Cyberpunk 2077 ist randvoll mit Anspielungen, und CD Projekt Red hat bei den Easter Eggs sichtbar Spaß daran, sowohl eigene Werke als auch die großen Sci-Fi-Vorbilder zu feiern. Neben kleinen Seitenhieben und Fundstücken, die Fans seit Release sammeln, gibt es einen Moment, der für viele ganz oben auf der Liste steht. Ein ganz bestimmtes Tribute ist jetzt nämlich noch ein Stück besser geworden.
Gemeint ist das Blade Runner Easter Egg mit dem Namen Tears in Rain, das in Night City schon immer für Gänsehaut sorgen konnte. Und genau dieser Szene verpasst eine neue Mod inzwischen einen frischen, überraschend immersiven Dreh, der aus einem kurzen Fund ein kleines Mini-Erlebnis macht.
Tears in Rain als Hommage an Blade Runner
Wo findet ihr das Blade Runner Easter Egg in Cyberpunk 2077? Wenn ihr euch zum Dach des Advocate Hotel durchschlagt, stoßt ihr dort auf einen Mann, der ohne Shirt zusammengesackt am Boden sitzt. Nähert ihr euch, beginnt er mit leisen, sterbenden Worten zu murmeln, und Sci-Fi-Fans erkennen sofort, worauf das hinausläuft.
Die Szene ist eine direkte Referenz an Roy Batty aus dem ersten Blade Runner Film. Nach der finalen Konfrontation liefert er Rick Deckard einen ikonischen Monolog, der bis heute als einer der prägendsten Momente des Genres gilt. Cyberpunk 2077 trägt diese Inspiration ohnehin im Herzen, deshalb passt dieses Easter Egg nicht nur thematisch, sondern wirkt wie ein bewusst gesetztes Dankeschön an die eigene DNA.
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Schon im Originalspiel funktioniert Tears in Rain als starker, kurzer Moment, der Night City für ein paar Sekunden leiser werden lässt. Genau deshalb gilt das Easter Egg für viele als eines der besten im gesamten Spiel, weil es nicht nur ein Witz am Rand ist, sondern Stimmung und Bedeutung transportiert.
Eine Mod macht die Szene spürbar interaktiver
Was ändert die Mod Tears in Rain – Cyberpunk Secret Immersion Extended? Auf NexusMods ist eine Mod aufgetaucht, die der Szene gezielt ein kleines Extra verpasst. Die Mod heißt Tears in Rain – Cyberpunk Secret Immersion Extended und bleibt in ihrer Beschreibung absichtlich vage, um euch nicht den Moment zu verderben.
Sie fügt dem Blade Runner Easter Egg etwas mehr zum Entdecken hinzu. Wenn das absichtlich vage klingt, ist das so gewollt, ich will den Spaß nicht spoilern.
Der Kern der Veränderung ist aber schnell erklärt, ohne den Überraschungseffekt komplett zu zerreden: Der NPC ist nicht mehr nur eine starre Figur, die ihre Zeilen herunterbetet und dabei bewegungslos kniet. Stattdessen reagiert er auf eure Anwesenheit. Während ihr zuhört, dreht er den Kopf zu euch und wirkt so, als würde er direkt mit euch sprechen, ähnlich wie Batty es im Film mit Deckard tut.
Gerade bei einem Monolog, der von Blickkontakt und der letzten Klarheit eines sterbenden Moments lebt, macht diese kleine Animation erstaunlich viel aus. Es ist keine große neue Quest, kein riesiger Umbau, aber eine dieser Änderungen, die das Kopfkino besser trifft.
Praktischer Bonus für alte Spielstände
Kann man das Easter Egg pro Durchlauf nur einmal auslösen? Ja, normalerweise könnt ihr Tears in Rain in Cyberpunk 2077 nur ein einziges Mal pro Playthrough triggern. Wer die Szene schon gesehen hat, läuft beim nächsten Besuch einfach an einem bereits verbrauchten Moment vorbei.
Die Mod bringt hier allerdings einen netten Nebeneffekt mit: Wenn ihr das Easter Egg bereits ausgelöst habt, setzt die Installation den Trigger zurück. Heißt für euch ganz praktisch, dass ihr die Szene noch einmal erleben könnt, als wäre es euer erstes Mal, inklusive der neuen Reaktion des NPC.
Damit eignet sich das Ganze nicht nur für Neulinge, die Night City gerade erst für sich entdecken, sondern auch für Veteranen, die ihre liebsten Details gern noch einmal aus nächster Nähe anschauen. Gerade in einem Spiel, dessen Atmosphäre so stark von kleinen Beobachtungen lebt, ist das eine richtig passende Ergänzung.
Warum sich die Community an solchen Details festbeißt
Warum sind Mods und Easter Eggs in Cyberpunk 2077 so beliebt? Cyberpunk 2077 lebt davon, dass es neben den großen Storybeats überall kleine kulturelle Marker versteckt, die euch das Gefühl geben, dass Night City Teil einer größeren Sci-Fi-Geschichte ist. Blade Runner gehört dabei zu den wichtigsten Einflüssen, und Tears in Rain ist eine Hommage, die auch ohne Vorwissen funktioniert, mit Vorwissen aber noch härter trifft.
Mods wie diese zeigen, was PC-Communities oft am besten können: Sie polieren nicht nur Technik oder Komfort, sondern verstärken gezielt Stimmung. In diesem Fall wird aus einem coolen Fundstück eine Szene, die euch stärker in die Rolle zieht, weil der NPC euch wahrnimmt und nicht nur ein abgespielter Audioclip im Hintergrund ist.
Was ist euer liebstes Easter Egg in Cyberpunk 2077, und würdet ihr Tears in Rain durch so eine Immersions-Mod noch einmal neu erleben? Schreibt es gern in die Kommentare.



