Artikel

Fallout 76 – Crossplay bleibt Thema bei Bethesda, Stand und Huerden

Fallout 76 könnte einen der am häufigsten gewünschten Komfortsprünge seiner Community bekommen: Crossplay. Entwickler aus dem Bethesda-Team haben sich zuletzt öffentlich dazu geäußert, dass man die Option grundsätzlich auf dem Radar habe und das Thema intern immer wieder diskutiert werde. Eine feste Zusage oder gar ein Termin steht zwar nicht im Raum, aber allein die Offenheit ist ein Signal an alle, die seit Jahren zwischen PC, PlayStation und Xbox getrennte Freundeslisten und getrennte Serverwelten erleben.

Gerade weil Fallout 76 inzwischen deutlich stabiler und inhaltlich breiter aufgestellt ist als zum Start, wirkt Crossplay für viele wie der nächste logische Schritt: mehr gemeinsame Sessions, leichteres Gruppenspiel und eine größere, zusammenhängende Spielerschaft. Gleichzeitig ist es aber auch ein Feature, das technisch und organisatorisch schnell komplex wird, sobald mehrere Plattform-Ökosysteme wirklich zusammengeführt werden sollen.

Aktueller Stand bei Fallout 76

Was wurde zu Crossplay konkret gesagt? Die Entwickler haben Crossplay nicht als bestätigtes Feature angekündigt, aber klar gemacht, dass es als Möglichkeit im Raum steht und man die Umsetzung grundsätzlich prüft. Damit bleibt es vorerst bei einem vorsichtigen Vielleicht, ohne Versprechen, die am Ende an Erwartungen scheitern.

Für die Community ist das trotzdem relevant: Bei Live-Service-Spielen entscheidet die langfristige Gesundheit oft über Reichweite, Matchmaking und die Frage, wie leicht neue und zurückkehrende Leute Anschluss finden. Crossplay ist in vielen Multiplayer-Titeln inzwischen Standard, und Fallout 76 wird an diesem Maßstab natürlich gemessen.

Magischen Merch entdecken! ✨

Zauberstäbe, Deko & Sammlerstücke – jetzt auf Zauberkram.de. 🧙‍♂️

Zum Shop

Wichtig ist dabei auch die Abgrenzung: Crossplay bedeutet gemeinsames Spielen über Plattformgrenzen hinweg. Das ist nicht automatisch dasselbe wie Cross-Progression, also das Mitnehmen von Fortschritt, Käufen und Charakterdaten zwischen Plattformen. Ob Fallout 76 im Fall eines Crossplay-Schritts auch beim Fortschritt nachziehen würde, ist aktuell offen.

Warum Crossplay für die Community so groß wäre

Warum wünschen sich so viele Crossplay in Fallout 76? Weil es den Alltag in Appalachia spürbar vereinfachen würde. Wer heute auf PC unterwegs ist, kann nicht einfach mit Freunden auf PlayStation oder Xbox in dieselbe Welt springen. Das bremst spontane Abende aus und führt oft dazu, dass Gruppen sich aufteilen oder einzelne ganz aussetzen.

Ein Crossplay-Pool könnte zudem spürbar helfen, wenn ihr zu Randzeiten spielt oder bei bestimmten Aktivitäten schneller Mitstreiter finden wollt. Mehr Leute im gemeinsamen Matchmaking heißt in der Regel kürzere Wartezeiten und mehr Auswahl bei Gruppenaktivitäten.

Besonders profitieren würden typische Fallout-76-Situationen, in denen koordiniertes Zusammenspiel einfach mehr Spaß macht:

  • Gemeinsames Erkunden und Event-Hopping, ohne Plattformwechsel.
  • Öfter volle Teams für Daily Ops und andere Gruppeninhalte.
  • Leichterer Handel und mehr Begegnungen in der offenen Welt.
  • Freundesgruppen, die nicht länger an Konsolen- oder PC-Grenzen scheitern.

Hürden bei der Umsetzung

Welche Schwierigkeiten machen Crossplay bei Online-Spielen oft kompliziert? Plattformübergreifendes Spielen ist technisch zwar grundsätzlich machbar, wird aber häufig durch zwei typische Problemfelder ausgebremst: unterschiedliche Eingabegeräte und die Regeln geschlossener Plattformnetzwerke.

Beim Thema Input geht es vor allem um Balance und Fairness. Maus und Tastatur können in manchen Szenarien Vorteile bringen, während Controller-Spieler andere Stärken haben. Je nach Spielsystem muss ein Entwickler entscheiden, ob es gemischte Lobbys gibt, ob Eingaben getrennt werden oder ob Optionen wie Aim-Assist und Matchmaking-Filter angepasst werden müssen.

Genauso wichtig sind organisatorische Fragen rund um Account-Systeme, Freundeslisten, Party-Einladungen und Plattformrichtlinien. Crossplay ist nicht nur ein Schalter, den man umlegt, sondern greift tief in Backend, Social-Funktionen und Support-Prozesse ein. Und gerade bei einem Live-Spiel, das seit Jahren läuft, kann das bedeuten, dass bestehende Systeme vorsichtig umgebaut werden müssen, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.

So könnte Bethesda Crossplay in Fallout 76 einführen

Wie könnte Crossplay in Fallout 76 am Ende aussehen? Wenn Bethesda den Schritt geht, wäre ein gestaffeltes Vorgehen plausibel: erst technische Tests, dann ein optionaler Start und erst später eine breitere Standardisierung. Viele Studios setzen bei Crossplay außerdem auf klare Schalter in den Optionen, damit ihr selbst entscheiden könnt, ob ihr plattformübergreifend spielen wollt.

Für Fallout 76 wäre besonders entscheidend, wie sich Crossplay auf soziale Strukturen auswirkt: Teams, öffentliche Gruppen, Handel und Events leben davon, dass Einladungen, Voice-Chat und Matchmaking reibungslos funktionieren. Wenn Crossplay kommt, wird es deshalb nicht nur darum gehen, ob PC und Konsolen zusammen in eine Welt können, sondern auch darum, ob sich das Ganze im Alltag wirklich komfortabel anfühlt.

Wie seht ihr das: Wollt ihr Crossplay in Fallout 76 unbedingt haben, oder findet ihr getrennte Plattformen für Balance und Komfort besser? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

Jens A.

Wenn bei GTA der fünfte Wagen brennt und irgendwo ein NPC flucht, ist Jens wahrscheinlich nicht weit. Bei PlayCentral kümmert er sich mit viel Herzblut um alles, was zockt, kracht und Spaß macht. Sei es ein Blockbuster mit Millionenbudget oder ein Indie-Perle mit Retro-Charme. Sein Fachgebiet? Open Worlds, Chaos-Sandboxen und Games, bei denen man "nur mal kurz reinschauen" wollte und dann plötzlich 3 Stunden später noch da sitzt. Immer kritisch, meistens fair und manchmal leicht übermüdet vom letzten Games-Marathon.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
Neueste
Älteste Am meisten gewählt
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anschauen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"