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PS6 könnte 1.000 Euro kosten – Analysten warnen vor neuer Preisrealität

Die nächste PlayStation-Generation könnte für viele Fans vor allem eines werden: teuer. Branchenanalysten rechnen damit, dass die PlayStation 6 bei ihrem Start mindestens 1.000 Euro kosten könnte. Auslöser für diese Prognosen ist vor allem eine jüngste Preisanpassung bei aktueller PlayStation-Hardware, die zeigt, in welche Richtung sich Konsolenpreise entwickeln könnten.

Obwohl Sony zur PlayStation 6 weiterhin keine offiziellen Details nennt und der Release noch einige Jahre entfernt sein dürfte, verdichten sich die Anzeichen, dass die nächste Konsolenrunde deutlich stärker ins Budget geht als bisherige Generationen. Parallel dazu deutet sich auch bei Microsoft ein ähnlicher Kurs an, was die Sorge verstärkt: Das kommende Duell könnte weniger über Leistung und mehr über Zahlungsbereitschaft entschieden werden.

Teure Signale aus der aktuellen PlayStation-Generation

Warum wirkt eine PS6 für mindestens 1.000 Euro plötzlich realistisch? Ein zentraler Punkt ist die angekündigte Preiserhöhung für mehrere PlayStation-Produkte, die ab dem 2. April 2026 greifen soll. Wenn bereits Hardware mitten im Lebenszyklus spürbar teurer wird, rechnen Analysten damit, dass Sony bei einer komplett neuen Generation mit noch höheren Einstiegspreisen plant.

In Analysten-Statements wird insbesondere darauf verwiesen, dass Marktunsicherheiten, steigende Komponentenpreise und politische Rahmenbedingungen wie mögliche US-Zölle die Kalkulation für die nächste Hardware-Generation erschweren. Als Konsequenz gilt ein Startpreis auf hohem Niveau als wahrscheinlich, auch um später Spielraum für Aktionen, Bundles oder dauerhafte Preissenkungen zu haben.

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Die aktuell kommunizierten Preissteigerungen bei PlayStation-Hardware fallen dabei deutlich aus. Konkret werden folgende Sprünge genannt:

  • PS5: von 550 Euro auf 650 Euro
  • PS5 Digital Edition: von 500 Euro auf 600 Euro
  • PS5 Pro: von 750 Euro auf 900 Euro
  • PlayStation Portal: von 200 Euro auf 250 Euro

Gerade die neue UVP der PS5 Pro wird in den Prognosen als Messlatte gesehen. Wenn ein Premium-Modell der aktuellen Generation bei 900 Euro liegt, wirkt ein weiterer Schritt auf rund 1.000 Euro für die PlayStation 6 aus dieser Perspektive nicht mehr weit entfernt.

Analysten sehen 1.000-Euro-Konsolen als neue Normalität

Welche Einschätzungen treiben die 1.000-Euro-Prognose an? In Interviews mit GamesRadar+ argumentieren Branchenbeobachter, dass sich der Markt in Richtung einer neuen Preisrealität bewegt. Eine Konsole für rund 1.000 Euro werde demnach zunehmend als normal betrachtet, während klassisches Konsolen-Gaming als günstiger Einstieg im Vergleich zum PC an Boden verliert.

Ein NYU-Professor für Videospiele unterstützt diese Einordnung und geht davon aus, dass Konsolen-Gaming stärker in Richtung Luxusausgabe rutscht. Wenn PlayStation 6 und die nächste Xbox-Generation tatsächlich in ähnlichen Regionen starten, schrumpft der bisherige Preisvorteil klassischer Konsolen spürbar, besonders für alle, die bislang vor allem wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses auf Konsole gesetzt haben.

Auch bei Microsoft wird bereits über die nächste Generation gesprochen: Project Helix soll Gerüchten zufolge ebenfalls sehr teuer werden und je nach Ausführung zwischen 1.000 und 1.500 US-Dollar liegen. Auf den europäischen Markt umgerechnet, könnte das ebenfalls in einer Größenordnung landen, die viele zum Nachdenken zwingt, ob Konsole oder gleich ein Gaming-PC die bessere Anschaffung ist.

Release-Fenster, Hardware-Gerüchte und mögliche Folgen für PS5-Besitzer

Wann könnte die PS6 erscheinen und was ist bislang bekannt? Zur PlayStation 6 kursieren weiterhin nur Gerüchte. Genannt werden unter anderem ein abnehmbares Laufwerk sowie ein möglicher Handheld-Baustein. Gleichzeitig heißt es, Sony habe den Start intern nach hinten verschoben, weshalb ein Release eher Richtung 2028 oder 2029 erwartet wird.

Als ein möglicher Faktor für die aktuell steigenden Preise wird außerdem eine anhaltende RAM-Krise genannt. Hintergrund ist, dass große Mengen Arbeitsspeicher für KI-Rechenzentren benötigt werden und Teile der Lieferketten dadurch unter Druck geraten. Das habe bereits Auswirkungen auf PC-Hardware und könnte sich langfristig auch auf Konsolen auswirken, sowohl bei Preisen als auch bei Produktionsplänen.

Sollte die PlayStation 6 tatsächlich mit einer Preisuntergrenze von 1.000 Euro starten, könnte das zudem den Übergang zwischen den Generationen verändern. Denkbar wäre, dass Sony die PS5 länger als gewohnt mit großen Releases versorgt und Cross-Gen-Titel länger durchhält, weil der Wechsel für viele erst einmal aufgeschoben wird.

Was würdet ihr für eine PS6 maximal ausgeben, und wäre eine Konsole für 1.000 Euro für euch noch ein Day-one-Kauf? Schreibt es in die Kommentare.

Prinz Vegeta

Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.
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