Obwohl The Witcher 4 noch weit weg wirkt, diskutiert die Community bereits leidenschaftlich über ein Thema, das bei CD Projekt Red traditionell besonders gut funktioniert: Romanzen. Nach den großen Entscheidungen rund um Geralt in The Witcher 3: Wild Hunt richten sich die Erwartungen jetzt auf Ciri als neue Hauptfigur und damit auf deutlich mehr Freiheiten bei möglichen Liebesgeschichten.
Klar ist: Offiziell ist bislang nicht bestätigt, wie viele Romance-Optionen es geben wird. Trotzdem entsteht gerade ein spannender Mix aus Hoffnung, Wunschdenken und handfesten Argumenten, warum The Witcher 4 in diesem Bereich sogar einen Schritt weiter gehen könnte als sein Vorgänger.
Und auch wenn der Release derzeit frühestens für 2027 im Raum steht, ist genau diese lange Wartezeit für Fans ein perfekter Nährboden, um über Beziehungsoptionen, Rollenbilder, Story-Fokus und mögliche Konsequenzen für die Reihe zu spekulieren.
Warum Romanzen in The Witcher 4 schon jetzt so heiß diskutiert werden
Warum sind Romance-Optionen für viele so wichtig? Weil Romanzen bei CD Projekt Red selten reine Nebenbeschäftigung sind, sondern oft ein Spiegel deiner Entscheidungen, deiner Haltung und deiner Version der Hauptfigur. Gerade in einem Open-World-RPG, in dem du viel Zeit mit Dialogen, Quests und Begleitfiguren verbringst, prägen Beziehungen die Erinnerung an die Story oft stärker als einzelne Bosskämpfe.
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The Witcher 3: Wild Hunt hat mit den großen romantischen Pfaden gezeigt, wie sehr ein Beziehungsstrang die Tonalität der gesamten Reise verändern kann. Entsprechend groß ist jetzt die Erwartung, dass CD Projekt Red dieses System modernisiert, vertieft oder zumindest mutiger gestaltet.
Der zusätzliche Reiz: Ciri steht als Protagonistin für einen Perspektivwechsel. Dadurch entstehen neue Dynamiken, neue Machtverhältnisse in Dialogen und ein anderer Blick auf Intimität in einer Welt, die häufig brutal, politisch und moralisch grau ist.
Das Romance-Modell aus The Witcher 3 als Vergleich
Wie lief das mit den Liebesoptionen in The Witcher 3: Wild Hunt? Geralt hatte im Kern zwei große Romance-Routen, die den romantischen Hauptbogen bestimmen: Triss Merigold und Yennefer von Vengerberg. Daneben gab es zwar weitere Begegnungen mit romantischem Einschlag, doch die Hauptquest drängt letztlich auf eine klare Entscheidung zwischen den beiden zentralen Wegen oder auf gar keine feste Bindung.
Genau diese Struktur wird jetzt als Blaupause herangezogen, weil sie zwei Vorteile hatte: Sie blieb erzählerisch fokussiert, und sie gab beiden großen Optionen ausreichend Raum, um sich bedeutungsvoll anzufühlen.
Gleichzeitig bleibt bei vielen das Gefühl, dass dieses Modell auch Grenzen hatte, weil die Auswahl im Kern schnell überschaubar war, selbst wenn es abseits der Hauptromanzen weitere Momente gab, die eher als Episode denn als echte Alternative wirkten.
Was Fans sich bei The Witcher 4 konkret erhoffen
Wie viele Romance-Optionen könnten sinnvoll sein? In den Diskussionen kristallisiert sich ein Spannungsfeld heraus: Einige wünschen sich wieder nur zwei zentrale Optionen, um die Handlung nicht zu überfrachten. Andere wollen, dass CD Projekt Red die neue Ausgangslage nutzt und mehr gleichwertige Pfade anbietet.
Besonders häufig fällt die Vorstellung, dass vier ernsthafte Liebesoptionen ein guter Mittelweg wären. Das würde mehr Vielfalt ermöglichen, ohne dass jede Route wie ein kurzer Abzweig wirkt, der nach zwei Quests wieder verschwindet.
Ein Argument, das dabei immer wieder auftaucht: Mehr Optionen sind nur dann ein Gewinn, wenn sie auch wirklich Konsequenzen haben. Viele kleine Flirts ohne erzählerischen Nachhall würden die meisten vermutlich weniger reizen als wenige, aber tief integrierte Beziehungen, die sich über das ganze Spiel ziehen.
- Zwei Optionen: klare Struktur, weniger Risiko für inhaltliche Verwässerung, mehr Fokus pro Route
- Drei bis vier Optionen: bessere Auswahl, mehr Rollenspielraum, höhere Replay-Motivation
- Viele Optionen: maximale Freiheit, aber Gefahr von oberflächlichen, kurzen Handlungsbögen
Ciri als Protagonistin eröffnet neue Freiheiten
Warum ist Ciri weniger eingeschränkt als Geralt? Ein zentraler Punkt in der aktuellen Erwartungshaltung ist der Blick auf die Buchvorlage. Geralt ist durch etablierte Konstellationen deutlich stärker in bestimmte romantische Bahnen eingebettet, auch wenn Spiele stets interpretieren und anpassen.
Bei Ciri sehen viele Fans mehr Spielraum, weil sie nicht in derselben Weise an ein festes, allgemein bekanntes Romance-Dreieck gebunden ist. Dadurch könnte CD Projekt Red theoretisch stärker experimentieren, neue Figuren aufbauen oder bestehende Charaktere in anderer Form einbinden, ohne sofort in einen Konflikt mit fest zementierten Erwartungen zu geraten.
Zusätzlich spielt hier Ciri als Figur selbst eine Rolle: Ihre Reise, ihr Freiheitsdrang und ihre persönliche Entwicklung könnten Romanzen nicht nur als Belohnungssystem, sondern als echten Teil ihres Charakters und ihrer Selbstbestimmung erzählen.
Vielfalt bei Romance-Optionen als Community-Erwartung
Welche Art von Auswahl wünschen sich Fans für Ciri? In den Diskussionen wird häufig betont, dass Ciri nach Lore-Grundlage als bisexuelle Figur verstanden wird. Daraus leitet sich für viele der Wunsch ab, dass The Witcher 4 diese Seite respektiert und auch im Spiel nicht einengt.
Eine wiederkehrende Forderung lautet sinngemäß: mindestens zwei männliche und zwei weibliche Romance-Optionen, um eine echte Auswahl zu bieten. Als Vergleich wird dabei auch ein anderes CD Projekt Red Rollenspiel herangezogen, das bei der Partnerwahl grundsätzlich unterschiedliche Orientierungen und Präferenzen abbildete.
Ich hoffe auf mindestens zwei männliche und zwei weibliche Optionen, damit Ciri eine echte Auswahl hat.
Wichtig ist dabei: Vielfalt bedeutet nicht automatisch Qualität. Viele wünschen sich vor allem gut geschriebene Figuren, glaubwürdige Chemie und Entscheidungen, die sich wie eine echte Beziehung anfühlen, nicht wie ein Dialog-Checklisten-System.
Was CD Projekt Red diesmal besonders gut lösen muss
Welche Stolpersteine drohen bei mehr Romance-Optionen? Wenn The Witcher 4 tatsächlich mehr gleichwertige Beziehungen anbietet, steigt der Aufwand massiv. Jede Route braucht individuelle Szenen, Reaktionen der Welt, langfristige Konsequenzen und im besten Fall unterschiedliche Questverläufe.
Der größte Kritikpunkt, den Fans schon jetzt vorwegnehmen, ist das Risiko von überfrachteter Story. Wenn zu viele Liebschaften parallel möglich sind, kann die Hauptstory an Klarheit verlieren oder emotional weniger Gewicht haben, weil Beziehungen wie austauschbare Module wirken.
Ein gutes Design könnte daher so aussehen: wenige, aber starke Hauptromanzen plus optionale, klar als Nebenpfade deklarierte Begegnungen. Dann weißt du als Gamer jederzeit, welche Wahl wirklich die Geschichte verändert und welche eher ein charakterbezogener Moment bleibt.
Kurzer Überblick zu The Witcher 4 nach aktuellem Stand
Was ist zu Release, Technik und Ausrichtung bekannt? Der Titel wird als Open-World-Action-RPG eingeordnet und setzt auf die Unreal Engine 5. Ein Release ist aktuell nicht vor 2027 zu erwarten, weshalb viele Fragen rund um Figuren, Gefährten, Quests und Romanzen noch völlig offen sind.
Damit du die wichtigsten Punkte auf einen Blick hast, hier eine kompakte Einordnung basierend auf dem, was derzeit im Raum steht und wie die Romance-Debatte daran andockt:
| Aspekt | Einordnung |
|---|---|
| Protagonistin | Ciri, dadurch potenziell mehr Freiheiten bei Romanzen als bei Geralt |
| Romanzen | Keine offizielle Anzahl bestätigt, Spekulationen reichen von 2 bis etwa 4 großen Optionen |
| Vergleich zu The Witcher 3: Wild Hunt | Dort waren Triss Merigold und Yennefer von Vengerberg die zentralen Hauptoptionen |
| Lore-Erwartung | Viele Fans wünschen eine Umsetzung, die Ciris Bisexualität respektiert und Auswahl bietet |
| Release-Fenster | Frühestens 2027 |
| Technik | Unreal Engine 5 |
Warum diese Entscheidungen die Zukunft der Reihe prägen könnten
Warum haben Romanzen Auswirkungen über ein einzelnes Spiel hinaus? Weil The Witcher 4 mit Ciri als Hauptfigur ein neues Fundament für kommende Projekte legen kann. Wenn CD Projekt Red mehrere Romance-Pfade einbaut, muss das Studio entscheiden, wie stark diese Entscheidungen später als Kanon, als variable Weltzustände oder als bewusst offene Möglichkeiten behandelt werden.
Gerade bei einer Reihe, die langfristig erzählt und deren Welt von Beziehungen, Allianzen und persönlichen Bindungen lebt, sind Romanzen nicht nur Fanservice. Sie können bestimmen, welche Figuren später wieder auftauchen, welche Konflikte entstehen und wie du Ciri als Person in Erinnerung behältst.
Das erklärt auch, warum das Thema schon jetzt so präsent ist: Viele wollen, dass The Witcher 4 nicht nur größer wird, sondern auch emotional reifer und variabler, ohne dabei die erzählerische Schärfe zu verlieren.
Welche Romance-Struktur wünschst du dir für The Witcher 4: lieber zwei große, extrem tief geschriebene Optionen oder mehrere gleichwertige Beziehungen mit mehr Auswahl für Ciri? Schreib deine Meinung in die Kommentare.


