viele empfinden diese Features als zu geringfügig für den Preis.

Gerade Gelegenheitsspieler fühlen sich durch das Design des Bonuspfads unter Druck gesetzt. Ein Nutzer fasste es treffend zusammen:

Ich kann mich einfach nicht mehr dazu durchringen – als zweifacher Vater fehlt mir die Zeit für diesen Grind.

Fortschrittssystem bleibt Dauerbrenner der Kritik

Wie steht es generell um das Fortschrittssystem von Battlefield 6? Schon seit Release wird die Progression im Spiel als zu aufwendig empfunden. Auch wenn EA laut Community-Feedback bereits Anpassungen vorgenommen hat, scheint sich wenig an der grundlegenden Kritik geändert zu haben.

Die Kombination aus hohem Zeitdruck, monetären Anreizen zum Überspringen von Inhalten und enttäuschenden Belohnungen sorgt für zunehmende Frustration. Vor allem, da der Battle Pass nicht der einzige Kritikpunkt ist: Technische Probleme, wie das Stottern nach dem Winter Offensive Update, und fragwürdige Entscheidungen wie der Einsatz von KI-generierten Artworks haben dem Spiel zusätzlichen Gegenwind eingebracht.

Battlefield 6 unter Zugzwang

Wie könnte es für EA und Battlefield 6 weitergehen? Mit dem nahenden Ende von Season 1 und der bevorstehenden Ankündigung von Season 2 steht EA vor einer wichtigen Weichenstellung. Viele Fans haben bereits angekündigt, keinen weiteren Battle Pass kaufen zu wollen, solange sich das System nicht fundamental ändert.

Battlefield 6, das zwischen 2027 und 2028 spielt und die Auseinandersetzung zwischen einer zersplitterten NATO und der Söldnerfraktion Pax Armata thematisiert, wurde ursprünglich als Rückbesinnung auf die klassischen Stärken der Serie gefeiert. Doch diese Vision droht, durch monetarisierte Inhalte und überzogene Anforderungen verloren zu gehen.

Im direkten Vergleich mit der Konkurrenz wie Arc Raiders oder Call of Duty zieht Battlefield 6 derzeit häufiger den Kürzeren – auch, weil sich viele vom Live-Service-Ansatz überfordert oder ausgebeutet fühlen.

Neue Inhalte brauchen Vertrauen

Was muss sich ändern, um das Vertrauen zurückzugewinnen? EA hat mit Battlefield 6 ein spielerisch solides Fundament geschaffen: Vier Klassen mit individuellen Spezialfähigkeiten, ein neues Bewegungssystem namens Kinesthetic Combat System und zerstörbare Umgebungen sorgen für taktische Tiefe.

Doch all das gerät in den Hintergrund, wenn das Fortschrittssystem als unfair empfunden wird. Nur transparente Kommunikation, faire Zeitfenster und echte, lohnenswerte Belohnungen können verlorenes Vertrauen wiederherstellen.

Was denkst du: Muss EA grundlegend umdenken, oder ist das System nur für Gelegenheitsspieler ein Problem? Teile deine Meinung mit uns in den Kommentaren!

Nora M.

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.
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