Capcoms Remake-Offensive soll weitergehen und ausgerechnet Resident Evil Code: Veronica könnte dabei zum bislang radikalsten Umbau der modernen Neuauflagen werden. Neues Gerücht, alter Anspruch: Das Spiel soll sich zwar wie ein komplett neues Erlebnis anfühlen, aber ohne dass Inhalte aus dem Original gestrichen werden.
Auslöser für die Diskussion ist ein aktueller Leak von Dusk Golem, der in der Vergangenheit bei Resident-Evil-Infos häufiger richtig lag. Demnach wird das Remake nicht nur modernisiert, sondern in vielen Bereichen neu angeordnet, erweitert und anders inszeniert, ohne Kernbestandteile wie Gegner, Orte oder Events zu opfern.
Remix statt Kürzungen
Was bedeutet heavily remixed beim Code-Veronica-Remake? Laut Dusk Golem setzt Capcom auf einen Ansatz, der mehr ist als ein klassisches Remake mit besserer Grafik. Resident Evil Code: Veronica soll so stark überarbeitet werden, dass sich Abläufe, Spannungsaufbau und einzelne Begegnungen deutlich anders anfühlen können als in eurer Erinnerung.
Trotzdem soll der Begriff Remix hier wörtlich zu verstehen sein. Die Behauptung lautet, dass nichts aus Story oder Gameplay gestrichen wird, sondern dass Inhalte umgebaut und gleichzeitig ausgebaut werden. Konkret genannt werden dabei alle zentralen Bausteine des Originals: Gegner, Locations und wichtige Ereignisse sollen vorhanden sein und teils sogar zusätzliche Ausgestaltung bekommen.
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Es soll stark remixt sein und sich wie ein neues Spiel anfühlen, aber ohne dass Inhalte aus dem Original gestrichen werden. Alles ist da und wird erweitert.
Claire und Chris rücken stärker in den Fokus
Welche Änderungen betreffen Claire Redfield und Chris Redfield? Besonders spannend: Die Überarbeitung soll nicht nur Claire Redfield betreffen. Auch ihr Bruder Chris Redfield soll im Remake deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen, inklusive ausgebauter Abschnitte.
Gerade weil Chris in den aktuellen Spielen auf Basis der RE-Engine als jüngere Version bislang nicht im Mittelpunkt stand, will Capcom seinen Part laut Leak gezielt erweitern. Gleichzeitig soll sein Abschnitt früher enden als im Original, dafür aber mit einem klaren Highlight, das viele Fans seit Jahren fordern.
Demnach erhält Chris im Remake einen richtigen Bosskampf gegen Albert Wesker. Das soll erzählerisch und spielerisch für mehr Gewicht sorgen, bevor die Handlung den Fokus stärker auf Claire verlagert.
Alexia Ashford als Endgegnerin und ein möglicher Release-Plan
Wohin könnte die Story-Ausrichtung im Remake führen? Wenn Chris früher aus dem Hauptgeschehen herausgenommen wird, bleibt Claire laut Leak stärker für den Abschluss verantwortlich. Das bedeutet: Sie soll die Hauptantagonistin Alexia Ashford als zentrale Bedrohung bis zum Ende tragen und entsprechend mehr Raum für Eskalation, Setpieces und Bossdruck bekommen.
Auch ein möglicher Zeitplan macht die Runde: Nach dem jüngsten Release von Resident Evil Requiem soll es angeblich 2027 mit Resident Evil Code: Veronica weitergehen. Für 2028 wird zudem ein Remake zu Resident Evil 0 ins Spiel gebracht. Offiziell bestätigt ist das in dieser Form nicht, aber es passt zu Capcoms bisherigem Tempo bei Neuauflagen.
Interessant am Rande: Intern soll es laut Dusk Golem viel Vertrauen in die Qualität des Projekts geben. Sogar die Erwartung, dass Code: Veronica in Reviews besser abschneiden könnte als Requiem, wird angedeutet, was die Messlatte natürlich enorm hoch legt.
Warum keine Cuts für Fans ein starkes Signal wären
Warum ist der Verzicht auf Kürzungen für das Remake so wichtig? In der Remake-Reihe gab es immer wieder Debatten darüber, wie viel gestrichen oder umgebaut wird. Während manche Neuauflagen vor allem straffen und modernisieren, sind Cuts für viele Fans ein rotes Tuch, gerade wenn ikonische Bereiche oder Zwischenstationen fehlen.
Genau deshalb wirkt die Zusage Remix statt Kürzen wie ein bewusstes Signal. Code: Veronica gilt als Spiel mit vielen markanten Orten, Gegnern und Story-Beats, die sich eigentlich leicht wegrationalisieren ließen. Wenn Capcom stattdessen wirklich alles beibehält und gleichzeitig erweitert, könnte das Remake nicht nur das umfangreichste, sondern auch das ambitionierteste Re-Imagining der Reihe werden.
Wie steht ihr zu einem stark remixten Code-Veronica-Remake, solange wirklich nichts aus dem Original fehlt? Schreibt eure Meinung gern in die Kommentare.