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Steam Deck wird für manche Käufer teurer – woran es liegt und worauf achten

Für viele in Deutschland ist das Steam Deck längst mehr als nur ein Handheld: Es ist die mobile Steam-Bibliothek zum Mitnehmen, inklusive Desktop-Modus, Emulation, Streaming und Bastel-Potenzial. Umso ärgerlicher ist die aktuelle Entwicklung, denn für einen Teil der Community wird Valves Gerät spürbar teurer. Ausgerechnet in Märkten, in denen das Steam Deck bislang als vergleichsweise fair bepreist galt, steigen die Kosten rund um den Kauf.

Wichtig dabei: Nicht jeder zahlt automatisch mehr. Die Preisentwicklung hängt stark davon ab, wo ihr bestellt, welche Variante ihr ins Auge fasst und wie sich lokale Abgaben und Händleraufschläge auswirken. In der Praxis trifft es vor allem Leute, die nicht direkt im offiziellen Steam-Umfeld kaufen können oder wollen und stattdessen auf Drittanbieter angewiesen sind.

Was hinter der Preissteigerung steckt

Wer ist von den höheren Preisen betroffen? Vor allem Gamer, die das Steam Deck nicht direkt über Steam beziehen, spüren aktuell deutliche Aufschläge. Sobald das Gerät bei einzelnen Händlern teurer gelistet wird, greifen die üblichen Mechanismen: geringere Kontingente, schwankende Einkaufspreise, regionale Abgaben und teils schlicht höhere Margen. Das kann sich je nach Modell und Angebot schnell in zweistelligen bis sogar dreistelligen Euro-Unterschieden ausdrücken.

Zusätzlich spielt eine Rolle, dass Valve das Steam Deck über die Jahre in mehreren Varianten anbietet und die Nachfrage je nach Modell schwanken kann. Seit der OLED-Generation, die Ende 2023 eingeführt wurde, ist das Interesse an bestimmten Ausführungen besonders hoch, während andere Versionen eher als Preis-Leistungs-Alternative gelten. Genau diese Dynamik nutzen Drittanbieter häufig aus, wenn ein Modell gerade knapp oder besonders gefragt ist.

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Warum wird das Thema gerade jetzt so relevant? Weil sich Handheld-PCs in Deutschland als eigene Gerätekategorie etabliert haben. Wer zwischen Steam Deck, Windows-Handhelds und Cloud-Handhelds abwägt, rechnet meist sehr genau. Steigt der Preis des Steam Decks, verschiebt sich für manche automatisch die Vergleichsbasis: Ein vorher klarer Preisvorteil gegenüber Alternativen wird kleiner, und damit wird der Kauf für Schnäppchenjäger weniger selbstverständlich.

Was das für deinen Kauf in Deutschland bedeutet

Wie kannst du beim Steam-Deck-Kauf trotzdem sparen? Der wichtigste Hebel ist der Kaufkanal. Wenn du das Steam Deck direkt im offiziellen Steam-Store bekommst, ist das in der Regel die verlässlichste Orientierung für faire Preisniveaus und klare Bedingungen. Bei Drittanbietern lohnt sich dagegen ein besonders kritischer Blick auf den Gesamtpreis inklusive Versandkosten und auf die konkrete Modellbezeichnung, damit du nicht am Ende für eine eigentlich günstigere Variante zu viel bezahlst.

Auch der Zeitpunkt kann entscheidend sein. Rund um größere Steam-Aktionen und saisonale Sales sinken die Chancen auf überzogene Marktpreise zwar nicht automatisch überall, aber sie steigen für gute Deals meist dort, wo Valve selbst oder große Händler ihren Preisrahmen anpassen. Wenn du nicht sofort zugreifen musst, kann es sich lohnen, ein paar Wochen Preisbewegungen abzuwarten, statt im Hoch der Nachfrage zu kaufen.

Welche Punkte solltest du vor dem Checkout prüfen? Damit du nicht in die typische Kostenfalle läufst, helfen ein paar schnelle Checks:

  • Handelt es sich wirklich um das gewünschte Modell (LCD oder OLED, Speichergröße, Zustand neu oder generalüberholt)?
  • Ist der Endpreis in Euro inklusive aller Kosten angegeben, also Versand und möglicher Zusatzgebühren?
  • Wie sehen Rückgabe, Garantie und Support-Abwicklung aus, falls etwas nicht passt?
  • Ist Zubehör wie Case oder Netzteil enthalten und für Deutschland geeignet?

Einordnung für Handheld-Fans

Warum bleibt das Steam Deck trotz höherer Preise attraktiv? Auch wenn es für manche teurer wird, punktet das Steam Deck weiterhin mit seinem Ökosystem: SteamOS ist konsequent auf das Gerät zugeschnitten, Proton macht einen großen Teil der Windows-Bibliothek spielbar, und die Mischung aus Handheld-Modus und Desktop-Nutzung ist für viele genau der Sweet Spot. Wer gern an Grafiksettings schraubt, Controller-Layouts anpasst oder die eigene Bibliothek flexibel nutzt, findet hier weiterhin ein starkes Gesamtpaket.

Gleichzeitig ist es aber fair zu sagen: Wenn der Preis in deinem Fall deutlich steigt, lohnt sich die Neubewertung. Dann ist nicht mehr nur die Frage, ob das Steam Deck gut ist, sondern ob es zu diesem Kurs für dich persönlich noch das beste Angebot darstellt.

Wie sieht es bei euch aus: Würdet ihr das Steam Deck bei höheren Preisen immer noch kaufen, oder schaut ihr euch jetzt lieber nach Alternativen um? Schreibt es in die Kommentare.

Prinz Vegeta

Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.
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