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Vero: Was steckt hinter der Social-App?

Von Patrik Hasberg - News vom 28.02.2018 11:27 Uhr

Innerhalb von nur wenigen Tagen ist ein regelrechter Hype um die Social-App Vero entstanden. Dabei verzichten die Betreiber komplett auf Werbung, Datensammelei sowie Algorithmen, wie bei Facebook, Instagram und Co. Wir haben uns die App genauer angeschaut und klären innerhalb unseres Artikels die wichtigsten Fragen.

Facebook, Twitter, Instagram und Co. – Das Angebot an sogenannten sozialen Netzwerken ist groß wie nie zuvor. Mit Vero tritt nun eine weitere Social-App in den Kreis der üblichen Verdächtigen und möchte alles anders machen. Obwohl diese bereits im Sommer 2015 gestartet ist, konnte erst in den vergangenen Tagen ein regelrechter Hype beobachtet werden.

Der Hype hinter Vero

Geworben wird genau mit den Punkten, die beispielshalber bei Facebook seit längerer Zeit kritisiert und angeprangert werden: Keine Algorithmen, keine Datensammelei und vor allem keine Werbung. Stattdessen sollen in dem sozialen Netzwerk nur echte Menschen zu finden sein, die ihr Leben genießen. Nutzen sollen sie selbst sein und mehr Authentizität wagen. Dabei taucht jeder Post von Freunden oder abonnierten Nutzern in der eigenen Timeline auf. Keine Einträge sollen zurückgehalten werden. "Wir kuratieren nicht, wir manipulieren nicht, wir fügen keine Werbung ein", heißt es seitens Vero.

Entsprechend lange müssten Nutzer aber auch über den Bildschirm ihres Smartphones wischen, um wirklich alle Beiträge zu sehen, vorausgesetzt es sind entsprechend viele Nutzer abonniert worden. Und hier liegt derzeit noch das Problem der App. Ein soziales Netzwerk ergibt für deren Nutzer natürlich erst dann wirklich Sinn, wenn sich dort genügend Freunde registriert haben und miteinander interagieren. Derzeit verzeichnet die App jedoch einen ordentlichen Nutzanstieg mit steigendem Traffic, weshalb es bereits zu Ausfällen kam.

Geteilt werden kann auf der Plattform im Grunde fast alles, egal ob Bilder, Texte, Links oder Songs. Eine Nachrichtenfunktion für den schnellen Austausch ist, genau wie "Hashtags", ebenfalls vorhanden.

Wie finanziert sich Vero?

Die erste Million Nutzer können sich kostenlos bei Vero registrieren, müssen dabei allerdings ihre Telefonnummer angeben. Diese wird von dem Dienst benutzt, um den Nutzer zu verifizieren. Die Verantwortlichen haben sich für die Telefonnumer entschieden, da diese, anders als E-Mails, nicht so einfach gefälscht werden kann. Solltet ihr euch erst zu einem späteren Zeitpunkt registrieren, muss für Vero gezahlt werden. Bislang nannten die Betreiber jedoch keine konkreten Preise. Die Rede ist aber nur von einem "kleinen jährlichen Beitrag". Einen Unterschied zwischen zahlenden und nicht zahlenden Mitgliedern wird es nicht geben. Alle Nutzer werden gleich behandelt und erhalten Zugriff auf sämtliche Funktionen. Außerdem verdienen die Betreiber bei Verkäufen über die App mit und kassieren Transaktionsgebühren.

Ob der Hype um Vero nach einiger Zeit wieder abflachen wird oder die Anzahl an neuen Nutzern stetig ansteigt, muss sich zeigen.

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