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Netflix: Love, Death & Robots: 5 Gründe, warum ihr diese Serie auf keinen Fall verpassen solltet!

Von Sebastian Riermeier - News vom 18.03.2019 18:13 Uhr
© Netflix

Mit „Love, Death & Robots” bringt uns Netflix eine neue Anthology-Serie im Stil von „Black Mirror”. Auch diesmal erleben wir mehrere Geschichten in meist dystopischen Rahmenhandlungen, unterlegt mit viel Gewalt, Sex und vor allem eins: Robotern. Wir verraten euch, warum ihr diese Serie auf keinen Fall verpassen solltet!

Ihr sehnt euch nach einer passenden Alternative zur Anthology-Serie Black Mirror, die seit einigen Jahren die Zuschauer mit ihren düsteren Geschichten erschreckt und begeistert? Dann haben wir für euch genau das Richtige! Mit „Love, Death & Robots” haben die Filmlegenden Tim Miller („Deadpool”) und kein anderer als David Fincher („Fight Club”) eine Animations-Serie produziert, die in Sachen Gewalt noch einen draufhaut. In 18 Folgen erleben wir die verschiedensten Geschichten mehrerer Welten, Charaktere und Roboter, die nicht selten in Tod und Verderben enden. Wir verraten euch fünf Gründe, warum ihr „Love, Death & Robots” unbedingt schauen solltet!

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1. Soooo viel Gewalt

Nun ja, wenn man die Namen Tim Miller und David Fincher schon liest, dann weiß man, dass das Endprodukt nur brutal und seltsam werden kann. Und so ist auch „Love, Death & Robots”. Schon nach der ersten Folge wird klar, dass diese Serie kein Kinderspiel ist. Die 18 Folgen, animiert und geschrieben von unterschiedlichen kreativen Köpfen, enden nicht selten in einem Blutbad. Seien es spannende xenomorphartige Ringkämpfe mit Roboter-Monster-Hybriden, eine schiefgegangene Weltraummission, die Suche nach dem echten Dracula oder die Rache einer chinesischen Lustgöttin: hier wird in Sachen Blutvergießen nicht gespart.

Allgemein wird die Serie immer wieder als "NSFW" ("Not safe for work") beschrieben. Eltern sollten sich auch nicht vom Medium des Animations/Zeichentrick-Genres täuschen lassen: Kinder gehören hier auf keinen Fall vor den Bildschirm! Die Serie hat eine FSK 18 und das zu Recht. Wer also Lust auf viel (nicht immer sinnloses) Gemetzel und Blut hat, der ist mit “Love, Death & Robots” genau richtig.

2. Sex und nackte Haut

„Black Mirror” hat uns in den letzten Jahren viel Stoff zum Grübeln über unseren Umgang mit Technologie gegeben. Das will auch „Love, Death & Robots”, doch hier geht man sogar noch einen Schritt weiter. Denn obwohl „Black Mirror” ziemlich düster werden kann, hat die Serie in Sachen Sex und nackter Haut bisher nicht wirklich viel gezeigt. Und in Zeiten von Game of Thrones, in denen für viele Zuschauer nackte Haut in ihren nicht-jugendfreien Serien nichts Neues ist, hat auch „Love, Death & Robots”  einiges zu bieten.

Nicht selten haben wir uns beim Zuschauen der Folgen gefragt: Ist das schon pornographisch? Doch die Serie bleibt immer recht geschmackvoll. Nacktheit und Sex dienen nicht nur als Fetischisierung der Charaktere, sie bieten in den meisten Fällen immer einen Mehrwert für die Rahmenhandlung oder dem Kontext des Geschehens. Außerdem ist diese Nacktheit nicht nur allein Frauen in der Serie auferlegt, wie es in Sci-Fi-Serien und Filmen immer noch häufig der Fall ist. Bei „Love, Death & Robots” lässt jeder die Hüllen fallen und so betrachten wir Folge 10, in der nackte Werwolf-Soldaten in Irak andere Taliban-Werwölfe jagen, als eine der besten Folgen der Serie.

3. Unglaubliche Animation

Mal ganz abgesehen von oberflächlichen Dingen wie Gewalt und Sex bietet „Love, Death & Robots” vor allem eins: atemberaubende Animation. Jede der 18 Folgen erzählt nicht nur eine alleinstehende Geschichte, die Animations-Stile sind zudem von Episode zu Episode sehr unterschiedlich. Manchmal wird die Geschichte in fotorealistischem Motion-Capture erzählt, danach wieder in simpel gehaltenem Zeichentrickformat. Einige Episoden folgen dem Anime-Schema, andere wiederum simplen 2D-Videospielgrafiken. Die Macher der Serie legen viel Wert auf den besonderen Einsatz der verschiedenen Animationsformen und jede von ihnen gibt den einzelnen Geschichten einen extravaganten Touch.

Wenn ihr also Fan von Zeichentrick und Animation seid, dann werdet ihr mit „Love, Death & Robots” einige der einzigartigsten Stile des Genres erleben, die wir zuletzt bei „Spiderman: A New Universe” bestaunen durften.

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4. Zum Lachen, zum Weinen, zum Gruseln, …

Zwar kommen Themen wie Gewalt und Brutalität in „Love, Death & Robots” nie zu kurz, doch bietet die Serie weit mehr als nur Gemetzel und Dystopien. Wie schon erwähnt erzählen die 18 Folgen immer eine einzigartige Geschichte für sich. Einige davon sind überhaupt nicht angsteinflößend oder brutal. Schon in Episode 2 folgen wir drei Robotern auf ihrem touristischen Trip auf die Erde, die seit Jahrhunderten schon nicht mehr von Menschen bewohnt ist. Mit urkomischem Dialog versuchen die Roboter herauszufinden, wie die Menschen in früherer Zeit gelebt haben und was sie zu ihrem Verderben gebracht hat.

Allgemein sind viele Folgen von „Love, Death & Robots” immer mit einem Hauch von gesellschaftskritischem Unterton bestückt und stellen nicht selten in satirischer Form die Frage nach dem Sinn von Technologie und Bewusstsein. Weiterhin behandelt die Serie Themen rund um Missbrauch, Drogenkonsum, Sklaverei und Künstliche Intelligenz.

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5. Beeindruckender Cast und gute Kritiken

Neben Tim Miller und David Fincher, die uns in den letzten Jahren mit „Deadpool, „Fight Club”, „Alien 3” und „Gone Girl” düstere und brutal-komische Geschichten auf den Bildschirm gebracht haben, finden in „Love, Death & Robots” auch einige Animations- und Zeichentricklegenden ihren Auftritt. Weiterhin bietet die Serie einen beeindruckenden Cast. So leihen unter anderem Mary Elizabeth Winstead („Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt”), Samira Wiley („Orange is the new Black”), Topher Grace („Interstellar”) und Gary Cole („Pineapple Express”) einigen Figuren ihre Stimmen und Gesichter.

Zuschauer und Kritiker sind übrigens bisher sehr zu Frieden mit der Serie. Von vielen wird sie für ihr besonderes Format gelobt, da jede Folge nur zwischen 7 und 18 Minuten lang ist. Außerdem sind sich Zuschauer einig, dass die oftmals offen gelassenen Enden mehr Spielraum für eine mögliche zweite Staffel bieten.

Wir können euch „Love, Death & Robots” wie ihr merkt also nur wärmstens empfehlen. Ihr könnt die Serie ab sofort auf Netflix streamen!

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