Ein brandneues Fantasy-MMORPG begeistert derzeit Tausende auf Steam: Project: Gorgon ist nach seinem offiziellen Release am 29. Januar 2026 in kürzester Zeit zu einem Überraschungshit geworden. Entwickelt und veröffentlicht vom Indie-Studio Elder Game, LLC zieht das Spiel mit seinem ungewöhnlich immersiven Design viele Fans klassischer Online-Rollenspiele in seinen Bann.
Während das Spiel zuvor jahrelang im Early Access mit einer kleinen, aber treuen Community unterwegs war, hat sich das mit dem Launch der Version 1.0 radikal geändert. Die Spielerzahlen sind von wenigen Hundert auf über 2.000 gleichzeitige Nutzer pro Tag gestiegen.
Der Reiz des Ungewöhnlichen
Was macht Project: Gorgon besonders? Anders als viele moderne MMOs verzichtet Project: Gorgon auf Komfortfunktionen wie automatische Questmarker oder Minimap-Hilfen. Stattdessen musst du genau zuhören, was NPCs sagen, und die Umgebung aufmerksam erkunden. Das sorgt für ein deutlich intensiveres Spielerlebnis.
Auch das Skillsystem ist einzigartig: Du wirst besser, indem du Dinge einfach tust – sei es Schwertkampf, Alchemie oder sogar Tanzen. Diese fast schon spielerische Freiheit erinnert an Sandbox-Klassiker, legt aber viel Wert auf eine glaubhafte Welt.
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Ein überforderter Überraschungserfolg
Wie verlief der Start? Bereits am Tag vor dem offiziellen Release zählte SteamDB rund 700 gleichzeitige Spieler. Zwei Tage später hatte sich die Zahl mehr als verdreifacht – mit einem Peak von 2.236 am 1. Februar 2026. Das hat die Server-Infrastruktur des kleinen Studios schnell an ihre Grenzen gebracht.
Inzwischen läuft ein zweiter Server, und ein dritter ist laut In-Game-Mitteilung bereits in Vorbereitung. Dennoch kommt es in beliebten Zonen wie der Startinsel oder Serbule zu merklichen Lags, Item-Verzögerungen und Engpässen bei Gegnern und Ressourcen.
Die Community bleibt geduldig
Wie reagieren die Spielenden? Trotz der technischen Engpässe ist die Stimmung überwiegend positiv. Zwar gibt es Beschwerden über Verzögerungen und überfüllte Gebiete, aber große Eskalationen wie Review Bombing sind bisher ausgeblieben. Die meisten scheinen sich über den Erfolg des Indie-Projekts zu freuen – auch wenn man sich derzeit gelegentlich um ein einzelnes Monster prügeln muss.
Der Charme von Project: Gorgon liegt für viele in seinem altmodischen Ansatz: weniger Komfort, mehr Immersion. Wer Spaß an Entdeckungen, Experimenten und einem entschleunigten MMO-Erlebnis hat, dürfte hier genau richtig sein.
Wo du Project: Gorgon spielen kannst
Auf welchen Plattformen ist das Spiel verfügbar? Aktuell ist Project: Gorgon ausschließlich auf dem PC via Steam erhältlich. Das Spiel basiert auf der Unity-Engine und unterstützt ausschließlich Online-Multiplayer. Eine Konsolenversion ist bislang nicht angekündigt.
| Plattform | Verfügbarkeit |
|---|---|
| PC (Steam) | Verfügbar seit 29. Januar 2026 |
Ein Ausblick für Neugierige
Lohnt sich ein Einstieg jetzt? Wenn du ein Fan von klassischen MMORPGs bist und keine Angst vor einem etwas raueren Start hast, ist Project: Gorgon definitiv einen Blick wert. Die Entwickler reagieren aktiv auf die Überlastung und zeigen, dass sie ihr Projekt ernst nehmen. Auch in Zukunft dürfte das Spiel weiter wachsen.
Wie siehst du das? Hast du Project: Gorgon schon ausprobiert oder planst du, dem Spiel eine Chance zu geben? Teile deine Meinung gerne in den Kommentaren!





