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Netflix: So wirkt sich die DOTA 2-Serie aufs Spiel aus

Von Ben Brüninghaus - News vom 30.03.2021 11:25 Uhr
DOTA 2 - Davion, der Drachenritter
© Valve/PlayCentral-Bildmontage

Netflix hat kürzlich die Serie DOTA: Dragon’s Blood an den Start gebracht und während die eine Seite kritisiert, dass der Anime nicht sonderlich viel mit dem Spiel gemein hätte, feiern die Anime-Fans auf der anderen Seite doch die in sich gelungene Fantasy-Serie.

Mit einem Audience-Score von 93% auf Rotten Tomatoes erscheint der Anime also doch überaus beliebt bei den Zuschauer*innen. Aber wie wirkt sich die Serie auf das Spiel DOTA 2 aus?

DOTA-Anime und Spiel – gibt es die gewünschte Auswirkung?

Obgleich der Anime nicht dazu beiträgt, dass ein signifikanter Boost in der Spieleranzahl stattfindet, gibt es dennoch einige bemerkenswerte Entwicklung.

So profitiert die Hauptfigur Davion, der Drachenritter und sein In-Game-Pendant von der Serie in puncto Beliebtheit. Laut Dotabuff, die einige Statistiken zum Spiel führen, stieg die durchschnittliche Pickrate in wenigen Tagen von 7,18% auf 9,2%. Insbesondere nach dem 25. März stieg die Zahl bemerkenswert an. Ähnliches geschah zu dem Zeitpunkt, als Netflix den Trailer zu „DOTA: Dragon’s Blood“ geteilt hat vor rund einem Monat.

Nun könnte man meinen, dass rund 2% doch im Grunde recht wenig seien? Doch diese Zahl ist durchaus bemerkenswert. Wir dürfen nicht vergessen, dass „DOTA 2“ über 120 spielbare Charaktere vorzuweisen hat. Diese Pickrate (Stand gestern 8,58%) ist sehr ungewöhnlich für solch ein MOBA und zeigt, dass die Serie durchaus Auswirkungen auf das Spiel hat.

Ob die Pickrate im Laufe der Zeit wieder sinkt bleibt abzuwarten. Doch wenn die Netflix-Show weitergehen sollte mit einer 2. Staffel respektive „Buch 2“, und andere Charaktere in den Fokus rücken, könnte dies ebenso an anderer Stelle passieren – und die Pickrate von Davion kann nach dem initialen Boost der Serie wieder sinken.

Via Steamdb vernehmen wir keinen nennenswerten Anstieg in der aktiven Spielerschaft von „DOTA 2“. Für die Produzenten hat der Anime also wahrscheinlich nicht den gewünschten Effekt erzielt. Das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit daran liegen, dass die Einstiegshürde in DOTA relativ hoch ist. Das ist hinreichend bekannt, weshalb die Community jetzt sogar eine Art Einsteigertutorial erstellt hat, mit der Neulinge besser ins Spiel finden können.

Falls ihr „DOTA 2“ ausprobieren möchtet, könnt ihr das Spiel kostenlos für den PC herunterladen und testen. Die Netflix-Serie „DOTA: Dragon’s Blood“ ist ab sofort auf Netflix verfügbar.

Hauptberuflicher Jedi-Meister, nebenbeschäftigt bei PlayCentral.de. Popkultur-Fetischist: Star Trek, Star Wars, alles mit „Star“, verspeist Spiele-OSTs zum Frühstück, Großmeister der Bärenschule. Inquisitor. Mag das Ende von Mass Effect.
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