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Mixer - Der Abstand zu Twitch wird trotz der Verpflichtung von Ninja immer größer

Von Patrik Hasberg - News vom 06.10.2019, 12:59 Uhr
Mixer Screenshot
© Electronic Arts

Der Wechsel von Ninja auf Microsofts Streamingplattform hat offensichtlich nicht den gewünschten Effekt erzielt. Der Abstand zwischen Twitch und Mixer hat sich im 3. Quartal 2019 sogar weiter vergrößert.

Am 01. August 2019 gab der Streamer Ninja bekannt, dass er der Streamingplattform Twitch den Rücken zudrehen und in Zukunft exklusiv auf Microsofts Plattform Mixer streamen wird. Bis heute ist nicht bekannt, welche Vorteile Tyler „Ninja“ Blevins von Microsoft genau erhalten hat, damit er einem Wechsel zustimmt.

Ziemlich sicher ist aber, dass Microsoft dieser Wechsel wohl eine ziemlich hohe Summe wert war. Weitere Annehmlichkeiten dürften zum Beispiel Spiele sein, die Ninja auf seinem Kanal bereits einige Zeit vor allen anderen zocken darf, wie zum Beispiel „Gears 5“.

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Hatte der Wechsel den gewünschten Effekt?

Doch mittlerweile stellt sich die Frage, ob Microsofts Plan, durch Ninjas Wechsel eine größere Aufmerksamkeit auf die eigene Plattform zu lenken, funktioniert hat?

Tatsächlich kann diese Frage mittlerweile kurz und schmerzlos mit einem knappen „Nein“ beantwortet werden. Denn seit Ninjas Verpflichtung haben sich die Zahlen von Mixer nicht zum Positiven verändert - eher im Gegenteil:

Twitch hatte im 2. Quartal 2019 (April bis Juni) einen Marktanteil von 72,2 Prozent. Im Q3 2019 (Juli bis September) erhöhte sich dieser um weitere 3,4 Prozent und liegt derzeit entsprechend bei stolzen 75,6 Prozent.

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Mixer hatte im Q2 einen Marktanteil von nur 3 Prozent und konnte diesen im Q3 gerade einmal auf 3,2 Prozent erhöhen. Es fällt also auf, dass der riesige Abstand zwischen Twitch und Mixer sogar weiterhin zunimmt, obwohl der Wechsel von Ninja genau das Gegenteil bewirken sollte.

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Die Marktanteile von YouTube und Facebook Gaming liegen ebenfalls deutlich unter denen von Twitch. YouTube hatte im 2. Quartal einen Anteil von 19,5 Prozent, verlor im 3. Quartal allerdings 1,9 Prozent. Facebook Gaming fiel von 5,3 Prozent im Q2 auf 3,7 Prozent im Q3 - ein Minus von 1,6 Prozent.

Bei einem Marktanteil von mittlerweile 75,6 Prozent steht Twitch also weiterhin abgeschlagen auf dem ersten Platz. Daran wird sich so schnell wohl auch nichts ändern, selbst wenn Microsoft für viel Geld weitere große Streamer auf seine Plattform locken sollte. In jedem Fall bleibt es weiterhin spannend zu beobachten, wie sich die Streaminglandschaft in der weiteren Zukunft verändern wird.

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