Embark Studios geht weiter entschlossen gegen Cheater in ARC Raiders vor. Die jüngste Maßnahme betrifft die Nutzung der Steam-Familienbibliothek, die von Betrügern missbraucht wurde, um Sperren zu umgehen. Ab sofort gilt: Wenn ein Spieler in einem geteilten Familienkonto beim Cheaten erwischt wird, verlieren alle verknüpften Konten den Zugriff auf das Spiel. Wer weiterhin spielen möchte, muss ARC Raiders eigenständig kaufen.
Diese Entscheidung ist Teil einer größeren Offensive gegen Cheater, die das Studio seit Januar 2026 intensiviert hat. Bereits über die Feiertage hatte sich Betrug massiv verbreitet, was zu lautstarken Beschwerden aus der Community führte. Auch prominente Streamer wie TheBurntPeanut und bekannte Profis wie Shroud haben sich kritisch über die Zustände geäußert.
Die Maßnahmen gegen Cheater im Detail
Was unternimmt Embark Studios gegen Betrug? Im Januar kündigte das Entwicklerstudio neue Regelwerke und Erkennungssysteme an, die Cheater identifizieren und ausschließen sollen. Die Änderung der Steam-Familienfreigabe ist nun ein zusätzlicher Schritt. Wer beim Cheaten erwischt wird, riskiert nicht nur seinen eigenen Zugang, sondern auch den seiner Mitspieler im selben Familienkonto.
Allerdings bleibt das dreistufige Bannsystem bestehen, das von vielen als zu lasch kritisiert wird. Es sieht zunächst eine 30-tägige Sperre vor, bei erneutem Vergehen eine 60-tägige und erst beim dritten Verstoß einen dauerhaften Bann. Viele fordern eine sofortige dauerhafte Sperre bereits beim ersten Vergehen.
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Ein Blick auf das Spiel und seine Entwicklung
Was macht ARC Raiders aus? Der dystopische Extraction-Shooter spielt im Jahr 2180 auf einer postapokalyptischen Erde. Spieler übernehmen die Rolle sogenannter „Raider“, die während Phasen geringer Aktivität der feindlichen Maschinen (ARC) an die Oberfläche gehen, um Ressourcen zu sammeln. Dabei treffen sie nicht nur auf feindliche NPCs, sondern auch auf andere Raider in PvPvE-Gefechten.
Das Spiel bietet Solo- und Koop-Matches (für zwei oder drei Personen) und setzt auf Third-Person-Gameplay. Besondere Extraktionspunkte wie Luftschächte oder Raider-Hatches ermöglichen sichere Rückzüge – sofern man den passenden Schlüssel besitzt. In der Basis können Ausrüstung verbessert, neue Waffen gebaut und Quests angenommen werden.
Reaktionen aus der Community
Wie reagiert die Spielerschaft auf die Anti-Cheat-Maßnahmen? Die jüngste Änderung bei Steam wird von vielen als Schritt in die richtige Richtung gewertet. Doch der Wunsch nach härteren Strafen bleibt. Vor allem Streamer leiden unter sogenanntem Stream-Sniping – gezielte Angriffe durch Cheater, die den Livestream verfolgen, um Vorteile zu erlangen. Als Antwort hat Embark eine Matchmaking-Verzögerung eingeführt, um diesen Effekt zu minimieren.
Die neue Maßnahme zeigt, dass Embark Studios auf das Feedback der Community hört – auch wenn viele sich schnellere und konsequentere Reaktionen wünschen. In Anbetracht der Beliebtheit des Spiels, das über 12 Millionen Einheiten verkauft hat und den Titel „Bestes Multiplayer-Spiel“ bei den Game Awards 2025 gewann, steht einiges auf dem Spiel.
Ausblick auf kommende Inhalte
Was erwartet dich in Zukunft bei ARC Raiders? Noch im Februar 2026 soll das große Update „Shrouded Sky“ erscheinen. Es bringt eine neue Wetterbedingung, eine zusätzliche ARC-Bedrohung, ein frisches Raider-Deck und viele weitere Inhalte. Konkrete Details oder ein genaues Datum stehen noch aus, doch wöchentliche Updates sorgen für kontinuierliche Verbesserungen.
Mit über elf großen Patches seit dem Release am 30. Oktober 2025 zählt ARC Raiders zu den aktiv gepflegten Extraction-Shootern. Die Entwickler setzen auf stetigen Fortschritt – sowohl inhaltlich als auch im Kampf gegen Cheater.
Wie findest du Embarks neue Maßnahmen gegen Cheater? Reichen sie aus oder wünschst du dir härtere Strafen? Teile deine Meinung in den Kommentaren!



