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Saros-Verkäufe laut Schätzung langsamer als Returnal trotz großer PS5-Basis

Saros ist erst seit rund zwei Wochen für PS5 erhältlich, doch erste Schätzungen zeichnen ein Bild, das viele Housemarque-Fans überraschen dürfte: Das Spiel soll zum Start deutlich langsamer verkaufen als Returnal damals. Konkret ist von etwa 300.000 verkauften Einheiten seit Release die Rede, inklusive Early Access. Gleichzeitig steht Saros heute einer riesigen PS5-Community gegenüber, denn die installierte Basis der Konsole ist inzwischen um ein Vielfaches größer als zu Returnal-Zeiten.

Gerade dieser Kontrast macht die Diskussion spannend: Mehr Konsolen im Umlauf bedeuten nicht automatisch mehr Verkäufe, wenn ein Titel in einem deutlich volleren Spieleangebot um Aufmerksamkeit kämpft. Und genau das scheint Saros aktuell zu spüren.

Einordnung der aktuellen Schätzungen

Wie hoch sollen die bisherigen Saros-Verkäufe sein? Laut einer aktuellen Auswertung sollen sich die Verkäufe von Saros in den ersten zwei Wochen bei über 300.000 Exemplaren eingependelt haben. In derselben Schätzung ist außerdem von einem Umsatz von über 22 Millionen US-Dollar die Rede, wobei ein auffälliger Teil der Verkäufe in den Early-Access-Zeitraum gefallen sein soll.

Saros hat in den ersten zwei Wochen über 300.000 Einheiten verkauft und mehr als 22 Millionen US-Dollar umgesetzt. Fast ein Drittel davon entfiel auf die Early-Access-Phase, was darauf hindeutet, dass vor allem Housemarque-Superfans das Spiel aktuell tragen.

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Unterm Strich wirkt das wie ein typischer Start, der stark von der Core-Community getragen wird. Der große Schub in die Breite, also Verkäufe über den harten Kern hinaus, scheint sich dagegen noch nicht in derselben Wucht zu entfalten.

Der Returnal-Vergleich mit deutlich größerer PS5-Basis

Warum ist der Vergleich mit Returnal so auffällig? Returnal erschien zu einer Zeit, in der die PS5 noch vergleichsweise jung war und die erreichbare Zielgruppe deutlich kleiner ausfiel. Damals war die Zahl der verfügbaren Konsolen in der Community viel niedriger, während heute laut PlayStation-Finanzbericht rund 93,7 Millionen PS5 im Markt sind.

Der wichtige Unterschied liegt aber nicht nur in der reinen Hardware-Zahl, sondern in der Situation des Marktes: Als Returnal erschien, gab es weniger PS5-exklusive Prestige-Titel und viele hatten spürbar Lust auf ein neues, technisch auffälliges Next-Gen-Spiel. Saros trifft dagegen auf eine PS5-Welt, die inzwischen extrem gut gefüllt ist, mit Hunderten und Hunderten von Alternativen in nahezu jedem Genre.

AspektReturnal zum StartSaros zum Start
PS5-Install-Basedeutlich kleinerrund 93,7 Millionen Konsolen
Marktsituationweniger Konkurrenz, viel Next-Gen-Hungersehr volle Release-Landschaft und Backlog-Druck
Startdynamikmehr Aufmerksamkeit für große Exklusivspielestärkerer Kampf um Sichtbarkeit im PS Store

Warum Saros trotzdem noch zulegen kann

Welche Faktoren könnten die Verkäufe in den nächsten Wochen pushen? Ein langsamer Start muss nicht bedeuten, dass Saros am Ende schwächelt. Gerade Spiele mit starkem Gameplay-Fokus können sich als Slow Burn entwickeln, wenn sich positive Mundpropaganda durchsetzt und mehr Leute nach den ersten Wochen einsteigen.

Interessant ist dabei auch der Community-Blick: In einer aktuellen Umfrage liegt Returnal offenbar knapp vor Saros, allerdings ist das Ergebnis laut Einschätzung der Diskussion insgesamt ziemlich eng. Das passt zu dem Eindruck, dass Saros nicht als massentauglicher Blockbuster gedacht ist, aber trotzdem eine stabile Fanbasis hat, die das Spiel langfristig tragen kann.

Unseren Test zu Saros könnt ihr euch hier durchlesen.

Wie seht ihr die Lage: Habt ihr Saros schon auf deiner PS5 gestartet oder wartet ihr noch ab und wenn ja, was hat euch bislang zurückgehalten? Schreibt eure Meinung gern in die Kommentare.

Patrik Hasberg

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.
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