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Resident Evil Requiem – Leak nennt 72,88 GB und nährt Bonusmodus-Spekulationen

Ein Leak zur Downloadgröße von Resident Evil Requiem sorgt kurz vor Release für neue Spekulationen in der Community. Laut einem Eintrag, der auf PlayStation 5 die Installationsgröße des Spiels vorab beziffert, soll der Horrortrip bei rund 72,88 GB landen. Für ein Singleplayer-Spiel ist das zwar nicht völlig ungewöhnlich, im Kontext der jüngsten Reihe wirkt der Sprung aber auffällig.

Zum Vergleich: Der PS5-Release von Resident Evil 4 Remake lag zum Launch bei etwa 58 GB, während Resident Evil Village und das Remake von Resident Evil 2 eher in der Gegend um 27 GB lagen. Da Capcom beim Einsatz der RE Engine in der Vergangenheit oft relativ sparsam mit Speicherplatz umging, fragen sich viele jetzt, ob Requiem mehr mitbringt als nur seine Kampagne.

Dateigröße als Hinweis auf zusätzliche Inhalte

Warum diskutieren Fans die Dateigröße von Resident Evil Requiem so intensiv? Weil die gemeldeten knapp 73 GB für viele nicht so recht zur angeblich angepeilten Kampagnenlänge passen, die in Gesprächen rund um das Spiel bei etwa 18 Stunden eingeordnet wird. Klar, hochauflösende Texturen, Modelle, Zwischensequenzen und umfangreiche Audio-Daten können Installationen schnell aufblasen, gerade auf Current Gen.

Dennoch bleibt der Unterschied zu den letzten Teilen groß genug, dass Fans nach einer inhaltlichen Erklärung suchen. In Foren und sozialen Netzwerken wird deshalb vor allem ein Gedanke immer wieder genannt: Requiem könnte zum Start einen Bonusmodus enthalten, der zusätzliche Assets, Charaktere und vielleicht sogar eigene Menüs, Progression oder separate Arenen benötigt.

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Dass Leaks zu Dateigrößen im PlayStation-Ökosystem immer wieder vor Releases auftauchen, ist dabei nichts Neues. Besonders aufmerksam werden sie aber dann verfolgt, wenn sie nicht zur bisherigen Erwartungshaltung passen, und genau das ist hier der Fall.

Mercenaries als möglicher Day-1-Bonusmodus

Welche Bonus-Spielmodi wären für Resident Evil Requiem plausibel? Am häufigsten fällt in den Spekulationen der Name The Mercenaries. Dieser Modus ist für viele ein fester Bestandteil der Marke: schnelle Runs, Score-Jagd, Zeitlimit, viele Gegner, oft mit freischaltbaren Figuren und Varianten, die das Ganze deutlich länger am Leben halten als eine einmalige Story-Runde.

Die Wurzeln reichen dabei bis zum originalen Resident Evil 3 aus dem Jahr 1999 zurück, und auch in Resident Evil Village sowie Resident Evil 4 Remake war The Mercenaries wieder mit an Bord. Typisch ist, dass der Modus zwar viele Assets aus der Kampagne wiederverwendet, aber dennoch zusätzliches Material mitbringen kann, etwa exklusive spielbare Figuren, Spezialfähigkeiten oder angepasste Gegnerwellen.

Genau darin sehen viele den möglichen Grund für die auffällig große Installation. In einer Diskussion auf Reddit wird etwa spekuliert, dass ein neuer Hauptteil mit mehreren Protagonisten und unterschiedlichen Kampfstilen geradezu danach schreit, einen Mercenaries-ähnlichen Modus zu liefern.

Es gibt keine Chance, dass ein neuer Hauptteil mit mehreren Protagonisten und unterschiedlichen Kampfstilen ohne einen Mercenaries-ähnlichen Modus erscheint. Die einzige Frage ist, welche Extra-Charaktere noch dazukommen.

Andere wünschen sich zudem eine Koop-Variante, weil Mercenaries im Team für viele zu den stärksten Erinnerungen zählt, speziell mit Blick auf Resident Evil 5.

Ich hoffe so sehr, dass es Koop-Mercenaries wird. Das war in Resident Evil 5 so spaßig.

Was sonst hinter den 72,88 GB stecken könnte

Was könnte die große Downloadgröße von Resident Evil Requiem noch erklären? Selbst wenn kein Bonusmodus wie The Mercenaries direkt zum Start enthalten ist, gibt es genug technische Faktoren, die eine Installation in diese Größenordnung treiben können. Dazu zählen vor allem hochauflösende Texturpakete, umfangreiche Sprachausgaben in mehreren Sprachen, detailreiche Charaktermodelle, viele einzigartige Umgebungen sowie aufwendig produzierte Zwischensequenzen.

Gerade Audio ist oft ein unterschätzter Speicherfresser, und auch wenn moderne Kompression viel leistet, wächst der Umfang schnell, sobald viele Variationen, Effekte und hochwertige Abmischungen zusammenkommen. Ebenso kann eine große Menge an einzigartigen Gegnern, Animationen und Spezialeffekten ihren Teil beitragen.

Spannend ist außerdem, dass die genannte Zahl sich auf die PlayStation-5-Version bezieht. Ob andere Plattformen am Ende ähnlich ausfallen, hängt oft von Faktoren wie Texturauflösung, Kompression und mitgelieferten Sprachpaketen ab.

Release-Termin und Plattformen

Wann erscheint Resident Evil Requiem und für welche Systeme? Der Release ist für den 27. Februar 2026 angesetzt. Erscheinen soll Resident Evil Requiem für PC, PlayStation 5, Xbox Series X, Xbox Series S und Nintendo Switch 2.

Ob die auffällige Dateigröße am Ende tatsächlich auf The Mercenaries oder einen anderen Bonus hindeutet, wird sich damit schon sehr bald zeigen. Falls Capcom einen zusätzlichen Modus direkt zum Start liefert, wäre das für viele ein starkes Argument, nach der Story noch länger dranzubleiben.

Was würdet ihr euch für Resident Evil Requiem als Extra wünschen, lieber klassische The Mercenaries, eine Koop-Variante oder etwas komplett Neues? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

Patrik Hasberg

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.
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