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NieR: Automata: Unser Eventbericht zum Action-JRPG

Von Franziska Behner - News vom 23.02.2017 15:32 Uhr

Mit den Androiden 2B und 9S wagten wir uns auf einem Anspiel-Event im Norden Deutschlands in die Welt von NieR: Automata. Kahle Wüstenlandschaften, zerstörte Infrastrukturen in verlassenen Städten und schnelle Gefechte sind unter anderem Bestandteile des neuen Action-JRPGs aus dem Hause Square Enix. Was euch in dem ungewöhnlichen Rollenspiel sonst so erwartet, lest ihr hier in unserer Preview.

Auf nach Hamburg

Anfang März diesen Jahres erscheint NieR: Automata als Nachfolger von NieR von Platinum Games. Auch wenn die beiden Games storytechnisch nicht zusammenhängen, können aufmerksame Spieler kleine Hinweise auf längst Vergangenes im Nachfolger finden. Bereits jetzt gibt es zahlreiche, allerdings meist japanische, Trailer und Gameplay-Ausschnitte auf YouTube über NieR: Automata. Heute werden wir euch etwas mehr über 2B und ihre Mitstreiter erzählen

Nachdem wir bereits Ende letzten Jahres die Demo spielen konnten, folgten wir kürzlich der Einladung von Square Enix nach Hamburg. Dort hatten wir die Möglichkeit, uns das neuste Action-JRPG einmal näher anzusehen. Einblicke in die Story, das Kampfsystem und verschiedene Umgebungen des Games lockten uns in die Hafenstadt. Nach einer kurzen Einführung durch den Senior PR-Manager ging es dann auch schon los mit der Ballerei in NieR: Automata.

Ein kreatives Tutorial

Während der rund dreistündigen Session konnten wir verschiedene Aspekte des Spiels genauer unter die Lupe nehmen. Zunächst einmal gab es ein einführendes Level, in dem wir uns mit der Steuerung auf kreative Art und Weise vertraut machten. Schon hier wurde uns klar, dass es sich nicht um ein lineares oder dröges Rollenspiel handeln kann. Wer wollte, bekam zudem Gelegenheit, die Demo-Mission aus dem PSN-Store zu spielen. Bereits seit Jahresende ist sie dort herunterladbar.

Zur Story

NieR: Automata spielt viele Jahre nach seinem Vorgänger. Alles scheint völlig verlassen und zerstört. In der apokalyptischen Welt stehen die Menschen einer Invasion von Maschinen gegebenüber, der sie nicht gewachsen sind. Als Konsequenz fliehen die meisten Überlebenden auf einen fernen Ort: den Mond. Von dort aus planen sie ihren Gegenangriff. Doch die Menschen sind nicht stark genug für dieses Unterfangen und so werden Androiden auf die Erde zurückgeschickt, um für die letzten Lebenden der Spezies zu kämpfen. Wir schlüpfen dabei die meiste Zeit über in die Rolle der schönen 2B und beginnen damit, den Planeten Erde zu erkunden.

Unser Interview mit den Entwicklern

Game Director und Writer Taro Yoko kennen viele wahrscheinlich von seiner Mitarbeit an außergewöhnlichen Titeln wie der Drakengard-Reihe oder Demons' Score. Wir haben ihm in einem Interview Fragen gestellt und durchaus informative, als auch lustige Antworten erhalten. Den ganzen Artikel könnt ihr hier nachlesen:

NieR: AutomataNieR: Automata: Mit Taro Yoko und Takahisa Taura im Gespräch

Im Kampf gegen die Maschinen

Nach dem Demo-Teil finden wir uns in der Basis wieder. Hier haben wir als 2B die Möglichkeit mit unseren Kollegen und Auftraggebern zu sprechen, Quests abzuholen und über die insgesamt vorherrschende Situation in der Welt zu sprechen. Unsere Androidendame entwickelt offenbar richtige Gefühle, was laut Entwickler auch im weiteren Spielverlauf immer wieder thematisiert wird. Auch die mechanischen Wesen, die nun die Erde bevölkern, scheinen mehr zu sein,  als nur einfache zusammengeschraubte Schaltkreise.

Die Missionen für 2B und ihre Gefährten führen von der Mondbasis immer wieder zur Erde zurück, um dort auf die Maschinen und Widerständler zu treffen. Die verschiedenen Lager befinden sich im Kampf miteinander und wir stehen mittendrin.

Alte und neue Charaktere

Die Welt von NieR: Automata ist relativ offen und lädt zum Erkunden ein. Aufmerksame Spieler werden immer wieder auf Charaktere aus dem ersten Teil treffen. Allerdings ist es kein Muss, den Vorgänger gespielt zu haben, um NieR: Automata zu verstehen. Beide Games führen uns in das gleiche Universum, allerdings mit (zu einem Großteil) neuen Charakteren und das viele, viele Jahre nach den Ereignissen von NieR.

Auf in den Kampf

Wir haben auf dem Event eine Handvoll Missionen mit sehr unterschiedlichen Umgebungen gespielt. Während wir uns im einem Moment durch eine zerstörte und mit Pflanzen überwucherte Stadt schlagen, kämpfen wir im nächsten Augenblick gegen unterschiedliche Invasoren in einer kahlen Wüstengegend. Diese metallisch glänzenden Wesen sehen zunächst friedlich aus, erweisen sich aber später als ernstzunehmende Gegner.

Für die Kämpfe gegen unsere Gegner stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Um aus der Ferne zu attackieren oder den Weg freizuschießen, hat 2B einen kleinen Helfer. Der fliegende Pod ermöglicht es, ununterbrochen Schüsse abzufeuern, obwohl wir gerade zeitgleich mit dem Schwert angreifen. Dabei füllt sich ein kleiner Ladebalken, der für einen starken Spezialangriff verwendet werden kann.

Mehr als nur eine Waffe

Ein ausgefallenes Waffensystem ermöglicht es uns, bis zu vier Waffen gleichzeitig anzulegen. Diese werden in zwei unterschiedliche Sets unterteilt, die sich einzeln anwählen lassen. Kombinationsangriffe der unterschiedlichen Haupt- und Nebenwaffen ergeben vernichtend hohen Schaden. Es erfordert allerdings ein wenig Übung, alles optimal anzuwenden, um auf dem Schlachtfeld schnell als Sieger hervorzugehen.

Skills anlegen ist knifflig!

Die Fähigkeiten von 2B lassen sich im Menü modifizieren und verbessern. Das funktioniert mit einer Art Speichersystem. Jede Fähigkeit verbraucht unterschiedlich viel Platz auf dem Datenträger, sodass wir im Laufe des Spiels ihre Skills beachtlich erweitern können, dafür aber von anderen Abschied nehmen müssen.

Hier gibt es sehr viele Möglichkeiten und wir können es kaum erwarten, diese in einem ausführlichen Test für euch auszuprobieren.

Kamerawechsel

Während wir die meiste Zeit frei mit der Kamera agieren können, schreibt NieR: Automata die Sichtweise an bestimmten Punkten vor. Die zeitweise starren Kameraeinstellungen führen, beispielsweise beim Heraufklettern von Leitern, des Öfteren dazu, dass wir der schönen Protagonistin unter ihren kurzen Rock schauen können. Außerdem müssen wir uns in den Kämpfen umgewöhnen, wenn wir plötzlich von oben auf das Geschehen hinab sehen.

Los geht der wilde Ritt

Später im Spielverlauf lassen sich mit gekauften Fleischstücken wilde Tiere zähmen und schließlich auch reiten. Wir haben uns in der städtischen Szenerie auf einen wilden Ritt begeben, aber laut des Entwicklerteams wird es im Spiel dazu noch öfter die Gelegenheit geben. Ein richtig cooles Feature, denn zusätzlich zu dem praktischen Effekt schneller ans Ziel zu kommen, haben wir so ein absolutes Highlight im Spiel entdeckt:

Der Eber kann DRIFTEN!

In der kurzen Einführung vor Ort und in unserem Interview haben die Entwickler von einer tiefgründigen Story gesprochen. Einige Ansätze davon sehen wir bereits in den ersten Stunden des Games. Das Zusammenspiel zwischen Menschen, Androiden und bösartigen Maschinen macht Lust auf mehr. Die angesprochenen Denkansätze über Menschlichkeit im Zusammenhang mit den Androiden werden hoffentlich im weiteren Spielverlauf vertieft.

Wir sind gespannt was uns noch erwartet, wenn wir dann ab dem 10. März 2017 auf der PS4 oder dem PC durch die Welt von NieR: Automata driften.

Fazit

Ich persönlich bin bis jetzt begeistert. Die Story hat ein paar interessante Ansätze geliefert und uns wurde versprochen, dass sie noch deutlich mehr in die Tiefe geht. Mit hübschen Japano-Mädels und -Jungs als Protagonisten erobert man ja sowieso meistens mein Herz – von daher bisher alles richtig gemacht, Square Enix!

Ich finde die Kameraführung manchmal ein wenig anstrengend, da ich mir gern die Umgebung ansehe und selbst entscheide, aus welcher Perspektive ich das Geschehen beobachte und kämpfe. Das hat mich schon in der Demo ein bisschen irritiert, aber man gewöhnt sich daran. Mal sehen wie sich das im Spielverlauf so entwickelt.

Das Kampfsystem wirkt auf den ersten Blick umfangreich und schwierig zu händeln, läuft aber sofort überraschend flüssig und bietet Raum zum herumprobieren. Ich bin gespannt, welche Möglichkeiten dann die verschiedenen Waffen und Fähigkeiten im kompletten Game bieten werden.

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