Nach den jüngsten Preiserhöhungen in der Abo-Welt wirkt PlayStation Plus Anfang 2026 eigentlich ziemlich gut aufgestellt. Der Spielekatalog wurde 2025 spürbar ausgebaut, und im Vergleich zu anderen Diensten steht Sony bei vielen Fans wieder besser da. Trotzdem kommt jetzt erneut Unruhe auf, denn in einem aktuellen Bericht steht eine mögliche nächste Preisrunde für PlayStation Plus im Raum.
Der Hintergrund: Sony will offenbar vermeiden, die PlayStation 5 selbst noch teurer zu machen, könnte dafür aber an anderer Stelle nachjustieren. Und genau da schauen viele PS5-Besitzer sehr genau hin, weil sie am Ende nicht weniger zahlen, sondern nur anders.
Signale aus Sonys Finanzkommunikation
Worum geht es bei der möglichen PS-Plus-Preiserhöhung konkret? In einer jüngsten Einschätzung zur Lage soll Sonys CFO Lin Tao in einem Earnings Call über die anhaltende Speicherknappheit in der Elektronikbranche gesprochen haben. Gleichzeitig habe Sony laut der Aussage genug Speicher gesichert, um die PS5-Produktion mindestens bis 2026 zu stützen. Das ist grundsätzlich eine gute Nachricht für alle, die noch auf eine Konsole spekulieren oder auf stabile Verfügbarkeit hoffen.
Wichtig ist aber vor allem der zweite Teil: Tao soll betont haben, dass Sony keine zusätzlichen Eintrittsbarrieren für die PS5 schaffen wolle und weiter mit einem langen Lebenszyklus der Konsole rechnet. Heißt: Weitere Preisschritte bei der Hardware wirken aktuell nicht wie das bevorzugte Mittel.
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Stattdessen fällt ein anderer Satz ins Gewicht: PlayStation Plus könnte mit einem steigenden Kostenfaktor versehen werden, um den Hardwarepreis stabiler zu halten. Für viele klingt das wie eine Verschiebung der Belastung vom einmaligen Kauf hin zu laufenden Abo-Kosten.
Warum viele Fans jetzt wieder nervös werden
Warum trifft ein möglicher Aufpreis PS5-Besitzer besonders? Wer eine PS5 bereits im Wohnzimmer stehen hat, profitiert nicht davon, wenn die Konsole nicht teurer wird. Wenn die Mehrkosten stattdessen über PlayStation Plus kommen, zahlen ausgerechnet die aktiven Nutzer monatlich oder jährlich drauf, unabhängig davon, ob sie den Game Catalog stark nutzen oder nur online zocken wollen.
Entsprechend laut fällt die Diskussion in Communities aus. Viele Stimmen drehen sich dabei um das Gefühl, für etwas extra zu zahlen, das im Kern bereits über den eigenen Internetanschluss abgedeckt ist. Andere argumentieren, dass Sonys Online-Infrastruktur natürlich Kosten verursacht, aber der aktuelle Preisrahmen für viele schon am Limit sei.
Auch der Blick auf PC ist in den Debatten präsent, weil Online-Multiplayer dort traditionell ohne zusätzliche Plattformgebühr funktioniert. Genau dieser Vergleich sorgt regelmäßig dafür, dass Konsolen-Abos besonders kritisch diskutiert werden, sobald Preiserhöhungen im Raum stehen.
Stimmen aus der Community und der bekannte Schmerzpunkt
Welche Kritikpunkte nennen Fans am häufigsten? In den Diskussionen werden vor allem drei Argumente immer wieder genannt: der bereits hohe Jahrespreis, das Prinzip der zusätzlichen Online-Gebühr und die Sorge, dass es nach einer Erhöhung nicht bei einer bleibt.
80 Euro im Jahr sind schon grenzwertig. Noch mal teurer wäre nicht gut.
Auf dem PC war Online schon immer kostenlos. Selbst 5 Euro im Monat nur fürs Online-Spielen wären Abzocke.
Wir leben 2026. Man sollte keinen Mittelsmann bezahlen müssen, um Internetdienste zu nutzen, die man ohnehin separat bezahlt.
Interessant ist, dass selbst einige, die Sonys Online-Angebot grundsätzlich verteidigen, bei höheren Preisen Schwierigkeiten bekommen. Oft heißt es sinngemäß: Ein moderater Betrag ließe sich mit Servern, Features und Wartung begründen, aber das aktuelle Niveau wirke für viele schon zu hoch, um weitere Schritte einfach zu schlucken.
Was PlayStation Plus aktuell bietet und warum die Preisfrage so heikel ist
Welche PS-Plus-Stufen stehen im Mittelpunkt der Debatte? PlayStation Plus existiert weiterhin in den bekannten Modellstufen Essential, Extra und Premium. Gerade weil Sony den Game Catalog in 2025 erweitert hat, wird ein möglicher Aufpreis besonders intensiv diskutiert: Wer Extra oder Premium abonniert, bewertet Preis und Leistung stark über die Qualität und Regelmäßigkeit der Katalog-Neuzugänge.
Dabei ist die persönliche Nutzung extrem unterschiedlich. Manche holen sich PS Plus vor allem fürs Online-Spielen und Cloud-Saves, andere für den Spielekatalog. Genau deshalb ist die Schmerzgrenze so individuell, aber die Richtung ist klar: Wenn das Abo spürbar teurer wird, muss die Gegenleistung für viele ebenfalls sichtbar wachsen, sonst drohen Kündigungen oder ein Downgrade auf eine günstigere Stufe.
Und weil die Konkurrenz ebenfalls an Preisen schraubt, steht Sony zusätzlich unter Beobachtung: Viele warten darauf, ob ein möglicher Schritt als Ausnahme verkauft wird oder ob Preiserhöhungen bei Abos 2026 endgültig zum neuen Normal werden.
Wie würdet ihr reagieren, wenn PlayStation Plus in Deutschland erneut teurer wird: Kündigen, downgraden oder schluckt ihr den Aufpreis wegen Online und Spielekatalog? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.





