Mit dem Scuf Omega hat Scuf Gaming einen neuen Performance-Controller für die PS5 vorgestellt. Das offiziell lizenzierte Modell richtet sich klar an kompetitive Spieler und soll vor allem in Shootern, Fighting Games und schnellen Multiplayer-Titeln Vorteile bieten.
Der Controller erscheint weltweit ab sofort und kostet stolze 239,99 Euro.
11 zusätzliche Eingaben für schnellere Aktionen
Der neue Scuf Omega setzt stark auf Anpassbarkeit und zusätzliche Eingaben. Insgesamt stehen laut Hersteller 28 Inputs zur Verfügung.
Dazu gehören:
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- 4 rückseitige Paddles
- 2 seitliche Zusatztasten
- 5 sogenannte G-Keys
Diese zusätzlichen Eingaben sollen wichtige Aktionen direkt auf die Finger legen, ohne dass Spieler den Daumen vom Stick nehmen müssen. Gerade in Shootern können dadurch Bewegungen, Nachladen oder Slides deutlich schneller ausgeführt werden.
Mobile App erlaubt tiefgreifende Anpassungen
Besonders umfangreich wirkt die neue Scuf-Mobile-App für iOS und Android.
Darüber lassen sich unter anderem:
- mehrere Controller-Profile speichern
- Deadzones anpassen
- Trigger- und Stick-Kurven verändern
- Audio- und Mikrofonfunktionen steuern
- Firmware-Updates installieren
- RGB-Beleuchtung konfigurieren (am PC)
Auch Fighting-Game-Funktionen wie SOCD-Einstellungen werden unterstützt.
Hall-Effect-Alternative mit magnetischer Technik
Scuf setzt beim Omega auf sogenannte „Endurance TMR Thumbsticks“. Dabei handelt es sich um magnetbasierte Sensor-Technik ohne klassischen Kontaktmechanismus.
Das soll:
- Drift-Probleme reduzieren
- die Lebensdauer erhöhen
- langfristig präzisere Eingaben ermöglichen
Zusätzlich können Spieler zwischen verschiedenen Stick-Formen und Höhen wählen.
Mechanische Tasten wie bei Gaming-Mäusen
Die Trigger, Action-Buttons und das D-Pad nutzen Omron-Mechanical-Switches, wie man sie sonst häufig aus High-End-Gaming-Mäusen kennt.
Dadurch sollen Eingaben:
- schneller reagieren
- präziser auslösen
- ein deutlich klickenderes Feedback bieten
Die Trigger lassen sich zudem zwischen kurzem Klick-Modus und vollem Analog-Modus umschalten.
Kein Rumble für maximale Kontrolle
Interessant: Auf Vibrationsmotoren verzichtet Scuf beim Omega komplett.
Laut Hersteller reduziert das:
- das Gesamtgewicht
- mögliche Ablenkungen
- Störungen bei feinen Aim-Bewegungen
Das zeigt deutlich, dass der Controller primär für kompetitives Gameplay entwickelt wurde.