PLAYCENTRAL TEST The Mighty Quest for Epic Loot

The Mighty Quest for Epic Loot: Kostenloser Burgenbau im Test

Von Redaktion PlayCentral - Test vom 26.03.2014 14:41 Uhr

Jetzt möchte auch Ubisoft beweisen, dass sie in der Lage sind, gute Free-2-Play-Titel zu schmieden. In ihrem neusten Ableger namens "The Mighty Quest for Epic Loot" stürzen wir uns in fetzigen Raubzügen durch von fiesen Monstern beheimateten Burgen, die wir nicht nur erstürmen, sondern auch selbst erbauen dürfen und mit lauter Verteidigungsmaßnahmen vor feindseligen Spielern zu schützen. Ob sich die Klopperei quer durch Opulenzia lohnt, erfahrt ihr in unserem Test zu The Mighty Quest for Epic Loot.

Willkommen in Opulenzia, einem Land, in dem jederman ein eigenes Schloss bewohnen kann. Womit man sein Eigenheim finanziert? Ganz einfach: Auf Raubzüge gehen und andere Burgen ausplündern. Klingt irgendwie altbacken oder? Ja, das tut es, aber nur solange, bis ihr nach erfolgreicher Beutejagd zurück nach Hause kommt und feststellt, dass auch euer Domizil ausgeplündert wurde. Verdamt, waren die Fallen zu schwach? Wir müssen nachrüsten und sind damit schon mittendrin, in der Mighty Quest for Epic Loot.

Die Geburt eines Helden beginnt

The Mighty Quest for Epic Loot ist ein kostenloser Hack & Slash-Titel aus dem Hause Ubisoft. Momentan befindet sich das Spiel in der Open-Beta und finanziert sich unter anderem durch einen Ingame-Shop. Das Spielprinzip ist einfach erklärt: Ihr könnt euch mit einem von insgesamt vier spielbaren Charakteren, von denen einer gegen Bezahlung erhältlich ist, durch die verschiedensten Burgen um zahlreiche Gegenstände und Gold kloppen. Zur Auswahl stehen die klassischen Recken wie Magier, Schütze, Ritter und die kostenpflichtige Ausreißerin. Bei der Erstellung solltet ihr euch allerdings für die richtige Klasse entscheiden, denn jeder weitere Charakterslot kostet Bares Geld. Natürlich verfügt euer Held über mächtige Fertigkeiten, die sich durch eure Aufstiege verbessern und so im Verlauf mehr Schaden drücken.

Auch fällt den einen oder anderen sicher die Steuerung des Spiels auf. So bewegen wir unseren Charakter durch klicken der Maus und greifen fiese Monster mit bis zu fünf gleichzeitig verteilten Fertigkeiten an. Daneben werden wir, wie man es als Diablo-Veteran kennt, mit massig an Gegenständen sowie Gold belohnt, die unser Charakter automatisch während des Laufens einsammelt. Auch die Sicht aus der Vogelperspektive erinnert stark an andere Hack & Slash Konkurrenten.

Burgen plündern und fette Beute kassieren

Nachdem wir unseren Helden sorgfältig ausgesucht haben, werden wir mit dem Spiel dank eines hilfreichen und einfachen Tutorials vertraut gemacht. So beginnen wir zuerst mit der Plünderung eines Schlosses, indem wir alle feindliche Monster außer Gefecht prügeln. Wenn man dies ohne zu sterben vollbracht hat, belohnen uns am Ende zwei riesige Schatzkisten mit Gold und Energiepunkten, die wir wiederum in die Ausrüstung unseres Charakters investieren können. So steigt man immer weiter auf und schaltet dabei immer mehr Fertigkeiten sowie neue Gebiete frei.

Die verschiedenen Areale unterschieden sich zwischen den von Spielern erstellten und den von Entwicklern vorgefertigten Burgen. Das Ziel des Spielers ist es, ein bestimmtes Level zu erreichen, um den Hauptboss in einer gewaltigen Festung bezwingen zu können. Danach schalten wir jeweils ein neues Gebiet frei und werden dort die gleichen Ziele nachgehen.

Die erste eigene Festung

Neben dem Plündern von Burgen steht auch unser Heim für feindliche Raubzüge bereit und so müssen wir mit der Erstellung unserer ersten Verteidigung beginnen. Wir können hier, wie man es aus Dungeon Keeper kennt, unsere Festung mit zahlreichen Monstern und Fallen bestücken. Zusätzlich hat man Zugriff auf diverse Bauelemente, die unser Heim mit zusätzlichen Räumen und Gängen versieht.  Um neue Räume zu kreieren, brauchen wir zum Beispiel ein Architektenbüro, welches wir im Tutorial errichten müssen. So gibt es neben dem Büro auch ein Portal, das sich um die Erstellung unserer Verteidiger kümmert sowie einen Schmied, der uns stärkere Ausrüstung herstellt.

All dies kostet natürlich Ressourcen, die hier in Gold und in den sogenannten „Energiepunkten“ unterteilt sind. So müssen wir neben dem Bau immer wieder andere Festungen plündern, um an die wertvollen Ressourcen zu gelangen. So entsteht ein angenehmer Spielfluss aus spaßigen Kämpfen, Burgenbau und verteidigen.

Kein wirklicher Multiplayer

In The Mighty Quest for Epic Loot können wir nach dem Raubzug der von Spielern erstellten Burgen eine Bewertung abgeben. Zusätzlich steht uns ein kleines Dialog-Fensterchen bereit, indem wir den Besitzer auf Fehler oder Verbesserungen hinweisen dürfen. Leider gibt es derzeit keinen Coop-Modus, in dem wir mit zwei oder mehreren Freunden gleichzeitig gemeinsame Schlachten bestreiten können. Lediglich eine „Freundeszone“ ist vorhanden, in der wir unsere Burgen gegenseitig begutachten sowie testen können. Für die erfolgsorientierten Spieler unter euch gibt es einige Wettkämpfe zu bewältigen. So ist es bei den speziell erstellten Tunieren die Aufgabe, am schnellsten durch die Horden der Gegner  zu dreschen und das Ende der Burg zu erreichen. Auf einer kleinen Rangliste werden die Bestplatzierten mit kleinen Preisen geehrt.

Items, Items und noch mehr Items

Bei den zahlreichen Kämpfen auf dem Schlachtfeld lassen unsere Feinde natürlich ordentlich an Gegenständen fallen. Diese Items sind meist mit coolen Boni verbunden. So finden wir zum Beispiel einen Kampfspeer für unsere Ausreißerin, der neben 18 Schadenspunkte pro Sekunde auch noch eine 5 prozentige Angriffsgeschwindigkeit bietet. Hier sind die Kombinationen sehr Vielfältigkeit und dienen zur eigenen Charakterentwicklung bei. Neben dem Ausrüsten haben wir die Möglichkeit, schwächere oder unbrauchbare Gegenstände zu verkaufen und somit ein paar Goldtaler nebenbei zu verdienen. Aber auch hier gibt es einen kleinen Punkt zu kritisieren: Das Inventar ist viel zu klein! – nach mehreren Raubzügen ist unser Inventar prall gefüllt. Zwar kann man hier per Ingame-Währung weitere Slots kaufen, die aber mit dem Preis von 300 Bings(circa 3 Euro) viel zu Schade sind.

Unser Freund, der Ingame-Shop

Wie in jedem Free2Play-Ableger gibt es auch hier eine eigene Währung, die sich „Bing“ nennt. Mit diesen Bings können wir uns verschiedene Pakete fürs Spiel kaufen, in denen bei manchen neben Erfahrungspunkte-Boostern die vierte Heldenklasse enthalten ist. Auch gibt es Grafik-Sets für das eigene Schloss sowie Kostümgegenstände zu erwerben. Wichtig ist, dass wir uns mit den Paketen keine Vorteile gegenüber anderen Spielern verschaffen können und diese nur für einen schnelleren Fortschritt oder optische Unterschiede sorgen. Das einzige Unverschämte sind hier die Zusatzkosten für einen zweiten Helden, der mit 950 Blings(umgerechnet circa 9 Euro) zur Geldbörse greifen lässt. Auch die Tatsache, dass uns ohne Echtgeld ein Charakter verwehrt bleibt, hat einen üblen Nachgeschmack.

 

75
The Mighty Quest for Epic Loot im Test

Fazit und Wertung von Redaktion PlayCentral

Fazit: Raubzug für Zwischendurch

The Mighty Quest for Epic Loot hat mit seiner Idee großes Potenzial für die Zukunft. Mit seinem eigenen Recken die von Spielern erstellten Burgen auszurauben und gleichzeitig eine Verteidigung für sein eigenes Heim zu basteln, ist ein interessanter Mix. Allerdings finde ich die Umsetzung der Idee noch nicht allzu recht gelungen, da es noch an einigen Kanten und Ecken hapert. So musste ich feststellen, dass bei vielen erstellten Burgen alle Gegner auf einem kleinen Feld zusammen gepfercht wurden, umso das Erobern schwieriger zu gestalten. Dies ist zwar schön und gut, aber so bleiben meist die restlichen Räume Leer und die Tour endet in einer eintönigen Besichtigung. Hier müssten die Entwickler noch einmal dran schrauben und zum Beispiel eine Begrenzung von Feinden pro Raum einführen.

Auch das Aufsteigen des Charakters gestaltet sich langwierig. So kann man momentan nur an Erfahrung kommen, indem man feindliche Schlösser ausraubt, was auf Langzeit den Spielspaß trübt. Auch hätte ich mich wahnsinnig über eine Coop-Jagd mit Kumpels gefreut, aber wer weiß, was noch in der Open-Beta geändert wird. Wenn sich die Entwickler das Feedback der Spieler zu Herzen nehmen und ein bisschen mehr Abwechslung reinbringen, steht für das Langzeit-Abenteuer nichts mehr im Wege.

Pro

+Super Grundkonzept
+Schöner Comic-Look
+Spaßige Raubzüge

Contra

-Mangelnde Langzeitmotivation
-Weitere Helden nur gegen Bezahlung
-Meist eintönig gestaltete Burgen

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