Sony lässt eine offizielle Ankündigung zur PS6 weiter vermissen, doch das Gerüchtekarussell um einen möglichen PS6-Handheld nimmt wieder Fahrt auf. Neue Aussagen eines bekannten Insiders liefern dabei vor allem eines: eine grobe Einordnung der erwarteten Grafikleistung und Hinweise darauf, wo das mobile Gerät im Vergleich zu aktuellen und kommenden Plattformen seine Stärken ausspielen könnte.
Im Mittelpunkt stehen GPU-Power, moderne Rendering-Techniken wie Raytracing sowie die Bildqualität durch Upscaling. Gerade bei einem Handheld entscheidet am Ende nicht nur die reine Rechenleistung, sondern auch, wie effizient sie in ein stabiles, scharfes Bild auf kleinem Display umgesetzt wird.
Einordnung der GPU-Leistung
Wie stark soll die Grafikleistung des PS6-Handhelds ausfallen? Laut KeplerL2 liegt die GPU bei klassischer Rastergrafik leicht vor der Xbox Series S. In einem Beitrag im Neogaf-Forum ordnete er das Leistungsniveau entsprechend ein und stellte klar, dass der Vorteil vor allem bei traditionellen Rendering-Aufgaben sichtbar werden soll.
Die GPU ist der Xbox Series S bei Rastergrafik etwas voraus.
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Spannender wird es laut dem Insider bei modernen Grafikverfahren. Gerade dort, wo aktuelle Spiele zunehmend ansetzen, könnte Sonys Handheld deutlich mehr Abstand gewinnen als es reine Rasterwerte vermuten lassen.
Welche Rolle spielen Raytracing und Path Tracing? KeplerL2 geht davon aus, dass Raytracing und Path Tracing beim PS6-Handheld deutlich stärker ausfallen als bei der Xbox Series S. Das würde sich besonders bei Beleuchtung, Schatten und Reflexionen bemerkbar machen, also bei genau den Effekten, die viele aktuelle AAA-Titel inzwischen gezielt als visuelle Aushängeschilder einsetzen.
Upscaling als Schlüssel für die Bildqualität
Warum ist Upscaling für ein Handheld so entscheidend? Auf mobilen Geräten mit begrenzter Leistungsaufnahme ist Upscaling oft der wichtigste Hebel, um hohe Bildschärfe und stabile Bildraten zusammenzubringen. KeplerL2 verweist hier auf PSSR3, also eine neue Generation von Sonys Upscaling-Technik, die beim PS6-Handheld eine zentrale Rolle spielen soll.
Wie wird der Vergleich zur Switch 2 gezogen? Der Insider sieht beim Upscaling einen klaren Vorteil gegenüber Nintendos nächster Konsole. Er argumentiert, dass die Switch 2 demnach nur DLSS 2 auf Basis eines CNN-Ansatzes unterstütze und manche Spiele sogar auf ein schwächeres DLSS Lite setzen würden. PSSR3 soll hingegen eine besonders hohe Bildqualität liefern, sogar oberhalb dessen, was er bei aktuellen DLSS-Varianten erwartet.
Die Switch 2 unterstützt nur DLSS 2 (CNN), und einige Spiele nutzen sogar das schlechtere DLSS Lite. PSSR3 wird eine bessere Bildqualität als selbst das aktuelle DLSS 4.5 bieten.
Unterm Strich würde das bedeuten: Selbst wenn die Rohleistung in einem Handheld naturgemäß limitiert ist, könnten clevere Rekonstruktionsverfahren dafür sorgen, dass Games sauberer und stabiler wirken als auf manchen stärkeren, aber weniger effizient arbeitenden Setups.
Mögliche Technikdaten und Release-Zeitraum
Welche Hardware wird für den PS6-Handheld derzeit spekuliert? Bereits vor den neuesten Aussagen kursierten Spekulationen um ein Gerät, das intern angeblich als Projekt Canis geführt wird. Zu den bisher genannten, unbestätigten Eckdaten gehören:
- 4 Zen-6c-Kerne, ergänzt durch zusätzliche Low-Power-Kerne
- RDNA-5-GPU mit etwa 12 bis 20 Compute Units
- 24 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher
- 3-nm-Fertigung
- Leistungsaufnahme von rund 15 Watt
Wann könnte die Produktion starten und wann wäre ein Release realistisch? Nach den bisherigen Mutmaßungen könnte die Produktion Mitte 2027 starten. Als Release-Zeitfenster werden derzeit Ende 2027 oder Anfang 2028 genannt. Einen Preis gibt es bislang nicht.
Parallel dazu halten sich auch Spekulationen zur klassischen PS6: Im Raum steht ein Einstiegspreis ab umgerechnet rund 700 Euro für eine Konfiguration mit 1-TB-SSD und ohne Disc-Laufwerk. Gleichzeitig wirkt es so, als könnte Sony erneut auf modulare Varianten setzen, bei denen ein Disc-Laufwerk je nach Modell separat erhältlich ist oder im Paket steckt.
Wie klingt das für euch? Reicht euch ein Handheld, der bei Rastergrafik knapp über der Xbox Series S liegt, aber bei Raytracing und Upscaling zulegt, oder erwartet ihr für die nächste PlayStation-Generation unterwegs noch deutlich mehr? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.





