Modding auf dem Steam Deck wird bald deutlich einfacher: Nexus Mods hat offiziell bestätigt, dass der beliebte Vortex Mod Manager im Laufe des Jahres 2026 native Unterstützung für SteamOS erhalten wird. Damit wird es erstmals möglich sein, Mods direkt auf der Linux-basierten Plattform von Valve zu verwalten – ganz ohne Umwege über Windows oder manuelle Workarounds.
Die Ankündigung erfolgte im Rahmen einer Roadmap-Aktualisierung von Nexus Mods. Der Fokus liegt künftig auf der Weiterentwicklung von Vortex, nachdem das separate Nexus Mods App-Projekt Anfang Januar 2026 eingestellt wurde. Stattdessen werden viele der geplanten Funktionen und Verbesserungen nun in Vortex integriert.
Modding auf dem Steam Deck wird komfortabler
Was ändert sich mit der SteamOS-Unterstützung? Bislang mussten Modding-Enthusiasten auf dem Steam Deck auf inoffizielle Skripte, Dateimanipulationen oder komplexe Installationsanleitungen zurückgreifen, um Mods zum Laufen zu bringen. Diese Methoden waren fehleranfällig und besonders bei komplexen Mod-Setups oft problematisch.
Mit der kommenden SteamOS-Version von Vortex wird es endlich möglich sein, Mods direkt auf dem Steam Deck oder der kommenden Steam Machine zu installieren, verwalten und zu konfigurieren – ganz ohne externe Hilfsmittel oder Windows-Umwege. Die native Unterstützung betrifft ausschließlich offizielle Valve-Hardware mit SteamOS, also die hauseigenen Geräte. Andere Linux-Distributionen werden nicht offiziell unterstützt, könnten aber durch die Open-Source-Natur von Vortex dennoch von der Community adaptiert werden.
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Geplante Verbesserungen am Vortex Mod Manager
Was bringt das Vortex-Update zusätzlich? Neben der SteamOS-Kompatibilität hat Nexus Mods eine umfassende Modernisierung von Vortex angekündigt. Die folgenden Änderungen sollen im Laufe des Jahres 2026 schrittweise umgesetzt werden:
- Überarbeitete Benutzeroberfläche mit weniger überfrachteten Menüs
- Verbesserte Navigation und intuitivere Bedienung
- Optimiertes Management von Mod-Lade-Reihenfolgen
- Neue Tools zur Erkennung und Lösung von Mod-Konflikten
- Reduzierung von Installationsfehlern durch bessere Abhängigkeitsprüfung
Besonderes Augenmerk legt das Entwicklerteam auf den sogenannten „Install Success“ – das Ziel ist, dass Mods nach der Installation zuverlässiger funktionieren, ohne dass Nutzer manuell eingreifen müssen. Auch die internen Datenmodelle von Vortex werden überarbeitet, um eine konsistentere Mod-Verwaltung über verschiedene Geräte hinweg zu ermöglichen.
Mehr Sicherheit für die Modding-Community
Wie wird die Plattform selbst verbessert? Nexus Mods plant über Vortex hinaus auch Verbesserungen an der eigenen Plattform. Dazu gehören unter anderem:
- Stärkere Malware-Erkennung für hochgeladene Dateien
- Mehr Moderationswerkzeuge für die Community
- Striktere Maßnahmen gegen illegale oder schädliche Inhalte
Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Sicherheit der Nutzer erhöhen, sondern auch das Vertrauen in die Plattform weiter stärken – gerade angesichts der wachsenden Bedeutung von Mods auf Konsolen-ähnlichen Geräten wie dem Steam Deck.
Ein bedeutender Schritt für SteamOS-Nutzer
Warum ist das so wichtig für die Modding-Szene? Vortex zählt mit über 1,4 Millionen aktiven Nutzerinnen und Nutzern pro Monat zu den wichtigsten Tools für die Modding-Community weltweit. Bisher waren Linux- und SteamOS-Nutzer weitgehend ausgeschlossen – das ändert sich nun grundlegend.
Mit der offiziellen SteamOS-Unterstützung schließt Nexus Mods eine entscheidende Lücke und bringt das Modding-Erlebnis auf Valves Handheld und die kommende Steam Machine näher an den Komfort und die Stabilität von Windows-PCs heran. Ein genaues Release-Datum wurde zwar noch nicht genannt, doch die klare Roadmap lässt auf einen baldigen Start hoffen.
Was hältst du von dieser Entwicklung – wirst du künftig auf dem Steam Deck oder der Steam Machine mehr Mods ausprobieren? Teile deine Meinung gerne in den Kommentaren!



